Was macht ein Psychologe?

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Durch das akademische Studium, das mit dem Diplom abgeschlossen wird (Diplom - Psychologe), erwirbt sich ein Psychologe in den verschiedenen Gebieten der Psychologie wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse und ein umfangreiches Wissen über menschliches Denken und Fühlen, Lernen und Verhalten und auch darüber, wie man menschliches Verhalten beeinflussen kann.Dabei erarbeitet sich der angehende Psychologe umfassende Kenntnisse über die seelisch-körperliche Gesundheit und Krankheit sowie die Grundlagen der wissenschaftlichen Psychotherapie.

Psychologen beschäftigen sich damit, menschliches Erleben (z.B. Gedanken und Gefühle) und Verhalten zu beschreiben, zu erklären, vorherzusagen und zu ändern. Psychologen gehen daher - anders als die Psychiater -  von der psychischen Seite an psychische Probleme heran. Medikamente werden von Ihnen keine verordnet, hierfür arbeiten sie mit (Fach-)Ärzten zusammen.

Erst nach Abschluss des Psychologiestudiums kann der Psychologe eine mindesten 3 - jährige psychotherapeutische Ausbildung absolvieren, die ihn für die eigenverantwortliche Ausübung der Psychotherapie qualifiziert. Der so ausgebildete Psychologe wird dann „Psychologischer Psychotherapeut" genannt (siehe hierzu auch den separaten Eintrag).

(mit Auszügen aus einer Broschüre des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und  Psychologen e.V., Bonn)