Was macht ein Psychotherapeut?

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Ein Psychotherapeut bietet Psychotherapie an, und hat damit auch die Ausbildung zum Psychotherapeuten abgeschlossen (diese Ausbildung schließt in der Regel an ein bereits bestehendes Hochschulstudium und meist auch vorgeschriebenen Praxiszeiten an). 

Der Beruf des psychologischen Psychotherapeuten ist seit dem 1. Januar 1999 durch das Psychotherapeutengesetz geregelt. Das Gesetz schützt zugleich die Berufsbezeichnung „Psychotherapeut" strafrechtlich für diejenigen, die eine Approbation (Berufszulassung) aufgrund des Psychotherapeutengesetzes oder als Arzt mit entsprechender Zusatzausbildung besitzen.

Psychotherapeuten sind meist von Haus aus Psychologen („psychologischer Psychotherapeut") oder Mediziner („ärztlicher Psychotherapeut"). Beide dürfen Kinder, Jugendliche und Erwachsene behandeln. Im Kinder- und Jugendbereich werden Sie auch auf Pädagogen treffen, die für die Therapie von Kindern und Jugendlichen ausgebildet ist. („Kinder - und Jugendlichen- Psychotherapeut").

Wichtig für Sie im Zweifelsfall:
Ein zugelassener ärztlicher Psychotherapeut darf Ihnen Medikamente verordnen oder auch Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen. Ein zugelassener psychologischer Psychotherapeut wird Sie hier an Ihren Hausarzt oder einen Facharzt überweisen.

(Quelle: eine Broschüre des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V., Bonn)