Was ist Palliativmedizin?

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Die Palliativmedizin, auch Palliative Care genannt, wurde entwickelt und wird angeboten für Menschen mit nicht mehr heilbaren Krankheiten. Am häufigsten werden Krebserkrankungen behandelt. Die Patienten befinden sich in der Regel in ihrer letzten Lebensphase, wenn sie Palliativmedizin in Anspruch nehmen müssen. Ziel der Palliativmedizin ist, die körperlichen, seelischen, psychosozialen und spirituellen Probleme des Schwerkranken zu lindern. Die - pflegenden - Angehörigen werden mit betreut.

Um diese komplexe Aufgabenstellung kümmert sich in der Regel ein interdiszplinäres Team aus Ärzten, Pflegekräften, Sozialarbeitern, Physiotherapeuten, Seelsorgern und Ehrenamtlichen. Vor allem eine wirkungsvolle Schmerztherapie gehört zu den wichtigsten Pfeilern der Palliativmedizin, um mit Hilfe von schmerzlindernden Medikamenten und Methoden das Leid zu lindern und so die Lebensqualität uach in der letzten Lebensphase so gut wie möglich zu erhalten.

Quelle: Hamburger Abendblatt 6. Dezember 2008

Themenverwandte Beiträge finden Sie unter anderem hier:

http://www.sozialblog.de/blog/2008/04/stationare-und-ambulante-hospi.html

http://www.sozialblog.de/blog/2008/11/kommentar-arztezeitung-gesetze.html

7 Kommentare

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Ein interessanter Artikel:
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/?sid=532186

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http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/?sid=532228

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http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/?sid=532133

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http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/?sid=532231

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Das Thema "ambulante Palliativmedizin" wird gerade auch in den breiteren Medien aufgegriffen. Im aktuellen "Spiegel" vom 16.02. ist z.B. ein Bericht enthalten, der die desaströse Lage in der ambulanten Palliativmedizin aufzeigt. Mit verantwortlich sind hier die Krankenkassen, die trotz der Gesetzgebung nicht für die notwendigen Rahmenbedingungen, Verträge und Kostenzusagen bzw. Antragsgenehmigungen sorgen. Leider!

Wer sich interessiert, besorge sich den neuen Spiegel, der ja ab morgen überall in den Kiosken zu finden ist.

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Ärzte und andere Spezialisten aus Palliative Care Teams sammeln und organisieren sich übrigens zurzeit landesweit.

Ziel des Bündnisses: Die Gesetzlichen Krankenkassen sollen verstärkt - und notfalls gemeinsam mit den betroffenen Patienten vor Gericht - in Hinblick auf die stockende spezialisierte ambulante Palliativersorgung (SAPV) unter Druck gesetzt werden.

Weitere Informationen finden Sie in der Quelle unter http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/?sid=536785

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In der VDK-Zeitung vom Mai 2009 ist ein interessanter Artikel zu dem Thema erschienen. U.a. wird berichtet, dass unter dem Druck von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen un eine unbürokratische Einzelabrechnung mit den Kassen zugesagt hat, solange es noch keine flächendeckenden einheitlichen Verträge für alle Kassen gibt. D.h. diese Ausrede fällt flach!

Des Weiteren ein Hinweis:
Eine Petition wurde von Dr. Thomas Sitte, Gründer des Palliativnetzes Osthessen in Fulda, an den Bundestag gestellt.
(Info: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=2519)

Auf dem Hesischen Palliativtag verständigten sich zudem Spezialisten aus 13 Bundesländern darauf, Patienten zu unterstützen, um ihr Recht auf spezialisierte ambulante Palliativersorgung (SAPV)vor den Sozialgerichten zu erhalten . Einige Versicherte klagten bereits auf Kostenerstattung.

Weitere Infos finden Sie z.B. unter:
http://www.pflegestufe.info/rss/2009-i/2009-03-31.html

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