Zweites stationäres Trauma-Intervall auf Anhieb genehmigt

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Vor einigen Monaten beschrieb ich hier, welche Erfahrungen ich machen musste, als ich zum ersten Mal aufgrund meiner vielfältigen und chronischen Beschwerden eine stationäre Therapie in einer geeigneten Trauma-Klinik beantragte.

Siehe hier zu folgenden Beitrag:
Erfahrungen - Beantragung passende stationäre Trauma-Therapie
http://www.sozialblog.de/blog/2008/11/erfahrungen---beantragung-pass.html

Damals schon hatte ich große Angst, da ich nun - zwei Jahre später - das nächste stationäre Trauma-Intervall antreten soll, und auch beantragt habe. Und ich war mir nicht sicher, ob ich diese juristische Behördentortur noch einmal schaffen würde...

Heute die Erleichterung:
Das zweite stationäre Trauma-Intervall ist genehmigt!!!
Ein paar Wochen Wartezeit von seiten der Klinik wird es noch geben, dann geht es los.

Genehmigt wurde die stationäre Behandlung von derselben Krankenkasse, die mir damals so viele Steine in den Weg gelegt hat (ehrlich gesagt, habe ich nicht nur einmal darüber nachgedacht, die Kasse zu wechseln - aber dort war zumindest bekannt, dass ich kämpfen kann, und gute Ärzte bzw. Therapeuten hinter mir stehen). Aber vielleicht hat sich der damalige Kampf ja gelohnt, vielleicht erkennen die dortigen Fachleute nun auch endlich die Notwendigkeit an.

Ich hoffe, dass der Beitrag anderen Mut macht, die zurzeit um eine Genehmigung einer für sie individuellen und notwendigen Behandlung kämpfen müssen!  

3 Kommentare

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Nur um noch einmal Mut zu machen: Ich habe jemanden kennen gelernt, dessen Krankenkasse tatsächlich das Prinzip "Intervalltherapie" verstanden hat: Er hat bereits das nächste stationäre Intervall für 2010/11 genehmigt bekommen -praktisch im Voraus. So etwas wird mir wahrscheinlich nie passieren, aber danke für solche Sachbearbeiter, die weiterdenken!!

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Hallo Genni
Haben Sie ihre Benutzernamen gewechselt? Bin gerade leicht verwirrt.

Ich bin derselbe Michael, der auch schon im Vorgängerbeitrag kommentierte. Gut zu sehen, dass es wohl doch Leute gibt, denen geholfen werden kann und wird.
Leider passiert bei mir gar nichts, nachwievor. Aber es ist zumindest ein Hoffnungssteifen, möchte man meinen.
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Glück.
LG,
Micha

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Hallo Michael,

es ist alles in Ordnung. Bin dieselbe. Ihnen drücke ich auf jeden Fall weiterhin die Daumen! Bitte verlieren Sie nicht die Geduld. Ich selbst lerne auch immer wieder, wie langwierig die Heilung bzw. schrittweise Besserung dauern kann...

Alles Gute, Genni bzw. Fee