Die Suche nach einer/m Traumatherapeuten/-in

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... kann langwierig, schwierig und kompliziert sein - aus einem einfachen Grund: Es gibt immer noch zu wenig gut ausgebildete und erfahrene Traumatherapeuten bzw. -innen. Vor allem im Fall von komplexen (mehreren) Traumatisierungen sind Wartezeiten von über einem Jahr keine Seltenheit.

Ich selbst hatte Glück im Unglück: Nach einem mißglückten Verhaltenstherapie-Versuch und einer Reha (in der klar wurde, wie stark mich die zu rasche und destabilisierende Trauma-Konfrontation retraumatisiert und damit letztlich arbeitsunfähig gemacht hatte) fand ich sehr schnell die für mich richtige und passende Therapeutin. Sie verfügte sowohl über eine Ausbildung als Traumafachberaterin an einem renommierten Institut als auch über sehr viele Erfahrungen in diesem Bereich durch ihre frühere Arbeit.

Zwar wurde und wird mir die Traumatherapie nicht von der Krankenkasse bezahlt bzw. bezuschusst, aber den Nachteil nehme ich gern in Kauf, solange ich das Gefühl habe, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Die ambulante Traumatherapie kombiniert mit einer stationäre Intervalltherapie in einer Trauma-Klinik ist für mich in den letzten Jahren auf jeden Fall die Rettung gewesen. 
 
Für alle ähnlich Betroffenen habe ich einige gute Tipps und Hinweise gefunden, die für die Traumatherapeuten-Suche wichtig und hilfreich sein können: Ulrike Ludwig: Die Suche nach einer Traumatherapeutin (Januar 2008). Viel Glück!

Quelle: www.ludwig-ulrike.de (zuletzt aufgerufen am 12.05.2012)