Was ist ein Konsiliarbericht?

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Ein Konsiliarbericht wird zur Abklärung einer Psychotherapie erstellt. Kassenzugelassene Psychotherapeuten/-innen sind nach den aktuellen Psychotherapie-Richtlinien dazu verpflichtet,  spätestens nach den probatorischen Sitzungen  einen Konsiliarbericht von einem Vertragsarzt des neuen Patienten bzw. der neuen Patientin anzufordern. Dafür überweist er/sie den Patienten/die Patientin an einen praktizierenden Arzt, idealerweise an seinen/ihren Hausarzt.

Der Konsiliarbericht dient zur Abklärung einer organischen Erkrankung als Ursache für die vorliegenden Beschwerden. Er wird von dem behandelnden Arzt nach eingehender Untersuchung ausgestellt
(siehe Formular Konsiliarbericht) und in der Regel dem/der Patienten/-in in einem verschlossenen Umschlag überreicht, damit diese/r den Bericht in der Therapiepraxis abgeben kann.

Weitere Informationen finden Sie im Sozialblog u.a. in folgenden Beiträgen:
Was bedeuten "Probatorische Sitzungen" in der Therapie?