Neues in der Kategorie Hilfsmittel

 Aktuelle Infos von der Seite für die Schwerbehindertenvertretung: 1) Ab sofort haben auch Behinderte die Nutzungserlaubnis von Behindertenparkplätzen, wenn eine außergewöhnliche Gehbehinderung (Merkzeichen "aG") z.B. wegen schwerer Beeinträchtigung innerer Organe oder ähnlichem vorliegt. D.h. es gelten nicht wie bisher nur orthopädische Teilhabe-Einschränkungen.   2) Im Schwerbehindertenausweis ist künftig das Merkzeichen "Tb" für "taubblind" einzutragen, wenn mehr...  
Drei Pflegekassen haben sich entschieden, pflegenden Angehörigen ab sofort einen kostenlosen Online-Beratungsdienst zur Verfügung zu stellen. Damit haben die Versicherten der Techniker Krankenkasse (TK), der Barmer GEK und der DAK zukünftig die Möglichkeit, sich von geschulten Psychologen bei belastenden Pflege-Situationen schriftlich beraten zu lassen. Die Online-Beratung wird ab sofort über mehr...  
Medizinprodukte sind Instrumente, Apparate, Vorrichtungen, Software, Stoffe oder andere Gegenstände mit medizinischer Zweckbestimmung. Dazu gehören z.B. Implantate, Katheter, Herzschrittmacher, Dentalprodukte, Verbandstoffe, Sehhilfen, Röntgengeräte, Kondome oder ärztliche Instrumente. Eine ausführliche Auflistung finden Sie u.a. auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit. Das Medizinproduktegesetz soll die Sicherheit, Eignung und Leistung der Medizinprodukte mehr...  
Immer wieder treten hier Fragezeichen auf. Daher noch einmal ein hilfreicher Vergleich, den ich gelesen habe: a) Hilfsmittel sind u.a. Materialien bzw. Gegenstände, die um und direkt am Körper des Patienten ohne die Hilfe eines Pflegenden Unterstützung bieten. Dazu gehören u.a. Brillen, Bandagen, Implantate, Windeln. In der Regel werden Hilfsmittel mehr...  
Seit gestern erhalten Erwachsene, die eine Hörhilfe benötigen, einen Festbetrag von 784,94 Euro ( statt bisher 421,28 Euro) von ihrer gesetzlichen Krankenkase erstattet. Zudem ist die Nachsorge nicht mehr im Festbetrag enthalten, sondern wird gesondert von der Krankenkasse vergütet. Wichtig für alle Hörgeschädigten: Auch die technischen Mindeststandards für die mehr...  
Egal, ob es sich um Reha-Aufenthalte, Hilfsmittel, Pflegestufen oder individuelle Behandlungen dreht, die Kranken- und Rentenkassen bewilligen immer weniger Leistungen direkt nach dem Antrag. Widerspruchsverfahren im Gesundheits- und Sozialwesen steigen daher zahlenmäßig an. Auch Sie sollten Widerspruch einlegen, wenn Ihnen eine für die Gesundheit notwendige und rechtsmäßig zustehende Leistung verwehrt mehr...  
Bisher wurde das obige Thema meist nur unter Betroffenen diskutiert. Aber spätestens nachdem die Leistungsverweigerung der Krankenkassen selbst in der Tagesschau eine Meldung wert war, sollte es nun auch jedem klar sein: Immer mehr Leistungen werden von den Gesetzlichen Krankenkassen bzw. dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) erst einmal abgelehnt. mehr...  
Sie pflegen einen schwerkranken bzw. pflegebedürftigen Angehörigen zuhause? Dann können Sie auf folgende finanzielle Unterstützung von seiten der Kranken- bzw. Pflegeversicherung bauen: a) Pflegegeld und/ oder Pflegesachleistungen (abhängig von der Pflegestufe) b) Tagespflegeleistungen c) Betreuungsgeld (bis zu 200 EUR im Monat) d) Pflegeverbrauchsmaterial (bis zu 31 EUR im Monat) e) mehr...  
Wenn ein pflegebedürftiger Patient zuhause bleiben möchte, wird unter anderem oft ein spezielles Pflegebett benötigt. Dieses wird bei Bedarf wie alle anderen Pflege-Hilfsmittel vom behandelnden Arzt verordnet. Darüberhinaus sollte bereits die betreffende Pflegestufe feststehen, um einen Anspruch geltend machen zu können. Im nächsten Schritt muss die Krankenkasse des Pflegebedürftigen die mehr...  
Laut der neuesten Statisiken haben rund eine Mio. Deutsche einen Schlaganfall überstanden. Die Folgen und damit verbundenen Konsequenzen sind für jeden Einzelnen unterschiedlich. Einschränkungen und Behinderungen im Alltag können vor allem anfangs sehr groß sein. Dabei sollte jedoch berücksichtigt werden, dass sich der Gesundheitszustand auch nach Jahren noch zum Positiven mehr...  
Im Rahmen des Pflege-Neuausrichtungs-Gesetzes (Infos siehe hier) wurden neue gesetzliche Fristen für die Antragsbearbeitung gesetzt. Innerhalb dieser klar festgelegten Fristen müssen Pflege- und Krankenkassen Entscheidungen über die Gutachterauswahl, Pflegeleistungen oder Sachleistungen fällen. Tun sie dies nicht, werden Gelder fällig oder gilt der Antrag als bewilligt. Damit ergeben sich folgende konkrete mehr...  
Meist kommt in der häuslichen Pflege irgendwann der Moment, in dem ein Hausnotrufsystem notwendig wird. Denn ein solches bietet in der Regel immer noch die einfachste und schnellste Möglichkeit, notwendige Hilfe herbeizurufen - vorausgesetzt, die betreffende Person trägt den "Sender mit Knopf" immer bei sich (z.B. am Handgelenk oder um mehr...  
Die Stiftung MyHandicap ist eine gemeinnützige Organisation. Gegründet und geprägt ist sie in ihrer Tätigkeit und Zielsetzung vom Schicksal eines bemerkenswerten Mannes: Der Stifter und Stiftungsratspräsiden Joachim Schoss verlor bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall im Ausland seine rechte Seite (Bein und Arm) - mit tiefgreifenden menschlichen, beruflichen und finanziellen Folgen. Nachdem mehr...  
Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) wurde vor über 100 (!) Jahren gegründet und hat vor allem ein Leitmotiv und Ziel: „Die DVfR-Mitglieder setzen sich gemeinsam ein für die Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.". Dabei übernimmt die DVfR drei wichtige Aufgaben und Funktionen:Kritische Begleitung der Entwicklungen im Rehabilitationsbereich mehr...  
In der aktuellen Ausgabe von "Der Spiegel" ist ein recht vernichtender Beitrag über die Privaten Krankenversicherungen (PKV) zu finden. Versehen mit dem Titel "Der Tarif-Schwindel" wird u.a. aufgezeigt, dass etlichen Versicherten bei Abschluß ihrer Privaten Krankenversicherungen garnicht bewusst war, welche Bedingungen, Pflichten und Rechte sie mit Vertragsabschluss besiegelt hatten. Grundsätzlich mehr...  

Pflegehilfsmittel

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Pflegehilfsmittel (auch Hilfsmittel zur Pflege genannt) sind Produkte, die Pflegebedürftigen ermöglichen, ihren Alltag so selbständig wie möglich zu gestalten und zu erleichtern. Damit die Krankenkasse die entstehenden Kosten übernimmt bzw. bezuschusst, müssen Pflegedienst und/oder Arzt in einem Antrag bestätigen, dass der/die Versicherte die jeweiligen Hilfsmittel benötigt. Den Antrag selbst muss mehr...  
Die Versorgung mit Hilfsmitteln ist u.a Aufgabe der Gesetzlichen Krankenkassen (siehe hierzu auch § 33 Sozialgesetzbuch V bzw. folgenden Beitrag: Hilfsmittel). Darunter fallen Hilfsmittel, die notwendig sind, um den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern bzw. eine Behinderung auszugleichen (z.B. Einlagen, Badewannensitze, Rollstühle).  Nicht erstattet werden hingegen Hilfsmittel, wenn diese als mehr...  
Der Gelenk-Verschleiß trifft jede/n einmal - und manchmal früher, als man/frau denkt. So auch mich. Vor einigen Wochen hatte ich einen lang aufgeschobenen Termin bei meiner Orthopädin wegen meiner andauernden Fußschmerzen beim Gehen. Der Fall war für die Ärztin klar. Fußgelenks-Arthrose bzw. Hallux rigidus! Auf meine Frage, was ich da mehr...  
Wichtig für Neukäufe: Für Gehhilfe-Rollatoren gilt ab sofort der ermäßigte Umsatzsteuersatz von sieben Prozent. mehr...  
In der aktuellen Ausgabe von ÖKO-TEST August 2011 wurden zehn der gängigen Rollatoren überprüft. Das Ergebnis ist ernüchternd: Die Hälfte der getesteten Gehhilfen erhielt nur die Noten "Mangelhaft" oder "Ungenügend". Vor allem die günstigen Modelle, die größtenteils von den Kassen bezahlt werden, fielen durch etliche Mängel auf. In dem Test mehr...  
Nach einem Urteil des Landessozialgerichts Hessen (Az.: L 8 KR 311/08) ist die Krankenkasse verpflichtet, Behinderten bei drohendem Verlust der Gehfähigkeit ein Therapierad zu bezahlen - sofern der Einsatz eines solchen den Verlust der Gehfähigkeit verhindern kann.  In dem betreffenden Fall klagte eine 44-Jährige gehbehinderte Frau. Sie argumentierte, das Rad ergänze die Krankengymnastik. Leider war jedoch ihr altes Dreirad mehr...  
Auf Basis einer Entscheidung des Sozialgerichtes Dresden (Az.: S 25 KR 603/08) müssen Kranke und Behinderte neue Hilfsmittel (bzw. neue Lieferanten der Hilfsmittel) akzeptieren, wenn ihre Krankenkasse einen entsprechenden Liefervertrag abgeschlossen hat. In der betreffenden Klage dreht es sich um Inkontinenzwindeln. Die Krankenkasse der Klägerin hatte die Versorgung mit Inkontinenzmaterial ausgeschrieben. Der Lieferant, mehr...  
Ärzte und Krankenhäuser dürfen nur noch im Notfall medizinische Hilfsmittel aus Ihrem Lager an gesetzlich Versicherte abgeben. Darunter fallen unter anderem Prothesen, Schuheinlagen, Bandagen oder Stützstrümpfe. Grund: Der Gesetzgeber will mit dieser neuen Regelung, die seit dem 1. April 2009 in Kraft getreten ist, "fragwürdige Praktiken in der Zusammenarbeit zwischen Vertragsärzten und Leistungserbringern im Hilfsmittelbereich" vermeiden. mehr...  

Hilfsmittel

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Hilfsmittel sind u.a. Prothesen, Hörhilfen, orthopädische Hilfsmittel (z.B. Orthesen), Inhaliergeräte oder auch Allergikerbettwäsche. Viele davon werden von der Kasse bezahlt bzw. bezuschusst. Für die jeweiligen Hilfsmittel erhalten Sie bei medizinischer Indikation eine Verordnung von Ihrem (Fach-)Arzt. Sprechen Sie aber bitte vorab noch einmal mit Ihrer Krankenkasse, bevor Sie diese Verordnung mehr...