Neues in der Kategorie Kuren und Reha

Das Berliner Sozialgericht bleibt überlastet. Immer mehr unerledigte Verfahren - rund 42 500 Fälle - warten zur Zeit auf ihre Bearbeitung. Das entspricht etwa dem Jahrespensum aller 129 Richter am Sozialgericht Berlin. Gleichzeitig kommen jeden Monat weitere neue 3200 Klagen hinzu.   Nach wie vor haben ca. 60 Prozent aller mehr...  
Laut der Unabhängigen Patientenberatung (UPD) üben Krankenkassen verstärkt auf ihre Mitglieder Druck aus, wenn sie über einen längeren Zeitraum krankgeschrieben sind. In der Regel rufen die Krankenkassenmitarbeiter regelmäßig bei den Betroffenen an und haken nach, wann denn mit einer Gesundschreibung zu rechnen sei - was per se erst einmal nichts mehr...  
Laut eines Urteils des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen  (Az.: L 8 R 875/13) muss der Rentenversicherungsträger die Reisekosten für eine Reha zu 100 Prozent bezahlen. Auch wenn eine tägliche An- und Abreise notwendig sei, darf der Träger  die Kostenrückerstattung nicht nach eigenen Regeln deckeln. Der Richter verwies in einem solchen Fall auf mehr...  

Krankentagegeld-Versicherung

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Diese Versicherung lohnt sich für Selbständige und Freiberufler, die kein Krankengeld mitversichert haben bzw. bis zur ersten Zahlung einen gewissen Zeitraum überbrücken müssen. Zudem ist es sinnvoll für gesetzlich versicherte Angestellte und Arbeiter, da vielen das nach sechs Wochen ausgezahlte Krankengeld (ca. 70 Prozent des Bruttolohns) nicht zum Leben ausreicht. mehr...  
Die deutschen Reha-Kliniken für Kinder und Jugendliche stehen vor einem Rätsel: Obwohl die Zahl der chronisch kranken Kinder und Jugendlichen steigt (laut dem Robert-Koch-Institut gibt es allein rund 3,2 Millionen jugendliche Chroniker), sinken parallel die beantragten und genehmigten Reha-Maßnahmen für die Betreffenden in Deutschland. Nach den Gründen wird laut www.aerztezeitung.de mehr...  
Egal, ob es sich um Reha-Aufenthalte, Hilfsmittel, Pflegestufen oder individuelle Behandlungen dreht, die Kranken- und Rentenkassen bewilligen immer weniger Leistungen direkt nach dem Antrag. Widerspruchsverfahren im Gesundheits- und Sozialwesen steigen daher zahlenmäßig an. Auch Sie sollten Widerspruch einlegen, wenn Ihnen eine für die Gesundheit notwendige und rechtsmäßig zustehende Leistung verwehrt mehr...  
Bisher wurde das obige Thema meist nur unter Betroffenen diskutiert. Aber spätestens nachdem die Leistungsverweigerung der Krankenkassen selbst in der Tagesschau eine Meldung wert war, sollte es nun auch jedem klar sein: Immer mehr Leistungen werden von den Gesetzlichen Krankenkassen bzw. dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) erst einmal abgelehnt. mehr...  
Das Einstellungsgespräch läuft gut - bis jetzt. Denn mein potentieller Arbeitgeber stellt die absolute "No Go"-Frage: "Darf ich fragen, ob Sie schwanger sind?". Ich zucke zusammen, darauf bin ich nicht gefasst... Die Überzeugung, dass ein Arbeitgeber diese Frage garnicht stellen darf, ist weit verbreitet. Leider stimmt dies jedoch nicht ganz. mehr...  
Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) wurde vor über 100 (!) Jahren gegründet und hat vor allem ein Leitmotiv und Ziel: „Die DVfR-Mitglieder setzen sich gemeinsam ein für die Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.". Dabei übernimmt die DVfR drei wichtige Aufgaben und Funktionen:Kritische Begleitung der Entwicklungen im Rehabilitationsbereich mehr...  
Das "Danner-Modell" wurde nach dem Orthopäden Horst Danner von der Reha-Klinik Hamburg benannt und hat im Vergleich zum herkömmlichen "Hamburger Modell" folgende Struktur: Der Versicherte geht in einer Woche drei Tage voll zur Arbeit und an zwei Tagen zur ambulanten Reha. Zum Beispiel montags, mittwochs und freitags Arbeit im Betrieb, mehr...  
Das Antragsformular für ein Wiedereingliederungsprogramm oder das "Hamburger Modell" gibt es in der Regel bei Ihrem Arzt, bei den Krankenkassen oder bei der Rentenversicherung. Grundsätzlich wird der Antrag von Ihrem Arzt erstellt und ausgefüllt. Dann wird dieser Antrag an die Krankenkasse und den Arbeitgeber weitergereicht. Der Arbeitgeber muss laut Gesetz mehr...  
Um die Sinnhaftigkeit und damit den Erfolg eines Wiedereingliederungsprogramms zu überprüfen, sollte die obige Frage vorab - vor allem im Sinne des Betroffenen - ehrlich und offen geklärt werden. Bitte gehen Sie jedoch als Betroffene/r davon aus, dass Sie zur Klärung der Frage Unterstützung benötigen, denn letztlich ist dies eine mehr...  
Laut des Bundesverbands der Lohnsteuerhilfevereine (BDL) ist die zumutbare Belastung bei Krankheitskosten in der Steuererklärung teilweise verfassungswidrig. Daher rät der BDL immer öfter zum Einspruch. Laut dessen Aussage müssten Krankheitskosten vollständig - also nicht wie so oft ohne Reduzierung um die so genannte zumutbare Belastung - als außergewöhnliche Belastung abgezogen mehr...  
Obwohl der Gesetzgeber Mütter- oder Mütter-Kind-Kuren bereits im Jahr 2007 als Pflichtleistungen der Krankenkassen deklariert hatte, werden diese immer öfter von den Kassen abgelehnt (34 Prozent in 2010; 31 Prozent in 2009). Das Müttergenesungswerk (MGW) kritisiert diesen eindeutigen Trend, der sicherlich in einem steigenden Sparkurs bei den Krankenkassen begründet liegt. mehr...  
Ab sofort haben Versicherte bei der Techniker Krankenkasse (TK) den Anspruch auf drei zusätzliche Vorsorge-Untersuchungen, zwei im Kinder- und eine im Jugendalter. Zusätzlich zur U9 werden - die U10 für Kinder im Alter zwischen sieben und acht und - die U11 für Kinder im Alter zwischen neun und zehn Jahren angeboten. Zudem übernimmt die mehr...  
Wenn man/frau aufgrund einer psychischen Erkrankung einen stationären Aufenthalt benötigt, dann stellt sich erst einmal die Frage nach dem Wohin? Eigene Erfahrungen wurden noch nicht gemacht. Und nicht alle ambulant behandelnden Fachärzte und Therapeuten kennen sich hier gut aus. Viele lernen gemeinsam mit ihren Patienten die psychosomatischen und psychiatrischen Kliniken bzw. deren mehr...  
Im der Spiegel-Ausgabe 5/2010 (siehe hier auch: Der Spiegel - Medizin: Bewusste Täuschung der Versicherten ) wurde mitgeteilt, dass bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) oft Verwaltungsangestellte über Reha-Anträge entscheiden, ohne dass die Unterlagen zuvor einem zuständigen Arzt zur Beurteilung vorgelegt worden sind. Im Ablehnungsbescheid der Deutschen Rentenversicherung heißt es jedoch in der mehr...  

Die "Weisse Liste" wurde aktualisiert

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Die "Weisse Liste" wurde aktualisiert. (wir berichteten schon vor einiger Zeit davon. Siehe hierzu auch folgende Beiträge: www.klinikbewertungen.de und Weisse Liste neu im Netz ). Das Portal der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen stellt damit weitere neue Informationen von über 2.000 Krankenhäusern in Deutschland zur Verfügung. mehr...  
Die Website www.klinikbewertungen.de ist interessant für diejenigen, - die in eine Reha wollen, sollen, müssen- die eine Behandlung, OP planen müssen - die ein/e gewisse/s Klinik/Krankenhaus empfohlen bekamen- und sich gern vorab informieren wollen.  Denn oft "steht man doch im Regen". Wenn man/frau Glück hat, empfiehlt der behandelnde Arzt eine Klinik. Vielleicht mehr...  
Wie in der Ausgabe 12/2009 im Spiegel berichtet, können mehrere Reha-Kliniken aktuell nicht mehr alle Patienten behandeln. Der Grund liegt in dem immer noch andauernden Ärztestreik (siehe hierzu auch folgenden Beitrag: "Ärzte der Deutschen Rentenversicherung wollen voraussichtlich streiken" unter http://www.sozialblog.de/blog/2009/01/arzte-der-deutschen-rentenvers.html). Was nicht so toll ist: Die Verwaltung der Deutschen Rentenversicherung hat angeordnet, mehr...  

Wie beantrage ich eine stationäre Reha?

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Sie wollen, sollen oder müssen in eine Reha? 1. Weihen Sie Ihr Umfeld ein Besprechen Sie mit Ihrem Arzt und/oder Therapeuten, welche Reha als notwendig erachtet wird. Gleichzeitig sollten Sie in Ihrem privaten Umfeld dieses Thema besprechen, bevor Sie sich an die Formalitäten und damit auch den Antrag wagen. 2. Bestimmen mehr...  

Klassische Naturheilverfahren

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Im Überblick die Anwendungen, die zu den Klassischen Naturheilverfahren zählen: - Physio- oder Bewegungstherapie - Hydro-, Balneo- oder Wassertherapie - Klimatherapie - Massagen - (Ernährungstherapien)Klassische Naturheilverfahren werden von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie eine Verordnung eines Vertragsarztes vorlegen können.In einer Reha oder Kur sind die unten genannten mehr...  
Manchmal fühlt man/frau sich wohler und auch sicherer, wenn der/die Partner/in auf der Kur dabei ist. Manchmal ist es sogar vonnöten, z.B. aufgrund der Behinderungen. Und oft empfindet man/frau die Reha als schrecklich lang - und wäre erleichtert, wenn wenigstens ein paar Tage jemand aus der Familie da wäre. Ob und mehr...  
Wollen bzw. müssen Sie demnächst eine Kur beantragen? Dann denken Sie daran: Der Erfolg einer Kur ist auch stark abhängig von der Klinik und dem dort angebotenen Programm, das zu Ihnen passen sollte. Machen Sie sich daher schlau, fragen Sie Ihre behandelnden Ärzte und Therapeuten, recherchieren Sie im Internet, fordern Sie Informationsmaterial an. mehr...  

Kuren und Reha - ein Überblick

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"Ich fahr' mal in Kur", diesen Spruch hörte man früher öfter. Heute kommt dies nur noch selten vor.  Durch die Sparmaßnahmen im Gesundheitssystem ist es nicht mehr so leicht, eine Kur genehmigt zu bekommen. Ohne Rückendeckung Ihrer Ärzte und ohne stichhaltige Argumente (Krankheit!) ist es aktuell kaum mehr möglich. Den mehr...  

Rehabilitationssport/Reha-Sport

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Rehabilitationssport (oder Reha-Sport) soll den körperlichen und psychischen Folgen einer Behinderung entgegenwirken. Ziel ist u.a., die Bewegungsfähigkeit zu erhalten, aber auch das Selbstbewusstsein der Teilnehmer zu stärken. Verordnet kann der sogenannte Reha-Sport von Ihrem behandelnden Arzt. Üblich ist z.B. eine Verordnung à 50 Einheiten in 18 Monaten. Zu den Rehasportarten mehr...  

Mutter-Kind-Kur

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Manchmal geht es einfach nicht mehr ohne eine längere Pause. Vor allem, wenn eines der Kinder auch noch chronisch krank ist. So auch bei uns letztens. Unser Kinderarzt hatte meine Frau daher kurzerhand gebeten, sich mit der Krankenkasse in Verbindung zu setzen, da er eine Mutter-Kind-Kur für angeraten hielt. Die mehr...  

Haushaltshilfe

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Die Regierung schreibt den Krankenkassen die Zahlung einer Haushaltshilfe vor, wenn in einer Familie die für die Kinderversorgung und den Haushalt verantwortliche Frau im Krankenhaus oder zur stationären Kur ist. Der Eigenanteil beträgt hier 10 Prozent, mindestens aber 5,00 EUR, maximal 10,00 EUR pro Tag. Falls Sie eine Haushaltshilfe im mehr...