Neues in der Kategorie Ambulante Behandlung

Immer wieder kommt es vor, dass sich manche Patienten wundern, wenn Ihr Arzt Ihnen keinen Beförderungsschein ausstellt, obwohl sie der Meinung sind, dass sie ganz dringend einen solchen benötigen. Andere regen sich gleich richtig auf und unterstellen dem behandelnden Arzt, dass er sie nicht ernst nimmt oder ihnen das nicht gönnt.  Hier ist mehr...  
Eine Info, die wir von einem Leser weitergeleitet erhielten und wofür wir uns sehr bedanken: Der Konsiliarbericht wird nur zur Einleitung einer Psychotherapie bei kassenzugelassenen psychologischen Psychotherapeuten/-innen benötigt, nicht bei ärztlichen Psychotherapeuten/-innen. Also ein Arzttermin weniger! mehr...  
Manche haben schon nicht mehr daran geglaubt: Die "Pille danach" wird ab 2015 wirklich auch ohne Rezept in den deutschen Apotheken erhältlich sein. Zu verdanken haben wir dies einer Empfehlung des EU-Arzneimittelausschusses. Noch haben sich die Parteien nicht geeinigt, wie das Beratungs- und Verkaufsgespräch in der Apotheke aussehen soll, und mehr...  
Wahrscheinlich kennen Sie auch die folgende Bemerkung, wenn über einen schwer erkrankten Bekannten gesprochen wird: "Aber der war doch immer bei allen Vorsorge-Untersuchungen. Da hat der Arzt bestimmt Fehler gemacht." Oder noch heftiger: "Frau Schmidt hat Krebs. Dabei ist die doch selbst Ärztin, die kann ja nicht gut sein. Gut, mehr...  
Das Sozialgericht Hamburg entschied in einem jüngsten Fall (Az.: S 37 KR 469/11), dass die Krankenkasse eine Verhütungs-Spirale bezahlen muss, wenn der betroffenen Frau bei einer Schwangerschaft schwere Gesundheitsschäden drohen. Diese Verpflichtung gelte laut Sozialgericht auch nach dem 20. Lebensjahr. Die Krankenkasse selbst argumentierte, dass Versicherte grundsätzlich nur bis mehr...  

Ärztliche Rezepte sind Urkunden!

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Immer mal wieder kommt es vor, dass Arzt und Patient sich missverstehen. Dies kann auch ein falsch ausgestelltes Rezept als Folge haben. Aber selbst wenn nur die Packungsgröße bzw. Menge des verordneten Medikamentes nicht stimmt, dürfen Sie dies auf keinen Fall eigenhändig korrigieren. Denn rechtlich gesehen gilt ein ärztlich verordnetes mehr...  
Seit 2007 übernehmen die Krankenkassen die Kosten für Neurodermitis-Schulungen. Im Rahmen dieser Schulungen lernen Kinder, Jugendliche und deren Eltern, wie sie mit der Hautkrankheit umgehen und die Symptome damit ein wenig lindern können. In der Regel dauern die Kurse sechs Tage. Während dieser Zeit vermitteln ausgebildete Fachkräfte medizinische Grundlagen zu mehr...  
Bisherige Gegner der elektronische Gesundheitskarte (und damit des Passbildes auf der Gesundheitskarte) aufgepasst: Ab 1. Januar 2015 gilt die alte Gesundheitskarte ohne Bild nicht mehr! Bisher wurde der 30. September 2014 als Termin genannt. Kassenärzte und Krankenkassen haben sich nun jedoch endgültig auf Anfang 2015 geeinigt. Daher ist es nun mehr...  
Wenn Sie sich während Ihrer Schwangerschaft aufgrund gesundheitlicher Probleme schonen oder gar liegen müssen, kann Ihr behandelnder Arzt eine Haushaltshilfe verordnen. Dies gilt auch dann, wenn keine weiteren Kinder im Haushalt leben. Die Krankenkassen entscheiden jedoch in der Regel aufgrund individueller Fragestellungen. Daher sollten Mehrlings- und andere Risikoschwangere sich auf mehr...  
Zu dieser Frage veröffentlichten wir im Laufe der Jahre bereits einige Beiträge im Sozialblog (siehe unter anderem Haushaltshilfe, Haushaltshilfe 2, Techniker Krankenkasse weitet Leistungen aus). Gesetzlich geregelt  wird das Thema für die Gesetzlichen Krankenversicherungen und damit für ihre Versicherten übrigens im fünften Sozialgesetzbuch (§ 38 SGB V). Klar war bisher mehr...  
Vor einiger Zeit haben wir hier im Blog über Schreibaby-Ambulanzen geschrieben. Der Bedarf ist größer als gedacht. Denn Überforderungssituationen oder Krisen nach der Geburt gibt es in jeder frisch gebackenen Familie - vor allem, wenn die Kleinen viel schreien, wenig schlafen, sich schlecht beruhigen lassen und an Ess- oder Entwicklungsstörungen mehr...  

Praxen ohne Grenzen...

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... wird es in Zukunft wahrscheinlich immer mehr geben. Denn zunehmend mehr Menschen fallen aufgrund von Arbeitslosigkeit, Armut, fehlender Aufenthaltsgenehmigung etc. aus dem sozialen Netz und damit auch aus ihren Krankenkassen. Ein beeindruckendes Beispiel nennt heute das Hamburger Abendblatt: Hamburger Abendblatt: Praxis ohne Grenzen. In der genannten Praxis arbeiten mehrere mehr...  

Was bedeutet "Barrierefreiheit"?

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Immer noch finden wir in Deutschland zuwenig barrierefreie (Zahn-)Arzt- und Psychotherapie-Praxen. Was aber ist Barrierefreiheit? Für viele Menschen reicht es schon, wenn die Arztpraxis per Aufzug (also ohne Treppensteigen) erreichbar ist. Barrierefreiheit ist jedoch mehr: Grundsätzlich sollten in einer barrierefreien Praxis alle Räumlichkeiten, Beschriftungen, Tresen, Untersuchungsstühle und/ oder -liegen so mehr...  

Barrierefreie Praxen: Mangel bleibt

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Laut einer aktuellen Meldung des vdek (Verband der Ersatzkassen) ist die Mehrzahl der deutschen Arztpraxen immer noch nicht barrierefrei, obwohl dieses Thema für zunehmend mehr Patienten entscheidend ist. Wie eine Auswertung ergab, hätten in dem verbandseigenen Arztbewertungsportal www.vdek-arztlotse.de  nur rund elf Prozent der dort registrierten Ärzte, Zahnärzte und Psychologischen Psychotherapeuten mehr...  

Krankentagegeld-Versicherung

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Diese Versicherung lohnt sich für Selbständige und Freiberufler, die kein Krankengeld mitversichert haben bzw. bis zur ersten Zahlung einen gewissen Zeitraum überbrücken müssen. Zudem ist es sinnvoll für gesetzlich versicherte Angestellte und Arbeiter, da vielen das nach sechs Wochen ausgezahlte Krankengeld (ca. 70 Prozent des Bruttolohns) nicht zum Leben ausreicht. mehr...  
... werden in folgendem Statement ziemlich gut beschrieben: "Es ist bequemer, mit Zusatzleistungen zu locken als mit guter Behandlung für chronisch Kranke"Professor Rolf Rosenbrock, Leiter der Forschungsgruppe Public Health des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB)zitiert in (Quelle:) Apotheken Umschau B 06/12 Auch wenn diese Aussage schon zwei Jahre alt ist, mehr...  
Grundsätzlich dürfen Sie alles während Ihrer Krankschreibung tun, was nicht Ihre Gesundheit gefährdet. Dazu gehört z.B. auch ein Spaziergang, wenn nichts dagegen spricht. Auch ein Einkauf sollte möglich sein. Klären Sie dies jedoch am besten mit Ihrem behandelnden Arzt ab. Wenn dieser Ihnen nicht grundsätzlich strengste Bettruhe oder körperliche Schonung mehr...  
Das sogenannte Entgeltfortzahlungsgesetz (kurz: EFZG) regelt u.a., dass der Arbeitgeber bis zu sechs Wochen lang 100 Prozent des Gehalts eines krank geschriebenen Arbeitnehmers bezahlen muss. Bei leistungsabhängigen Gehältern zählt der Durchschnittswert. Dieses Gesetz tritt jedoch nur dann in Kraft, wenn die Arbeitsunfähigkeit bzw. Krankheit des Arbeitnehmers ohne Verschulden der Arbeitnehmerin mehr...  
Laut des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte vom 17.04. dürfen Ärzte Metoclopramid-Tropfen (MCP-Tropfen) mit einem Wirkstoffgehalt von mehr als 1 mg/ml ab sofort nicht mehr verordnen. Der rechtsgültige Bescheid stützt sich auf einen Beschluss der Europäischen Kommission vom Ende des letzten Jahres. Des Weiteren wurden die Indikationen für noch gültige mehr...  
Die Präventionsmedizin (u.a. medizinische Maßnahmen zur Krankheitsverhütung) nimmt an Bedeutung zu. Bisher wird sie vor allem in Privatpraxen und -kliniken angeboten. Zwar stellen auch die gesetzliche Krankenkassen die Vorsorge und damit sogenannte regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen zunehmend in den Vordergrund, aber dieser Begriff wird im Bereich der Gesetzlichen Krankenkassen missverständlich verwendet. Korrekter mehr...  

Bewegung auf Rezept

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In manchen Bundesländern (Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen) können Ärzte ihren Patienten ein Rezept für Bewegung austellen und damit deren Motivation steigern, Sport zu treiben. Ein Rezept auf Bewegung kann damit auch als Empfehlung des Arztes verstanden werden, an einem gesundheitsorientierten Bewegungsangebot im nahegelegenen Sportverein mehr...  
Einen aktuellen Bericht über das Hausarztmodell finden Sie in der Mediathek des ARD: Report Mainz: Die Große Koalition setzt weiter auf das umstrittene und teure HausarztmodellSowohl Krankenkassenmanager als auch Hausärzte, Wissenschaftler und Politiker kommen in dem Bericht zu Wort. Anschauen lohnt sich für alle Betroffene! mehr...  
Der Koalitionsvertrag zwischen CSU/CDU und SPD enthält einiges an Veränderungen, die für viele Betroffene wichtig sind: Mütterrente, Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren, weniger Abschläge für EM-Rentner, gesetzlicher Mindestlohn, max. sechs Wochen Wartezeiten bei Fachärzten etc. etc. Gleichzeitig gilt es zu beachten, dass: a) der Koalitionsvertrag unter dem Vorbehalt des mehr...  
Grundsätzlich nein! Nur in Ausnahmefällen, so z.b. bei Pflegebedürftigen oder Kindern unter 15 Jahren kann die elektronische Gesund­heits­karte auch ohne gültiges Passfoto erstellt und beim Arzt eingelesen werden. Quelle: stiftung warentest mehr...  
Ab Januar 2014 ist es soweit: Die normalen Chipkarten für gesetzlich Krankenversicherte gelten dann nicht mehr, nur noch die elektronische Gesundheitskarte mit Passbild wird dann von den Arztpraxen eingelesen. Daher sollten Sie sich jetzt auf jeden Fall bei Ihrer Krankenkasse melden, falls Sie noch keine elektronische Chipkarte haben. Am besten mehr...  
Zurzeit wird über die Einschränkung der Diagnose-Möglichkeiten bei Brustkrebs in der Gesetzlichen Krankenversicherung diskutiert: Denn ab 1. Oktober haben die behandelnden Ärzte weniger Möglichkeiten, Gentests im Rahmen der Brustkrebs-Diagnose zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen zu verordnen. Davon wären laut Vertretern des Bundesverbands Deutscher Pathologen bis zu 24 000 Brustkrebspatientinnen im mehr...  
Im letzten Jahr hatten wir schon darüber berichtet: Durch ein neues Gesetz sind seit Mitte 2011 Langfristverordnungen für Therapien möglich! Diese Verordnungen können vom behandelnden Facharzt sowohl für Physio- und Ergotherapien als auch für Logopädie ausgestellt werden. Eine Übersicht über die Erkrankungen, für die das neue Gesetz gilt, können Sie mehr...  
Egal, ob es sich um Reha-Aufenthalte, Hilfsmittel, Pflegestufen oder individuelle Behandlungen dreht, die Kranken- und Rentenkassen bewilligen immer weniger Leistungen direkt nach dem Antrag. Widerspruchsverfahren im Gesundheits- und Sozialwesen steigen daher zahlenmäßig an. Auch Sie sollten Widerspruch einlegen, wenn Ihnen eine für die Gesundheit notwendige und rechtsmäßig zustehende Leistung verwehrt mehr...  
Bisher wurde das obige Thema meist nur unter Betroffenen diskutiert. Aber spätestens nachdem die Leistungsverweigerung der Krankenkassen selbst in der Tagesschau eine Meldung wert war, sollte es nun auch jedem klar sein: Immer mehr Leistungen werden von den Gesetzlichen Krankenkassen bzw. dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) erst einmal abgelehnt. mehr...  
Sie leiden seit Jahren unter Ihrem extremen Übergewicht? Sie haben alles Mögliche an Therapien, Diäten und anderen Maßnahmen ausprobiert ohne bleibenden Erfolg? Sie wollen sich den Magen verkleinern lassen und denken konkret über eine Adipositas-OP nach? Dann sollten folgende Voraussetzungen erfüllt sein, damit Ihre Krankenkasse die Kosten für Ihre Adipositas-OP mehr...  
Lange Zeit wurden Familien und vor allem Kinder mit psychisch kranken Eltern nur unzureichend oder sporadisch beraten. Konkrete Hilfestellung war kaum auffindbar. Inzwischen wurde jedoch ein umfassendes Angebot von wohnortsnahen und vor allem leicht zugänglichen Beratungsstellen, Therapie-Angeboten und Selbsthilfegruppen festgestellt: Zum Frühjahr 2013 waren bereits über 300 solcher Beratungs- und mehr...  
Bereits seit einigen Jahren ist gesetzlich geregelt, wie Sie trotz des Mangels an ambulanten kassenzugelassenen Psychotherapeuten einen geeigneten Therapieplatz finden können: Sie haben unter anderem die Möglichkeit, eine Therapie bei einem Privattherapeuten anzufangen. Wenn Sie belegen können, dass es in der nahen Zukunft keinen Therapieplatz bei einem kassenzugelassenen Therapeuten für mehr...  
Osteoporose tritt meist im Alter auf. Es gibt jedoch auch Ausnahmen, vor allem bei jüngeren Frauen mit Untergewicht und/oder Mangelernährung: Hier entwickelt sich eine Osteoporose oft schon sehr früh. Andere Frauen sind mit oder nach den Wechseljahren betroffen. Eine frühzeitige Untersuchung mit Hilfe der Knochendichtemessung und eine angemessene Behandlung tut mehr...  
Immer öfter kommt es vor, dass ich von meiner Apotheke aufgrund der Rabattverträge meiner Krankenkasse nicht mein gewohntes Medikament erhalte, sondern mich mit einem anderen Präparat zufrieden geben muss. Solange klar ist, dass das Ersatzpräparat denselben Wirkstoff enthält, kann ich persönlich damit gut leben. Aber ich kann mir gut vorstellen, mehr...  
Was ist "Compliance"? "Compliance" heißt soviel wie "Therapietreue". Damit wird im Gesundheitssytem die Zuverlässigkeit des Patienten beschrieben, die dieser zeigt, wenn er den vom Arzt verordneten Therapieplan gewissenhaft umsetzt. Drei Beispiele: Ein Patient sitzt im im Sprechzimmer bei seinem Hausarzt und erhält ein Rezept mit den Worten: "Mit Ihrer Compliance mehr...  
Viele Paare wünschen sich ein Kind. Manche müssen jedoch auf ärztliche Hilfestellung zurückgreifen und sich auf langwierige und teilweise belastende Behandlungszeiten einstellen. Die Krankenkassen bezahlen in der Regel die Hälfte der Kosten, begrenzen jedoch die Behandlungsversuche (siehe Ungewollt kinderlos und Künstliche Befruchtung). Den Rest der Kosten muss das Paar daher mehr...  
In den letzten Jahren kommt in der Psychologie und auch in der Öffentlichkeit der Begriff "Trauma" immer häufiger vor. Unbestritten ist inzwischen, dass unzählige Frauen, Männer und Kinder unter teilweise schwerwiegenden und komplexen Traumafolgestörungen leiden und daher eine adäquate Therapie benötigen. Jedoch sind bis heute fachlich professionelle (ambulante oder stationäre) mehr...  
Mit dem neuen "Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten" (auch "Patientenrechtegesetz" genannt) werden die - meist bereits bestehenden - einzelnen Rechte der Patienten in Deutschland gebündelt, zusammengefasst und in Kürze im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verankert. Der Behandlungsvertrag zwischen Patienten, Ärzten und Psychotherapeuten sowie Angehörigen weiterer Heilberufe wie Heilpraktikern, mehr...  
Die meisten von Ihnen dürften erleichtert sein, als sie die Nachricht hörten oder lasen: Die Praxisgebühr fällt ab Anfang des nächsten Jahres weg (www.tagesschau.de). Das heißt für viele chronisch Kranke weniger Kosten und weniger Nerverei, für Arztpraxen weniger Bürokratie und damit mehr Zeit für die Patienten. Gleichzeitig gibt es jedoch mehr...  
Eine gruselige Sache, aber wahr! Ärzte können theoretisch ihre Patienten auf ihre Bonität überprüfen und vorab feststellen, ob sich zusätzliche Behandlungsangebote überhaupt lohnen! Mehr erfahren Sie in dem unten angegeben Beitrag: http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/432744_plusminus/12384258_arztbesuch-lukrative-patienten mehr...  
In einem aktuellen Beitrag der Ärztezeitung wird auf die Schwerbehinderung in Zusammenhang mit Diabetes eingegangen. Anlass ist ein Urteil des Bundessozialgericht Kassel (BSG). Dieses macht deutlich, dass die Krankheit Diabetes allein nicht ausreicht, um einen Schwerbehindertenausweis zu erhalten. Eine Schwerbehinderung und damit ein Grad der Behinderung (GdB) von 50 mehr...  
Chronisch schwer erkrankte Menschen benötigen oft Ergo- oder Physiotherapien über einen längeren Zeitraum. Dies gilt für Schlaganfallpatienten genauso wie für Krebspatienten, Chronisch Psychisch Erkrankte oder Unfallopfer. Gleichzeitig haben jedoch die meisten Arztpraxen ein großes Problem, Verordnungen für diese Therapien über einen längeren Zeitraum auszustellen. Denn die Budgets der Arztpraxen sind mehr...  
Ab Oktober 2012 erhalten Versicherte der AOK Plus in Sachsen und Thüringen eine persönliche Patientenquittung über das Internet. Damit setzt die AOK Plus als erste Kasse um, was sich viele Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherungen wünschen: Die Mitglieder der AOK Plus erhalten ab sofort einen transparenten Überblick zu den Kosten der mehr...  
Private Krankenkassen bezuschussen oder übernehmen schon seit längerem die Kosten für osteopathische Behandlungen, wenn diese im Tarif mit versichert sind. Einige Gesetzliche Krankenkassen ziehen nun nach (siehe u.a. BKK vor Ort oder die TK). Gleichzeitig ist es jedoch für Unkundige immer noch schwierig, den passenden Osteopathen zu finden. Die Krankenkassen mehr...  
Patienten/-innen haben grundsätzlich ein Recht auf die Herausgabe ihrer Röntgen- und Ultraschallbilder (Originial oder Kopie). Ärzte dürfen daher weder Praxisgebühr noch Bearbeitungsgebühr verlangen, wenn ein/e Patientin die eigenen Röntgen- oder Ultraschallbilder anfordert. Quelle: Extra-Beilage "Gesundheit" des Hamburger Abendblatts vom 28. September 2012 mehr...  
Die Stiftung MyHandicap ist eine gemeinnützige Organisation. Gegründet und geprägt ist sie in ihrer Tätigkeit und Zielsetzung vom Schicksal eines bemerkenswerten Mannes: Der Stifter und Stiftungsratspräsiden Joachim Schoss verlor bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall im Ausland seine rechte Seite (Bein und Arm) - mit tiefgreifenden menschlichen, beruflichen und finanziellen Folgen. Nachdem mehr...  
Manche Ärzte gehen in ihrem Frust doch etwas zu weit. Da haben Fachärzte einer Düsseldorfer Urologenpraxis ein Schreiben für ihre Kassenpatienten ausgelegt, das die aktuelle wirtschaftliche Situation im Gesundheitssystem erläutert. So weit, so gut! Gleichzeitig enthielt dieses Schreiben laut www.aerztezeitung.de jedoch auch Sätze, die den gesetzlich versicherten Patienten absolut nicht mehr...  
Die Private Krankenversicherung als Hort der Besserverdiener hat ausgedient: Nach einer Studie besitzt nur jeder fünfte Privat Versicherte ein Einkommen, das oberhalb der Versicherungspflichtgrenze liegt. Dies führt unter anderem zu großen Problemen bei weitreichenden und damit teureren Behandlungen: Ein Teil der Versicherten könne u.a. notwendige Medikamente nicht mehr auf Vorkasse mehr...  
Aktuell läuft eine neue Werbekampagne der Techniker Krankenkasse (TK): Im Mittelpunkt steht dabei das erweiterte Leistungsangebot der Krankenkasse, die sich u.a. entschlossen hat, Osteopathie als Kassenleistung anzubieten (weitere Informationen dazu finden Sie hier).Vorbildlich ist die zudem geplante Unterstützung von Lebend-Organspendern: Diese sollen ab Oktober auch stationäre Vorsorgeleistungen in Anspruch nehmen mehr...  
... zumindest berichten dies heute einige Medien (u.a. Die BILD und aerztezeitung.de). Laut dieser Quellen möchte die HEK die Praxisgebühr bei Zahnarztbesuchen rückwirkend zum 1. Januar 2012 komplett abschaffen. Bemerkenswert ist vor allem der Alleingang der HEK: Die Kasse wagt diesen Schritt, ohne abzuwarten, welche Ergebnisse die aktuellen politischen Diskussionen mehr...  
In der aktuellen Ausgabe von "Der Spiegel" ist ein recht vernichtender Beitrag über die Privaten Krankenversicherungen (PKV) zu finden. Versehen mit dem Titel "Der Tarif-Schwindel" wird u.a. aufgezeigt, dass etlichen Versicherten bei Abschluß ihrer Privaten Krankenversicherungen garnicht bewusst war, welche Bedingungen, Pflichten und Rechte sie mit Vertragsabschluss besiegelt hatten. Grundsätzlich mehr...  
Als wir vor einigen Jahren den Sozialblog ins Leben riefen, hatten wir vor allen Dingen ein Ziel: Wir wollten u.a. in verständlicher Sprache Abläufe, Formulare und Begriffe erklären, die in unserem Sozialstaat gang und gebe sind, gleichzeitig jedoch oft genug zu Verwirrung und offenen Fragen führen. Eine Medizinstudentin hatte ein mehr...  
... kann langwierig, schwierig und kompliziert sein - aus einem einfachen Grund: Es gibt immer noch zu wenig gut ausgebildete und erfahrene Traumatherapeuten bzw. -innen. Vor allem im Fall von komplexen (mehreren) Traumatisierungen sind Wartezeiten von über einem Jahr keine Seltenheit. Ich selbst hatte Glück im Unglück: Nach einem mißglückten mehr...  
"Sie haben Brustkrebs" - eine Aussage, die schockt und alles verändert. Gleichzeitig werden Brustkrebstherapien heutzutage jedoch immer individueller und zielgerichteter verordnet und durchgeführt, sodass Heilungserfolge, Lebensqualität und Lebenserwartung deutlich verbessert werden können. Nur wie soll Frau sich in einer solchen Situation entscheiden? Und wo findet sie die notwendigen und vor mehr...  
Ambulante Therapieplätze sind rar, Krankenhausbetten in den psychiatrischen Fachkliniken erst recht. Und so sind Wartezeiten auf einen geeigneten Therapieplatz von teilweise über einem Jahr leider keine Seltenheit, sondern der Normalfall. Für Menschen, die sich in einer seelischen Krisensituation befinden, sind dies fast unaushaltbare Ausnahmesituationen, die eigentlich nicht sein dürften. Ein mehr...  
Sie werden demnächst operiert und haben Angst vor der Narkose? Dann können Ihnen die hilfreichen Informationen auf der neuen Internet-Seite des Berufsverbands der Deutschen Anästhesisten e.V. (BDA) vielleicht etwas Angst nehmen: Auf www.sichere-narkose.de werden Sie über die unterschiedlichen Formen der Narkose (und deren Wirkung) aufgeklärt. Zudem finden Sie dort Informationen mehr...  

Ratgeber "Psychisch Kranke im Recht"

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Zugegeben: Es ist nicht unbedingt sinnvoll, einen Ratgeber zu empfehlen, der aktuell nicht mehr erhältlich ist (zumindest bei amazon kann er aktuell nicht bestellt werden). Aber ich mache es trotzdem, da ich es extrem wichtig finde, das Patienten/-innen ihre Rechte und Pflichten kennen - im ambulanten und im stationären Umfeld. mehr...  
In einer Online-Umfrage überprüfen zurzeit 14 Verbraucherzentralen, ob sich niedergelassene Ärzte an die rechtlich verbindlichen Spielregeln halten, die in Zusammenhang von IGeL gelten. Befragt werden sollen Patienten, die zum einen gesetzlich krankenversichert sind und zudem in den letzten zwölf Monaten IGeL in Anspruch genommen haben. Bei Interesse klicken Sie einfach mehr...  
Über die Individuellen Gesundheitsleistungen (kurz: IGeL) wird häufig diskutiert: Was ist sinnvoll? Was ist Geldmacherei? Was kann sogar schaden? Auch im Sozialblog haben wir bereits darüber geschrieben (Siehe u.a. hier: Wie gehe ich am besten mit IGeL-Leistungen um?). Eine neue Website, initiiert vom Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung mehr...  
In den meisten Bundesländern wird ab nächsten Montag, 16. April 18 Uhr eine neue einheitliche Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst geschaltet: Die Bereitschaftsdienste der niedergelassenen Ärzte werden künftig über die Telefonnummer 116 117 erreichbar sein (Ausnahmen sind Württemberg, das Saarland, Teile von Rheinland-Pfalz und Hessen).  Die neue Nummer 116 117 mehr...  
Wichtig in der Schwangerschaft: Frauen, die in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) Mitglied sind; und sich zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche befinden, haben ab sofort den Anspruch auf einen Bluttest zur Früherkennung von Schwangerschaftsdiabetes. Bisher mussten die betroffenen Frauen die Kosten für diesen Test selbst tragen (die Kassen bezahlten bisher mehr...  
Vor mehr als drei Jahren hatten wir den ersten Beitrag zu dem Thema hier in unserem Blog: Barrierefreie Praxen . Bei allen links und Hilfestellungen, die wir damals anbieten konnten, wurde eines ziemlich klar: Es gab und gibt heute immer noch zuwenig barrierefreie Praxen, die sich auf die Bedürfnisse von mehr...  
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, Brustkrebs zu behandeln. Kräftezehrend sind jedoch alle Therapien. Daher sollte es selbstverständlich sein, auf unnötige Therapieformen zu verzichten. Unterstützung bietet hier der sogenannte Femtelle-Test: Mit Hilfe dieses Testes kann geklärt werden, ob nach einer OP und Bestrahlung noch eine zusätzliche Chemotherapie notwendig und sinnvoll ist. Denn mehr...  
Das "Danner-Modell" wurde nach dem Orthopäden Horst Danner von der Reha-Klinik Hamburg benannt und hat im Vergleich zum herkömmlichen "Hamburger Modell" folgende Struktur: Der Versicherte geht in einer Woche drei Tage voll zur Arbeit und an zwei Tagen zur ambulanten Reha. Zum Beispiel montags, mittwochs und freitags Arbeit im Betrieb, mehr...  
Das Antragsformular für ein Wiedereingliederungsprogramm oder das "Hamburger Modell" gibt es in der Regel bei Ihrem Arzt, bei den Krankenkassen oder bei der Rentenversicherung. Grundsätzlich wird der Antrag von Ihrem Arzt erstellt und ausgefüllt. Dann wird dieser Antrag an die Krankenkasse und den Arbeitgeber weitergereicht. Der Arbeitgeber muss laut Gesetz mehr...  
Folgende links sollten Sie auf jeden Fall besuchen, wenn Sie demnächst ein Wiedereingliederungsprogramm beginnen wollen: a) Betanet: Wiedereingliederungsprogramm b) Einfach-teilhaben.de: Wiedereingliederungsprogrammc) die Seite für die Schwerbehindertenvertretung: Hamburger Modelld) Rehadat: Fallbeispiele für Wiedereingliederung mehr...  
Der Eintrag Stufenweise Wiedereingliederung - "Hamburger Modell" , der vor drei Jahren geschrieben wurde, ist bis heute mit Abstand der meist besuchteste und meist kommentierte Eintrag im Sozialblog. Neuere Zahlen der Deutschen Rentenversicherung Nord zeigen u.a. den Grund: In nur zwei Jahren stieg die Zahl der erfolgreichen "Wiedereingliederer" von 839 mehr...  
Die Gründer der Website Patienten-Universitaet haben einiges vor: U.a. möchten sie Patienten und Patienten unterstützen, damit diese ihre Rechte besser wahrnehmen bzw. anderen Vertretern des Gesundheitssystems (Ärzte, Pflegekräfte, Krankenkassen etc.) als gleichwertige Gesprächspartner gegenüber treten können. Als unabhängige Einrichtung will die Patienten-Universität der Gesamtbevölkerung ein Basiswissen der Medizin vermitteln, über mehr...  
Immer mal wieder wurde mir geraten, ab ca. 40 Jahren eine Knochendichte-Messung durchführen zu lassen. Grund ist u.a., dass ich in eine sogenannte Risiko-Gruppe für Osteoporose gehöre, was mir jeder Arzt immer wieder gern aufs Neue erklärte. Da die Knochendichte-Messung an sich absolut ungefährlich und auch unkompliziert ist, war ich mehr...  
Jedem ist inzwischen klar - und es ist überall zu lesen: Immer mehr Menschen müssen wegen psychischer Störungen in Kliniken behandelt werden. Ein Trend, den niemand verleugnen kann. In einer Studie erklärt die Barmer Krankenkasse, dass innerhalb von zwanzig Jahren die Fälle (wobei ich nicht weiß, ob hiermit Personen oder mehr...  
Laut des Bundesverbands der Lohnsteuerhilfevereine (BDL) ist die zumutbare Belastung bei Krankheitskosten in der Steuererklärung teilweise verfassungswidrig. Daher rät der BDL immer öfter zum Einspruch. Laut dessen Aussage müssten Krankheitskosten vollständig - also nicht wie so oft ohne Reduzierung um die so genannte zumutbare Belastung - als außergewöhnliche Belastung abgezogen mehr...  

Kopfschmerzen?

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Ich HASSE Kopfschmerzen... wussten Sie, dass Experten rund 165 verschiedene Kopfschmerzarten unterscheiden? Habe ich heute von meinem Hausarzt lernen dürfen... eine bekannte Werbung für Kopfschmerztabletten wirbt - so glaube ich - mit einer niedrigeren Zahl. Ich habe anscheinend schon wieder eine neue "erwischt" - wird langsam zweistellig. Werde nun auch mehr...  
Vor einigen Monaten erschien hier ein Beitrag zu den unterschiedlichen Rezeptarten (siehe hier auch folgenden link Was ist der Unterschied zwischen dem "Grünen", dem "Roten" und dem "Blauen" Rezept? ): Angemerkt wurde dort, dass das Grüne Rezept für rezeptfreie Arzneimittel gedacht ist. Wie Sie sicherlich wissen, müssen diese von Patienten in der mehr...  
In Schleswig-Holstein scheint eine Internet-Initiative Erfolg zu haben. Nachdem vor einigen Wochen bereits ein Internetportal zum Thema Pflege (siehe unseren Bericht Pflege in Norddeutschland: Neue Website bietet Hilfestellung bzw. die Website http://www.schleswig-holstein.de/Pflege/DE/Pflege_node.html ) ins Leben gerufen wurde, ging nun ein weiteres hilfreiches Informationsangebot an Start: Mit der Website http://www.schmerztherapie-sh.de/ richten sich die Fachleute mehr...  
Viele Pflegebedürftige werden von ihren Angehörigen zuhause gepflegt. Was für die Pflegebedürftigen und ihre Familien oft die beste Lösung ist, gleichzeitig jedoch auch einige Gefahren - vor allem für die pflegenden Angehörigen - birgt. Vor allem Burnout, Stresssreaktionen und -krankheiten sind nicht selten. Daher empfiehlt es sich, rechtzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen und sich mehr...  
"Aut idem" ist lateinisch und wird wörtlich übersetzt mit „oder ein Gleiches". Wenn Ihr Arzt auf dem Rezept das Aut-idem-Kästchen angekreuzt hat, dann heißt dies, dass er die Substitution untersagt. Oder anders ausgedrückt: Er streicht damit die Möglichkeit, sein verordnetes Medikament durch ein preisgünstigeres, wirkstoffgleiches Arzneimittel aus dem unteren Preisdrittel bzw. aus mehr...  
AMNOG: ist die Abkürzung für das am 1. Januar 2011 in Kraft getretene Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz. U.a. enthält dieses Gesetz eine Regelung für Gesetzlich versicherte Patienten: Grundsätzlich dürfen die Patienten zum ersten Mal selbst bestimmen, welches konkrete Arzneimittel-Produkt sie beziehen wollen -- selbst dann, wenn ihre Gesetzliche Versicherung Rabattverträge zu dem betreffenden Wirkstoff geschlossen hat. mehr...  
Deutschland zählt weiterhin zu den wohlhabensten Staaten auf der Welt. Dennoch macht sich Armut in der Bevölkerung immer breiter. Selbst wenn die offiziellen Arbeitslosenzahlen sinken und Politiker ihre Arbeit tagtäglich würdigen, machen sich in den Städten immer wieder Begriffe wie Arche, Armenküche, Kinderarmut usw. breit. Teilweise fühlt man sich bei mehr...  
Gestern verkündete die Tagespresse, dass viele Zahnärzte bereits ab Anfang November nur noch Notfälle, d.h. akute Zahnschmerzen, behandeln. Da die Budgets bereits aufgebraucht sind, verschieben auch in diesem Jahr bundesweit Zahnmediziner teurere Eingriffe oder Vorsorgeleistungen nach 2011. Betroffen sind laut Presse u.a. Versicherte der AOK Berlin und AOK Brandenburg,  die Bundesknappschaft in Bayern und ein Großteil mehr...  
Ein neues Urteil des Oberlandesgericht Koblenz (OLG) macht es klar: Private Krankenversicherungen müssen ein Krankentagegeld bei zielführender Behandlung bezahlen, unabhängig davon, ob der Versicherte ambulant oder stationär behandelt wird. Siehe hierzu auch: Az.: 10 U 686/09 Hintergrund: Ein Bankkaufmann war wegen einer psychischen Erkrankung arbeitsunfähig. Ein von dem Unternehmen beauftragter Gutachter bescheinigte, mehr...  
Denken Sie darüber nach, Ihre Augen lasern zu lassen? Wollen Sie demnächst endlich auf die lästige Brille verzichten? Krankenkasse muss nicht bezahlen... Dann beachten Sie bitte folgendes: Ihre Krankenversicherung muss die Kosten einer - medizinisch nicht notwendigen - Augen-Laser-OP nicht übernehmen (siehe hierzu auch ein Urteil des Amtsgerichts München: Az.: 112C mehr...  
Wenn Ihr Arzt im Urlaub ist, wird die Vertretung in der Regel noch einmal die Praxisgebühr einfordern. Sollten Sie diese in dem betreffenden Quartal jedoch schon bezahlt haben, reicht es aus, die entsprechende Quittung vorzulegen - und Sie sind von der erneuten Zahlung befreit. Achten Sie daher bitte darauf, die Quittung mehr...  
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar können Hart IV-Empfänger auch rezeptfreie Medikamente (OTC) als Bedarf geltend machen. Darunter fallen z.B. Hautpflegeprodukte bei Neurodermitis oder Hygieneartikel bei einer ausgebrochenen HIV-Infektion. Dies sind nicht verschreibungsfähige Arzneimittel, die aber laufende Kosten verursachen können. Bisher hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) einen entsprechenden Katalog mit Leistungen bereits mehr...  
Durch Zufall bin ich auf folgende Website gestoßen: http://www.vorsorge-online.de - und bin begeistert. Dort werden unterschiedliche Informationsblätter zur Verfügung gestellt und sind als pdf-Dateien auszudrucken. Die Themen reichen von unterschiedlichen Krankheiten (von "Allergie" bis "Zeckenbiss") über Behandlungsmethoden (z.B. "Warum und wann Antibiotika?"), bis hin zu (Vorsorge-/Labor)Untersuchungen ("Infoquelle Urin" oder "Blut -der ganz besondere Saft"). So kann mehr...  
Nach einem neuen Urteil besteht für die Gesetzlichen Krankenkassen keine Verpflichtung, Gesprächspsychotherapien in Deutschland zu bezahlen. Hintergrund Zwei Ärzte wollten diese Therapie-Art neben der Psychoanalyse, Tiefenpsychologie und Verhaltenstherapie gleichberechtigt sehen. Dies lehnte das Bundessozialgericht in Kassel am Mittwoch jedoch in letzter Instanz ab. Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses aus Kassen und Ärzten, diese Therapie mehr...  
Die Impfaktionen starten, und je nach Bundesland werden diese unterschiedlich geregelt. So werden in de Stadtstaaten Bremen und Hamburg zum Beispiel einzelne Schwerpunktpraxen ausgewählt, die impfen dürfen (siehe auch hier: Regelung in Bremen oder hier Regelung in Hamburg . In den Flächenstaaten wiederum kann jeder Arzt den Impfstoff bestellen und impfen mehr...  
Hierbei handelt es sich um eine ambulante Eingliederungshilfe von Psychisch Kranken. Begründet ist diese als Sozialleistung nach dem Sozialgesetzbuch (SGB XII). Diese so genannte Eingliederungshilfe verfolgt das Ziel, eine seelische Behinderung zu vermeiden oder diese zu mildern. Ziel ist dabei, die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu erhalten bzw. nach einem längeren Klinikaufenthalt bzw. mehr...  

Die "Weisse Liste" wurde aktualisiert

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Die "Weisse Liste" wurde aktualisiert. (wir berichteten schon vor einiger Zeit davon. Siehe hierzu auch folgende Beiträge: www.klinikbewertungen.de und Weisse Liste neu im Netz ). Das Portal der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen stellt damit weitere neue Informationen von über 2.000 Krankenhäusern in Deutschland zur Verfügung. mehr...  
Unter der Ambulanten Psychiatrischen Pflege (Kurzform: APP) versteht man eine zeitlich begrenzte ambulante Unterstützung durch einen Psychiatrischen Pflegedienst, u.a. in Krisensituationen oder auch nach einer Krankenhausentlassung. Ziel ist u.a., Krisen im ambulanten Rahmen zu überwinden, sich (wieder) in einem (neuen) Alltag einzufinden, weitere stationäre Aufenthalte zu vermeiden. Beinhalten kann eine Ambulante Psychiatrische mehr...  
Leider kommt es doch mal vor: Mensch ist so krank, dass er es mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln oder gar mit eigenem Pkw nicht mehr zu seinem behandelnden Arzt schafft. Bekannte oder Verwandte haben keine Zeit, also muss ein Taxi her. Wenn Ihr Arzt Ihnen keinen Schein ausstellt, dann wird die Krankenkasse die mehr...  
Immer wieder wird das vergessen, auch Arzthelferinnen denken da oft nicht daran, da vorher nachzuhaken: Wenn Sie zu einer gesetzlich verankerten Vorsorge-Untersuchung gehen, müssen Sie keine Praxisgebühr bezahlen! Quelle: U.a. www.aerztezeitung.de mehr...  

Quo Vadis Patient

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Ich möchte Euch heute mal ein Buch vorstellen, von dem ich gestern erfahren habe. Selbst habe ich es jedoch noch nicht gelesen. Renate Hartwig beschreibt in Ihrem Buch "Der verkaufte Patient", den Weg, den unser Gesundheitssystems aufgrund ihrer Recherchen in den nächsten 20 Jahren gehen kann/wird. Dabei erörtert sie die derzeitigen mehr...  
Eine gute Nachricht: Der bundesweite Krebs-Informationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg wird demnächst ausgeweitet und zudem ab sofort vom Bundesforschungsministerium finanziert. Krebskranke Menschen in ganz Deutschland haben damit die Möglichkeit, in Zukunft noch schneller umfassende und neueste Informationen über ihre Krankheit und Therapie zu erhalten. Ziel des Informationsnetzes ist u.a, dass die betroffenen Patienten als mehr...  
Ein wichtiger Artikel, der m.E. viele angeht: Denn immer noch werden Beruhigungs-, Schlaf- und starke Schmerzmittel aus der Wirkstoffgruppe der Benzodiazepine zu lange eingenommen, zu lange verschrieben - und die Suchtgefahr von Arzt und bzw. oder Patient zu häufig missachtet. Hierzu gehört übrigens auch Tetrazepam, ein Schmerzmedikament, das vielen Patienten auch mehr...  
Letzte Woche wurden bundesweit Praxis-Schließungen in der Woche vom 18. bis 23. Mai 2009 angekündigt. Hinter den Protesten steht der Verband "Freie Ärzteschaft" - einerseits ein sehr kleiner Verband, gleichzeitig jedoch bereits bekannt durch frühere erfolgreiche Protestaktionen (Quelle: Die Welt, 30.03.2009). Einer meiner Ärzte z.B. wird in der Zeit mehr...  
Ärzte und Krankenhäuser dürfen nur noch im Notfall medizinische Hilfsmittel aus Ihrem Lager an gesetzlich Versicherte abgeben. Darunter fallen unter anderem Prothesen, Schuheinlagen, Bandagen oder Stützstrümpfe. Grund: Der Gesetzgeber will mit dieser neuen Regelung, die seit dem 1. April 2009 in Kraft getreten ist, "fragwürdige Praktiken in der Zusammenarbeit zwischen Vertragsärzten und Leistungserbringern im Hilfsmittelbereich" vermeiden. mehr...  
Johanniskrauthaltige Arzneimittel, die zur Behandlung mittelschwerer Depressionen eingesetzt werden, sind demnächst - ab 1. April 2009 - verschreibungspflichtig. Johanniskraut-Mittel für leichte depressive Verstimmungen sollen dagegen weiterhin frei erhältlich sein. Wie die Apotheker dies unterscheiden wollen, wird in der Pressemeldung leider nicht erläutert - daher bin ich gespannt auf Berichte. Als Begründung führen die mehr...  
Vielleicht haben Sie das auch schon erlebt. Sie sitzen beim Arzt, schildern Ihre Beschwerden, und haben plötzlich zwei Rezepte in der Hand: Ein Rosafarbenes und ein Grünes. Mit dem rosafarbene Kassenrezept kennen Sie sich vermutlich aus:  Das legen Sie in der Apotheke vor, bekommen dafür ein Medikament, der Apotheker behält das mehr...  
In zwei Wochen werden Schmerz- und Fiebermittel mit dem Wirkstoff Paracetamol vom Arzt verschreibungspflichtig sein, sofern in der Packung mehr als 10 Gramm des Wirkstoffs enthalten sind. Zäpfchen sind davon nicht betroffen. Als Begründung wird angegeben, dass Erwachsene aufgrund gesundheitlicher Risiken (Leberschädigung) pro Tag nicht mehr als 4 Gramm Paracetamol einnehmen mehr...  
Gestern war die Meldung kurz in der Tagesschau. Heute möchte ich die Geschichte hier etwas ausführlicher darstellen. Hintergrund: Ärzte haben u.a. ihre Patienten aufgefordert, für herkömmliche Kassenleistungen im Voraus zu bezahlen. Andere Patienten wiederum erzählten und schrieben, dass ihre Ärzte sie aufgrund der neuen Honorarsituation nicht mehr behandeln können. Reaktion: Bundesregierung, mehr...  
Oder anders gefragt: Muss mein Arbeitgeber Lohn oder Gehalt fortzahlen, wenn ich während meiner Arbeit, und hier während der Kernarbeitszeit, zum Arzt will? Grundsätzlich nicht. Es sei denn:- der Arztbesuch ist "unaufschiebbar" (Beispiel: plötzliche Schmerzen) oder - der Arzt ist außerhalb der Dienstzeit nicht zu erreichen bzw. vereinbart nur dann bestimmte Termine.Der Arbeitgeber kann u.a. aufgrund des mehr...  
Wenn Ihr Arbeitgeber der Meinung ist, dass Sie simulieren, ja! U.a. darf Ihr Arbeitgeber sogar einen Detektiv einschalten. Er muss jedoch auch die Kosten übernehmen. Ausnahme: Der Arbeitnehmer wird überführt. Dann kann es sein, dass dieser neben der Kündigung auch noch die Kosten des Detektivs tragen muss. Zudem darf der Arbeitgeber bei einem Verdacht mehr...  
1. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, seinen Chef unverzüglich - also "ohne schuldhaftes Zögern" -  am Morgen des ersten Tages über seine Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer zu informieren (idealerweise am Telefon, damit ist dann auch gewährleistet, dass jemand die Information entgegennimmt). 2. Je nach Arbeits- oder Tarifvertrag muss der Arbeitnehmer die mehr...  
Zuallererst: Viele Ärzte verlangen kein Ausfallhonorar!!! Trotzdem kommt es gerade bei längeren Behandlungsterminen, speziell in Facharztpraxen, vor, dass diese den ausgefallenen Termin privat bei dem nicht erschienenen Patienten in Rechnung stellen. Und bei (Physio-, Ergo-, Psycho-) Therapien, die ja oft eine Stunde dauern, wird inzwischen meist ein Ausfallhonorar verlangt, grundsätzlich aus der mehr...  
Siehe hierzu folgenden Link: http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/?sid=528840 mehr...  

Wenn Krankenkassen sparen...

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... dann kann dies heftige Konsequenzen haben. Ein Bericht aus der taz, der mich sehr erschreckte, gleichzeitig jedoch das bestätigte, was ich schon wusste. Leider! http://www.tz-online.de/de/aktuelles/muenchen/artikel_49811.html mehr...  
In die Runde gefragt: "Wie oft werden Sie von Ihrem Arzt auf die sogenannten Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) angesprochen?"  Es gibt Ärzte, da wird Patient behandelt, und wenn IGeL in Betracht kommen, wird es kurz angesprochen... und dann gibt es Ärzte, die bewerben sehr offensiv ihre IGeL-Leistungen - durch Broschüren, Plakate mehr...  
Die Palliativmedizin, auch Palliative Care genannt, wurde entwickelt und wird angeboten für Menschen mit nicht mehr heilbaren Krankheiten. Am häufigsten werden Krebserkrankungen behandelt. Die Patienten befinden sich in der Regel in ihrer letzten Lebensphase, wenn sie Palliativmedizin in Anspruch nehmen müssen. Ziel der Palliativmedizin ist, die körperlichen, seelischen, psychosozialen und spirituellen Probleme des Schwerkranken zu lindern. mehr...  
Ein interessanter und - so finde ich - sehr wichtiger und richtiger Kommentar über das Recht auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) und die aktuelle Praxis, die leider anders aussieht - geschrieben von Bülent Erdogan auf www.aerztezeitung.de  Sie finden den Kommentar unter folgendem Link:  http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/?sid=522023 mehr...  
Von Selbsthilfegruppen hat sicher jede/r einmal gehört. Bei vielen Krankheiten und/oder Störungen rät einem der Arzt und/oder Therapeut auch zu einer solchen. Gleichzeitig gibt es jedoch (vor allem anfangs) bei vielen eine große Angst: "Ich möchte anonym bleiben", "Ich habe Angst, dass mich jemand in der Stadt erkennt", "Wenn mich da mehr...  

Barrierefreie Praxen

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"Wie komme ich in die Praxis mit meinem Rollstuhl?", "Sind dort Aufzüge, ist die Tür breit genug?", "Wie funktioniert die Untersuchung, werde ich unterstützt?"... Alles Fragen, die sich Behinderte stellen müssen - und auf die viele Ärzte und Praxen eine abschlägige Antwort erteilen müssen. Für viele Arztpraxen trifft der Begriff mehr...  
Gehörlose haben einen Anspruch auf einen Gebärdendolmetscher bei Arztbesuchen. Zudem ist ein Arzt verpflichtet, einem gehörlosen oder schwerhörigen Patienten die Untersuchungsergebnisse schriftlich mitzuteilen, wenn in einem mündlichen Gespräch Schwierigkeiten bestehen. Wie viele teilweise gefährliche Missverständnisse hier entstehen können, leuchtet sicherlich jedem ein. Dies schreibt die Apotheken-Rundschau in der Ausgabe 10/2008 mehr...  

Was sind Heilmittel?

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Heilmittel sind z.B. Krankengymnastik, Ergo- oder Sprachtherapie, die von entsprechend ausgebildeten und erfahrenen Personen erbracht werden. Grundlage für den Arzt zur Verordnung von Heilmitteln sind die Heilmittel-Richtlinien. Sie sind für die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte und die Krankenkassen verbindlich. Welche Heilmittel im Einzelfall verordnet werden können, ist im Heilmittelkatalog der mehr...  

Kuren und Reha - ein Überblick

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"Ich fahr' mal in Kur", diesen Spruch hörte man früher öfter. Heute kommt dies nur noch selten vor.  Durch die Sparmaßnahmen im Gesundheitssystem ist es nicht mehr so leicht, eine Kur genehmigt zu bekommen. Ohne Rückendeckung Ihrer Ärzte und ohne stichhaltige Argumente (Krankheit!) ist es aktuell kaum mehr möglich. Den mehr...  

Ambulante Hospizpflege

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Patienten, die eine palliativ-medizinischen Behandlung benötigen, haben grundsätzlich Anspruch auf Hospizpflege. Die Höhe der Leistung werden in der jeweiligen Satzung der Krankenkasse geregelt. Die Krankenkasse hat zudem die Pflicht, ambulante Hospizdienste zu fördern, die für Versicherte, die keine stationäre oder teilstationäre Versorgung in einem Hospiz benötigen bzw. wollen, gedacht ist. mehr...  
Diese Leistungen ähnelt den Präventionskursen. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass hier eine Erkrankung bereits besteht bzw. gelindert werden kann, indem die Interessenten mit Hilfe von Kursen lernen, besser damit umzugehen - wie zum Beispiel bei Übergewicht oder Allergien durch eine Ernährungsberatung. Die Krankenkassen haben in diesem Bereich Kooperationsverträge mehr...  

DMP / Chroniker-Programme

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Patienten/-innen mit chronischen Krankheiten müssen lernen, mit ihren Krankheiten und damit auch mit gewissen Ängsten zu leben. Gleichzeitig ist es jedoch möglich, die Lebensqualität von chronisch Kranken durch bestimmte Maßnahmen teilweise erheblich zu verbessern. Daher gibt es seit einigen Jahren bei den Gesetzlichen Krankenversicherungen folgende Chroniker-Programme (auch zu finden unter mehr...  

Praxisgebühr

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Je Quartal ist für jeden Psychologen-, Arzt- und Zahnarztbesuch die Praxisgebühr in Höhe von 10,00 Euro zu zahlen. Gehen Sie zu einem weiteren Arzt in dem Quartal, entfällt die Praxisgebühr, wenn Sie eine Überweisung vorweisen können. Bitte beachten Sie, dass es reine Kulanz eines Arztes ist, wenn er Ihnen anbietet, mehr...  

Haushaltshilfe

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Haushaltshilfe wurde vom Gesetzgeber als Kassenleistung definiert. Sie kann verordnet werden für den Fall, dass die haushaltsführende Person - aufgrund einer stationärer Behandlung im Krankenhaus oder in einer Kureinrichtung - den Haushalt nicht weiterführen kann. Voraussetzung ist, dass keine andere im Haushalt lebende Person die Versorgung der Kinder/des Kindes mehr...  
Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung, oftmals als MDK bezeichnet, ist der gutachterliche Dienst der gesetzlichen Krankenkassen. Die Krankenkassen können ihn zur gutachterlichen Stellungnahme heranziehen, aber auch Ihr Arbeitgeber kann die Krankenkasse beauftragen eine Vorstellung beim MDK zu veranlassen, wenn er Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit hat. Der MDK ist nicht für mehr...  

Haushaltshilfe

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Die Regierung schreibt den Krankenkassen die Zahlung einer Haushaltshilfe vor, wenn in einer Familie die für die Kinderversorgung und den Haushalt verantwortliche Frau im Krankenhaus oder zur stationären Kur ist. Der Eigenanteil beträgt hier 10 Prozent, mindestens aber 5,00 EUR, maximal 10,00 EUR pro Tag. Falls Sie eine Haushaltshilfe im mehr...  

Fahrkosten

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Sie kennen das vielleicht. Man ist eigentlich zu krank, um zum Arzt zu fahren, Hausbesuche sind jedoch nicht möglich. Und so schleppt man sich mit Müh und Not in die Praxis, notfalls mit dem Taxi (oder Sie haben das Glück, dass jemand aus der Familie oder dem Freundeskreis fährt). Meist mehr...  

Verhütungsmittel

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Verhütung ist in Deutschland kein Problem. Für Jugendliche übernimmt die Krankenkasse sogar bis zum 20. Geburtstag die Kosten für Kondome und Pille. Danach muss die Pille jedoch selbst bezahlt werden. Es gibt zudem Ausnahmefälle, in denen die Pille zudem aufgrund anderer Erkrankungen verschrieben wird (z.B. starke Akne). Dann kann Arzt mehr...