Neues in der Kategorie Schwangerschaft

Das Sozialgericht Hamburg entschied in einem jüngsten Fall (Az.: S 37 KR 469/11), dass die Krankenkasse eine Verhütungs-Spirale bezahlen muss, wenn der betroffenen Frau bei einer Schwangerschaft schwere Gesundheitsschäden drohen. Diese Verpflichtung gelte laut Sozialgericht auch nach dem 20. Lebensjahr. Die Krankenkasse selbst argumentierte, dass Versicherte grundsätzlich nur bis mehr...  
Wenn Sie sich während Ihrer Schwangerschaft aufgrund gesundheitlicher Probleme schonen oder gar liegen müssen, kann Ihr behandelnder Arzt eine Haushaltshilfe verordnen. Dies gilt auch dann, wenn keine weiteren Kinder im Haushalt leben. Die Krankenkassen entscheiden jedoch in der Regel aufgrund individueller Fragestellungen. Daher sollten Mehrlings- und andere Risikoschwangere sich auf mehr...  
Zu dieser Frage veröffentlichten wir im Laufe der Jahre bereits einige Beiträge im Sozialblog (siehe unter anderem Haushaltshilfe, Haushaltshilfe 2, Techniker Krankenkasse weitet Leistungen aus). Gesetzlich geregelt  wird das Thema für die Gesetzlichen Krankenversicherungen und damit für ihre Versicherten übrigens im fünften Sozialgesetzbuch (§ 38 SGB V). Klar war bisher mehr...  
Vor einiger Zeit haben wir hier im Blog über Schreibaby-Ambulanzen geschrieben. Der Bedarf ist größer als gedacht. Denn Überforderungssituationen oder Krisen nach der Geburt gibt es in jeder frisch gebackenen Familie - vor allem, wenn die Kleinen viel schreien, wenig schlafen, sich schlecht beruhigen lassen und an Ess- oder Entwicklungsstörungen mehr...  
Das Einstellungsgespräch läuft gut - bis jetzt. Denn mein potentieller Arbeitgeber stellt die absolute "No Go"-Frage: "Darf ich fragen, ob Sie schwanger sind?". Ich zucke zusammen, darauf bin ich nicht gefasst... Die Überzeugung, dass ein Arbeitgeber diese Frage garnicht stellen darf, ist weit verbreitet. Leider stimmt dies jedoch nicht ganz. mehr...  
Viele Paare wünschen sich ein Kind. Manche müssen jedoch auf ärztliche Hilfestellung zurückgreifen und sich auf langwierige und teilweise belastende Behandlungszeiten einstellen. Die Krankenkassen bezahlen in der Regel die Hälfte der Kosten, begrenzen jedoch die Behandlungsversuche (siehe Ungewollt kinderlos und Künstliche Befruchtung). Den Rest der Kosten muss das Paar daher mehr...  

Schreibaby-Ambulanzen

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Für viele Leser/-innen dürfte der Begriff Schreibaby völlig neu sein, obwohl wahrscheinlich jede/r einmal so ein kleines "Würmchen"  und die folgende Situation kennen gelernt hat... ein Baby, das unentwegt schreit - und völlig erschöpfte Eltern, die alles mögliche versuchen, um herauszubekommen, was ihrem Kind fehlt. Als Ursachen sind u.a. die mehr...  
Der Bundesverband "Das frühgeborene Kind e.V." bietet auf seiner Website www.fruehgeborene.de  eine Fülle an Informationen für betroffene Eltern und die betreuenden bzw. behandelnden Fachleute. Dabei wird nicht nur die erste Zeit im Krankenhaus beleuchtet, sondern auch auf die weiteren Entwicklungsschritte detailliert eingegangen. Sehr gut ist, dass die Informationsangebote für Eltern mehr...  
Der Sozialdienst Katholischer Frauen e.V. Hamburg bietet auf der eigenen Website eine aktualisierte Version der Broschüre "Wenig Geld - Viel Lebensfreude. Tipps, Hinweise, Adressen zum sparsamen Wirtschaften" an. Dort sind nicht nur Adressen zum günstigen Einkaufen, Wohnen und Essen enthalten, sondern auch eine Reihe von Anlaufstellen und Regelungen im Sozialbereich. mehr...  
Wichtig in der Schwangerschaft: Frauen, die in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) Mitglied sind; und sich zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche befinden, haben ab sofort den Anspruch auf einen Bluttest zur Früherkennung von Schwangerschaftsdiabetes. Bisher mussten die betroffenen Frauen die Kosten für diesen Test selbst tragen (die Kassen bezahlten bisher mehr...  
Vor mehr als drei Jahren hatten wir den ersten Beitrag zu dem Thema hier in unserem Blog: Barrierefreie Praxen . Bei allen links und Hilfestellungen, die wir damals anbieten konnten, wurde eines ziemlich klar: Es gab und gibt heute immer noch zuwenig barrierefreie Praxen, die sich auf die Bedürfnisse von mehr...  
Das individuelle Beschäftigungsverbot für werdene Mütter wird im Einzelfall vom behandelnden Arzt ausgesprochen und ist für alle Parteien bindend. Dafür muss der Arzt ein Attest ausstellen, indem detailliert beschrieben wird, warum (z.B. Risikoschwangerschaft, Gefahr einer Frühgeburt, Mehrlingsgeburt, Muttermundschwäche, besondere Rückenschmerzen) die werdende Mutter ihre Tätigkeit (für eine bestimmte Zeit oder mehr...  

Unterstützung für Alleinerziehende

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Alleinerziehende Mütter und Väter sind gefordert - oft tragen sie die alleinige Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Kinder und die finanzielle Basis der Kleinfamilie. Für Alleinerziehende gibt daher immer mehr spezielle Leistungen, Webangebote und Kurse. Hervorzuheben sind u.a. folgende Angebote: a) Die Website des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV): mehr...  
Laut des Bundesverbands der Lohnsteuerhilfevereine (BDL) ist die zumutbare Belastung bei Krankheitskosten in der Steuererklärung teilweise verfassungswidrig. Daher rät der BDL immer öfter zum Einspruch. Laut dessen Aussage müssten Krankheitskosten vollständig - also nicht wie so oft ohne Reduzierung um die so genannte zumutbare Belastung - als außergewöhnliche Belastung abgezogen mehr...  
Eine andere Art des Zusatzbeitrags verlangen Die Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln (GBK) und die BKK für Heilberufe. Sie wollen demnächst von ihren Mitgliedern zusätzlich ein  Prozent des beitragspflichtigen Monatseinkommens. Der Zusatzbeitrag soll maximal 37,50 Euro monatlich betragen. Während die GBK bereits im letzten Sommer als erste Gesetzliche Krankenkasse überhaupt acht Euro Zusatzbeitrag einführte, ist mehr...  
Durch Zufall bin ich auf folgende Website gestoßen: http://www.vorsorge-online.de - und bin begeistert. Dort werden unterschiedliche Informationsblätter zur Verfügung gestellt und sind als pdf-Dateien auszudrucken. Die Themen reichen von unterschiedlichen Krankheiten (von "Allergie" bis "Zeckenbiss") über Behandlungsmethoden (z.B. "Warum und wann Antibiotika?"), bis hin zu (Vorsorge-/Labor)Untersuchungen ("Infoquelle Urin" oder "Blut -der ganz besondere Saft"). So kann mehr...  
Auf der Website www.embryotox.de bietet das Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie in Berlin wichtige Informationen zur Verträglichkeit der wichtigsten Medikamente und zur Behandlung von häufig vorkommenden Krankheiten in Schwangerschaft und Stillzeiten. Fragen wie "Was tue ich als Schwangere, wenn ich aufgrund meiner chronischen Krankheit auf Medikamente angewiesen bin?", "Was passiert mit mehr...  
Ein bundesweiter Vertrag zwischen Krankenkassen und Geburtshäusern erleichtert  werdenden Mütter, ihr Kind in der gemütlicheren Atmosphäre der Geburtshäuser auf die Welt zu bringen. Die qualitätszertifizierten Geburtshäuser Deutschlands erhalten nun die volle Kostenerstattung von den Gesetzlichen Krankenkassen (Achtung: Inzwischen gibt es rund 100 Geburtshäuser in Deutschland; nicht alle fallen in diesen mehr...  

Barrierefreie Praxen

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"Wie komme ich in die Praxis mit meinem Rollstuhl?", "Sind dort Aufzüge, ist die Tür breit genug?", "Wie funktioniert die Untersuchung, werde ich unterstützt?"... Alles Fragen, die sich Behinderte stellen müssen - und auf die viele Ärzte und Praxen eine abschlägige Antwort erteilen müssen. Für viele Arztpraxen trifft der Begriff mehr...  
Urlaubsansprüche, die vor oder während der Elternzeit entstanden sind, müssen spätestens im Jahr nach dem Ende der Elternzeit genommen werden. So entschied das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz in einem Urteil vom Dezember 2007. Dies gilt auch, wenn sofort wieder eine neue Elternzeit in Anspruch genommen wurde, da der Mitarbeiter keinen Anspruch darauf mehr...  

Haushaltshilfe

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Haushaltshilfe wurde vom Gesetzgeber als Kassenleistung definiert. Sie kann verordnet werden für den Fall, dass die haushaltsführende Person - aufgrund einer stationärer Behandlung im Krankenhaus oder in einer Kureinrichtung - den Haushalt nicht weiterführen kann. Voraussetzung ist, dass keine andere im Haushalt lebende Person die Versorgung der Kinder/des Kindes mehr...  

Baby Care

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Das Programm "Baby Care" gehört inzwischen bei vielen Krankenkassen zum Standard-Leistungskatalog. Durch dieses Programm sollen Frühgeburten vermieden werden. Denn Frühgeburten stellen eine enorme Belastung für Kind, Eltern und Familie dar. Gleichzeitig sind sie für die Krankenkassen mit hohen Kosten verbunden. Zudem sind die Früchenstationen oftmals nur an zentralen Krankenhäusern zu mehr...  
Immer mehr Paare in Deutschland sind ungewollt kinderlos. Viele ziehen irgendwann die Möglichkeit der medizinischen Unterstützung, u.a. durch künstliche Befruchtung, in Betracht. Sollten Sie in einer solchen Lage sein, haken Sie bitte vorab bei Ihrer Krankenkasse nach, inwieweit sie die - teilweise doch sehr hohen - Kosten übernimmt. Ich habe mehr...  

Mutterschaftsgeld

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In Deutschland besteht Mutterschaftsschutz. Während dieser Zeit bezahlt die Krankenkasse insgesamt für 6 Wochen vor der Entbindung + Entbindungstag + 8 Wochen nach der Entbindung das Mutterschaftsgeld. Bei Frühgebürten und der Geburt von Zwillingen haben Sie länger Anspruch auf Mutterschaftsgeld (für 12 Wochen nach der Geburt). Achtung! Ihr Frauenarzt darf mehr...