Neues in der Kategorie Schwerbehinderung

Endlich ist es soweit: Nachdem der Bundestag am 19. Januar einstimmig das entsprechende Gesetz verabschiedete, dürfen sich schwerkranke Menschen in Deutschland freuen: Ab März 2017, also in einem Monat, können sie Cannabis als Medizin in der Apotheke gegen ein ärztliches Rezept erhalten. Die Kosten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. Es muss jedoch mehr...  
Immer wieder kommt es vor, dass sich manche Patienten wundern, wenn Ihr Arzt Ihnen keinen Beförderungsschein ausstellt, obwohl sie der Meinung sind, dass sie ganz dringend einen solchen benötigen. Andere regen sich gleich richtig auf und unterstellen dem behandelnden Arzt, dass er sie nicht ernst nimmt oder ihnen das nicht gönnt.  Hier ist mehr...  
 Aktuelle Infos von der Seite für die Schwerbehindertenvertretung: 1) Ab sofort haben auch Behinderte die Nutzungserlaubnis von Behindertenparkplätzen, wenn eine außergewöhnliche Gehbehinderung (Merkzeichen "aG") z.B. wegen schwerer Beeinträchtigung innerer Organe oder ähnlichem vorliegt. D.h. es gelten nicht wie bisher nur orthopädische Teilhabe-Einschränkungen.   2) Im Schwerbehindertenausweis ist künftig das Merkzeichen "Tb" für "taubblind" einzutragen, wenn mehr...  
Wie schon in anderen Beiträgen erwähnt, sollten Sie Ihren Überleitungsbescheid so schnell wie möglich überprüfen, wenn Sie ihn erhalten haben. Falls Sie einen Fehler entdecken, ist es wichtig, einen Widerspruch gegen den Überleitungsbescheid einzulegen. Wichtig ist dabei, ruhig und sachlich zu bleiben. Grundsätzlich steckt sicherlich kein böser Wille eines Sachbearbeiters mehr...  
Die Pflegereform 2017 wird konkret. Denn ab November bis Jahresende erhalten Sie einen sogenannten Überleitungsbescheid zugeschickt. In diesem werden dann der neue Pflegegrad und auch die neuen Leistungsbeträge genannt. Folgende Neuerungen sind zu erwarten und zu berücksichtigena) Neu in der Pflegereform wird sein, dass auch geistige und seelische Beeinträchtigungen (z.B. mehr...  
Die Auflistung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) macht es deutlich: In Deutschland können zurzeit 382 Patienten Cannabis legal als Schmerzmittel verwenden. Unterschiedlich wiederum sind die Zulassungen in den Bundesländern: An der Spitze liegt Nordrhein-Westfalen mit 93 Patienten, gefolgt von Bayern (84) und Baden-Württemberg (62). In den neuen Bundesländern mehr...  

Behinderten-Pauschbetrag

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Der Bundesfinanzhof hat in einem Urteil vom 05.06.2014 entschieden, dass Menschen mit Behinderung bei ihrer Steuererklärung entscheiden müssen, ob sie den Behinderten-Pauschbetrag geltend machen oder für bezahlte Pflegeleistungen lieber die Steuerermäßigung als haushaltsnahe Dienstleistungen in Anspruch nehmen wollen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass der Behinderten-Pauschbetrag je nach Grad der mehr...  
Wer als Schwerbehinderter während seiner Probezeit vom Arbeitgeber gekündigt wird, sollte unbedingt ein Urteil des BAG vom 19.12.2013 - 6 AZR 190/12 - BB 2014, 115 kennen. Denn laut dieses Urteils (zitiert und erläutert durch Frau Angela Huber, Rechtsanwältin und Mediatorin BM, auf ihrer Website) kann die Kündigung eines behinderten mehr...  
Vor einigen Monaten hatten wir ja bereits berichtet, dass ab 1. Januar 2015 nur noch die E-Card mit Foto als Versicherungsnachweis gilt. Die alte Versicherten- bzw Gesundheitskarte ohne Foto hätte damit endgültig ausgedient, auch wenn dies viele Gegner sehr bedauern (Achtung! Ab 01.01.2015 gilt nur noch die elektronische Gesundheitskarte). Es mehr...  
In einem jüngsten Fall (Aktenzeichen: Az.: B 3 KR 8/13 R) entschied das Landessozialgericht, dass die gesetzlichen Krankenkassen ihren gehörlosen Mitgliedern die Kosten für Rauchmelder mit Lichtsignalanlage erstatten müssen. Da Rauchmelder aktuell in 13 von 16 Bundesländern vorgeschrieben sind, gehören diese inzwischen als "unverzichtbares Warnsystem zur Grundausstattung von Wohnräumen". Gehörlose mehr...  
Das Berliner Sozialgericht bleibt überlastet. Immer mehr unerledigte Verfahren - rund 42 500 Fälle - warten zur Zeit auf ihre Bearbeitung. Das entspricht etwa dem Jahrespensum aller 129 Richter am Sozialgericht Berlin. Gleichzeitig kommen jeden Monat weitere neue 3200 Klagen hinzu.   Nach wie vor haben ca. 60 Prozent aller mehr...  
Drei Pflegekassen haben sich entschieden, pflegenden Angehörigen ab sofort einen kostenlosen Online-Beratungsdienst zur Verfügung zu stellen. Damit haben die Versicherten der Techniker Krankenkasse (TK), der Barmer GEK und der DAK zukünftig die Möglichkeit, sich von geschulten Psychologen bei belastenden Pflege-Situationen schriftlich beraten zu lassen. Die Online-Beratung wird ab sofort über mehr...  

Was bedeutet "Barrierefreiheit"?

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Immer noch finden wir in Deutschland zuwenig barrierefreie (Zahn-)Arzt- und Psychotherapie-Praxen. Was aber ist Barrierefreiheit? Für viele Menschen reicht es schon, wenn die Arztpraxis per Aufzug (also ohne Treppensteigen) erreichbar ist. Barrierefreiheit ist jedoch mehr: Grundsätzlich sollten in einer barrierefreien Praxis alle Räumlichkeiten, Beschriftungen, Tresen, Untersuchungsstühle und/ oder -liegen so mehr...  

Barrierefreie Praxen: Mangel bleibt

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Laut einer aktuellen Meldung des vdek (Verband der Ersatzkassen) ist die Mehrzahl der deutschen Arztpraxen immer noch nicht barrierefrei, obwohl dieses Thema für zunehmend mehr Patienten entscheidend ist. Wie eine Auswertung ergab, hätten in dem verbandseigenen Arztbewertungsportal www.vdek-arztlotse.de  nur rund elf Prozent der dort registrierten Ärzte, Zahnärzte und Psychologischen Psychotherapeuten mehr...  
Medizinprodukte sind Instrumente, Apparate, Vorrichtungen, Software, Stoffe oder andere Gegenstände mit medizinischer Zweckbestimmung. Dazu gehören z.B. Implantate, Katheter, Herzschrittmacher, Dentalprodukte, Verbandstoffe, Sehhilfen, Röntgengeräte, Kondome oder ärztliche Instrumente. Eine ausführliche Auflistung finden Sie u.a. auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit. Das Medizinproduktegesetz soll die Sicherheit, Eignung und Leistung der Medizinprodukte mehr...  
Epilepsie, Diabetes I, PTBS, Blindheit oder Taubheit... egal, um welche Krankheit es sich primär handelt: Assistenzhunde können ihre betroffenen Besitzer unterstützen, deren Alltag erleichtern bzw. lebenswerter machen und sogar ihr Leben (mehrmals) retten. In welchen Bereichen Assistenzhunde konkret eingesetzt werden können, erfahren Sie über den folgenden link: Einsatzgebiete der Assistenzhunde. mehr...  
Wenn Sie Ihre Schwerbehinderung nachweisen können (Ausweis), dann sollten Sie sich so früh an die oder den Beauftragte/n für die Belange behinderter Studierender wenden, die bzw. der an Ihrer Hochschule Dienst hat. Diese/r hat u.a. die Aufgabe, Sie darüber aufzuklären, welche Erleichterungen Sie für die Prüfungsphase in Anspruch nehmen sollten bzw. mehr...  
Die Frage, ob eine Begleitperson während eines Gutachtertermins anwesend sein darf, wird immer wieder neu gestellt. Viele Autoren, Fachleute und Betroffene sind der Meinung, dass ein Beistand in der Begutachtungssituation zugelassen werden muss, sofern nicht triftige Gründe dagegen sprechen. Diese bisherige Annahme basierte auf einer Stellungnahme der Landesärztekammer Westfalen-Lippe und mehr...  
Seit gestern erhalten Erwachsene, die eine Hörhilfe benötigen, einen Festbetrag von 784,94 Euro ( statt bisher 421,28 Euro) von ihrer gesetzlichen Krankenkase erstattet. Zudem ist die Nachsorge nicht mehr im Festbetrag enthalten, sondern wird gesondert von der Krankenkasse vergütet. Wichtig für alle Hörgeschädigten: Auch die technischen Mindeststandards für die mehr...  
Laut Schätzungen sind europaweit rund 50 Millionen Menschen von unterschiedlichen psychischen Krankheiten betroffen. Zunehmend steht daher im Fokus, welche Auswirkungen dies auf die Berufstätigkeit hat, vor allem aber auch, wie Arbeitgeber mit betroffenen Angestellten umgehen sollten. Eine Arbeitsgruppe von Hungrig-Online e.V., der größten deutschsprachigen Selbsthilfe-Plattform zum Thema Essstörungen, hat mehr...  
Für alle EM-Rentner, egal ob chronisch schwerkrank oder Unfallopfer, gelten die Abschläge von 10,8 Prozent, die ehemals für freiwillige Vorruheständler eingeführt wurden. Erst 2001 wurde entschieden, dass diese auch für die EM-Rente gelten. Viele Betroffene sehen diese Abschläge jedoch als zusätzliche Bestrafung. Denn die genannten Abschläge wurden primär beschlossen für mehr...  
Im letzten Jahr hatten wir schon darüber berichtet: Durch ein neues Gesetz sind seit Mitte 2011 Langfristverordnungen für Therapien möglich! Diese Verordnungen können vom behandelnden Facharzt sowohl für Physio- und Ergotherapien als auch für Logopädie ausgestellt werden. Eine Übersicht über die Erkrankungen, für die das neue Gesetz gilt, können Sie mehr...  
Wenn Sie Hundebesitzer sind, und gleichzeitig einen Schwerbehindertengrad von mindestens 50 Prozent haben, sollten Sie sich bei Ihrer Gemeinde bzw. bei der Hundesteuerstelle kundig machen, inwieweit eine Befreiung von der Hundesteuer auf Antrag möglich ist. Denn wie ich inzwischen erfahren habe, ist dies in einigen deutschen Gemeinden der Fall. In mehr...  
Egal, ob es sich um Reha-Aufenthalte, Hilfsmittel, Pflegestufen oder individuelle Behandlungen dreht, die Kranken- und Rentenkassen bewilligen immer weniger Leistungen direkt nach dem Antrag. Widerspruchsverfahren im Gesundheits- und Sozialwesen steigen daher zahlenmäßig an. Auch Sie sollten Widerspruch einlegen, wenn Ihnen eine für die Gesundheit notwendige und rechtsmäßig zustehende Leistung verwehrt mehr...  
Manche Versicherungsberater und deren Kunden sind zurzeit ziemlich bedient: Anders als bisher von den Versicherungsanbietern mitgeteilt, steigen auch bei der Pflege-Bahr-Versicherung die Prämien im Alter extrem an. Darüberhinaus wurden eine Wartezeit von fünf Jahre vom Gesetzgeber festgelegt. Erst nach dieser Frist können Leistungen im Pflegefall erwartet werden. Somit ist Pflege-Bahr mehr...  
Sie pflegen einen schwerkranken bzw. pflegebedürftigen Angehörigen zuhause? Dann können Sie auf folgende finanzielle Unterstützung von seiten der Kranken- bzw. Pflegeversicherung bauen: a) Pflegegeld und/ oder Pflegesachleistungen (abhängig von der Pflegestufe) b) Tagespflegeleistungen c) Betreuungsgeld (bis zu 200 EUR im Monat) d) Pflegeverbrauchsmaterial (bis zu 31 EUR im Monat) e) mehr...  

Was bedeutet "Verhinderungspflege"?

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Wenn Sie einen kranken Angehörigen pflegen, haben Sie auch ein Recht auf Verhinderungspflege (auch "Pflegeurlaub" genannt). Das heißt, Sie können eine vorübergehende Pflegehilfe bzw. eine Ersatz-Pflegeperson für zuhause anfordern, wenn Sie selbst aufgrund von eigener Krankheit, Reha oder Erholungsurlaub eine Auszeit benötigen. Die Pflegeversicherung übernimmt die Kosten einer Ersatzpflege für mehr...  
Wenn ein pflegebedürftiger Patient zuhause bleiben möchte, wird unter anderem oft ein spezielles Pflegebett benötigt. Dieses wird bei Bedarf wie alle anderen Pflege-Hilfsmittel vom behandelnden Arzt verordnet. Darüberhinaus sollte bereits die betreffende Pflegestufe feststehen, um einen Anspruch geltend machen zu können. Im nächsten Schritt muss die Krankenkasse des Pflegebedürftigen die mehr...  
Nein, rechtlich sind Sie dazu nicht verpflichtet. Bedenken Sie jedoch, dass Sie - wenn es zu einem Arbeitsverhältnis kommen sollte - bei einer nachträglichen Angabe des Schwerbehindertengrades Probleme mit Ihrem Arbeitgeber bekommen könnten. Dieser könnte sich verraten bzw. angelogen fühlen und damit argumentieren, dass das Vertrauensverhältnis beschädigt sei. Jedoch mehr...  
Rechtlich wird hier klar zwischen den Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) und den Privaten Krankenversicherungen (PKV) unterschieden. Während die Gesetzlichen Krankenkassen keinerlei Fragen zum Gesundheitszustand des neuen Versicherten stellen dürfen, haben die Privaten Krankenkassen das Recht, jeden potenziellen Neukunden nach seinem Gesundheitszustand zu befragen und einen Gesundheitscheck zu verlangen.  Im Umkehrschluss: Die mehr...  
Das Einstellungsgespräch läuft gut - bis jetzt. Denn mein potentieller Arbeitgeber stellt die absolute "No Go"-Frage: "Darf ich fragen, ob Sie schwanger sind?". Ich zucke zusammen, darauf bin ich nicht gefasst... Die Überzeugung, dass ein Arbeitgeber diese Frage garnicht stellen darf, ist weit verbreitet. Leider stimmt dies jedoch nicht ganz. mehr...  
Laut der neuesten Statisiken haben rund eine Mio. Deutsche einen Schlaganfall überstanden. Die Folgen und damit verbundenen Konsequenzen sind für jeden Einzelnen unterschiedlich. Einschränkungen und Behinderungen im Alltag können vor allem anfangs sehr groß sein. Dabei sollte jedoch berücksichtigt werden, dass sich der Gesundheitszustand auch nach Jahren noch zum Positiven mehr...  
Im Rahmen des Pflege-Neuausrichtungs-Gesetzes (Infos siehe hier) wurden neue gesetzliche Fristen für die Antragsbearbeitung gesetzt. Innerhalb dieser klar festgelegten Fristen müssen Pflege- und Krankenkassen Entscheidungen über die Gutachterauswahl, Pflegeleistungen oder Sachleistungen fällen. Tun sie dies nicht, werden Gelder fällig oder gilt der Antrag als bewilligt. Damit ergeben sich folgende konkrete mehr...  
Das neue Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen wurde in diesem Jahr in Kooperation mit dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben gegründet. Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 können Sie sich 365 Tage im Jahr rund um die Uhr anonym, kompetent und sicher beraten lassen. Ob Gewalt in Ehe und mehr...  
Immer mehr hilfebedürftige Senioren nehmen in den letzten Jahren eine häusliche Betreuung durch Pflegekräfte aus Osteuropa in Anspruch. Dabei machen die aus Polen stammenden Pflegehilfen durch die geographische Nähe zu Deutschland den größten Prozentsatz der in Deutschland arbeitenden osteuropäischen Pflegehilfen aus. Derzeit befinden sich laut Schätzungen weit über 150 000 Pflegehilfen mehr...  
Schwerbehinderte, die erheblich gehbehindert (Merkzeichen G), hilflos (Merkzeichen H), gehörlos (Merkzeichen Gl) oder blind (Merkzeichen Bl) sind, haben das Recht auf eine  unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Personennahverkehr. Um sich auszuweisen, erhalten sie auf Antrag vom Versorgungsamt zu ihrem Schwerbehindertenausweis mit orangefarbigem Flächenaufdruck ein Beiblatt mit Wertmarke.  Eine einmalige Eigenbeteiligung für mehr...  
Blinde und Sehbehinderte mussten bisher keine GEZ-Gebühr bezahlen, wenn sie eine 60prozentige Schwerbehinderung und das Merkmal "RF" (Seheinschränkung) im Schwerbehindertenausweis nachweisen könnten. Dies soll sich jedoch im neuen Jahr ändern: Ab Januar 2013 müssen auch Blinde und Sehbehinderte die GEZ-Gebühr in Höhe von 5,99 EURO im Monat bezahlen. Ausnahmen gelten mehr...  

www.wege-zur-pflege.de

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Das Bundesfamilienministerium bietet inzwischen mit einer eigenen Website hilfreichen Service und Unterstützung für Betroffene und Angehörige in Pflege-Fragen: Auf www.wege-zur-pflege.de finden Sie Antworten auf Fragen wie zum Beispiel "Wie kann ich Unterstützung bekommen?", "Wo kann ich in einem plötzlichen Pflegefall was beantragen?", "Wie führe ich ein Pflege-Tagebuch?" oder "Wie kann mehr...  
Ab 1. Januar 2013 werden im Rahmen des Pflege-Neuausrichtungs-Gesetzes folgende Änderungen im Pflegebereich vorgenommen: Leistungssätze der Pflegestufen steigenDie Pflegeleistungen für alle Bedürftigen in der Pflegestufe 1 und 2 steigen. Angehoben werden dabei sowohl Sachleistungen als auch Pflegegeld. Diese Verbesserungen sind unabhängig davon, ob die Pflege durch Angehörige oder durch einen mehr...  
Meist kommt in der häuslichen Pflege irgendwann der Moment, in dem ein Hausnotrufsystem notwendig wird. Denn ein solches bietet in der Regel immer noch die einfachste und schnellste Möglichkeit, notwendige Hilfe herbeizurufen - vorausgesetzt, die betreffende Person trägt den "Sender mit Knopf" immer bei sich (z.B. am Handgelenk oder um mehr...  
Wenn pflegebedürftige Senioren in eine barrierefreie Wohnung oder Pflegeeinrichtung ziehen, stellt sich die Frage, welche Maßnahmen zu treffen sind, um die alte Wohnung ordnungsgemäß zu hinterlassen. Eine solcher Umzug bzw. die Haushaltsauflösung ist mit jeder Menge Aufwand verbunden, der selbst mit der Hilfe von Angehörigen und Bekannten nur schwer zu mehr...  
In einem aktuellen Beitrag der Ärztezeitung wird auf die Schwerbehinderung in Zusammenhang mit Diabetes eingegangen. Anlass ist ein Urteil des Bundessozialgericht Kassel (BSG). Dieses macht deutlich, dass die Krankheit Diabetes allein nicht ausreicht, um einen Schwerbehindertenausweis zu erhalten. Eine Schwerbehinderung und damit ein Grad der Behinderung (GdB) von 50 mehr...  
Chronisch schwer erkrankte Menschen benötigen oft Ergo- oder Physiotherapien über einen längeren Zeitraum. Dies gilt für Schlaganfallpatienten genauso wie für Krebspatienten, Chronisch Psychisch Erkrankte oder Unfallopfer. Gleichzeitig haben jedoch die meisten Arztpraxen ein großes Problem, Verordnungen für diese Therapien über einen längeren Zeitraum auszustellen. Denn die Budgets der Arztpraxen sind mehr...  
Die Stiftung MyHandicap ist eine gemeinnützige Organisation. Gegründet und geprägt ist sie in ihrer Tätigkeit und Zielsetzung vom Schicksal eines bemerkenswerten Mannes: Der Stifter und Stiftungsratspräsiden Joachim Schoss verlor bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall im Ausland seine rechte Seite (Bein und Arm) - mit tiefgreifenden menschlichen, beruflichen und finanziellen Folgen. Nachdem mehr...  
Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) wurde vor über 100 (!) Jahren gegründet und hat vor allem ein Leitmotiv und Ziel: „Die DVfR-Mitglieder setzen sich gemeinsam ein für die Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.". Dabei übernimmt die DVfR drei wichtige Aufgaben und Funktionen:Kritische Begleitung der Entwicklungen im Rehabilitationsbereich mehr...  

Panorama-Sendung: "Die Nein-Sager"

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Am Dienstag sah ich zufällig die Panorama-Sendung im ARD, die sich um ein sehr brisantes Thema drehte: Es ging um die sogenannten Verschleppungstaktiken der Versicherungen, um Ansprüche von Unfallopfern nicht bzw. sehr viel später nur zum Teil bezahlen zu müssen. Die drei Beispiele, die gezeigt wurden, waren erschreckend und realistisch mehr...  
Aktuell ist auf openpetition eine Petition an den Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages zu finden, die sich für die Sicherstellung eines menschenwürdigen und gesetzeskonformen Umgang mit Pflegebedürftigen, Kranken und Beschäftigten in allen Bereichen der Gesundheits- und Krankenpflege einsetzt. Explizit benannt werden hier die Kinderkrankenpflege und die Altenpflege. Deutlich wird in den mehr...  
Folgende Website ist zwar primär gedacht zur Unterstützung und Beratung der Schwerbehinderten-Vertretungen im Betrieb: www.schwbv.de/, kann jedoch für jeden einzelne/n schwerbehinderte/n Arbeitnehmer/in extrem hilfreich sein. Die Website von Hans-Peter-Semmler informiert nicht nur über Rechte und Pflichten eines Schwerbehinderten im Arbeitsleben, sondern bietet auch eine umfassende und detaillierte Übersicht über frühere mehr...  

Ratgeber "Psychisch Kranke im Recht"

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Zugegeben: Es ist nicht unbedingt sinnvoll, einen Ratgeber zu empfehlen, der aktuell nicht mehr erhältlich ist (zumindest bei amazon kann er aktuell nicht bestellt werden). Aber ich mache es trotzdem, da ich es extrem wichtig finde, das Patienten/-innen ihre Rechte und Pflichten kennen - im ambulanten und im stationären Umfeld. mehr...  
Das Landessozialgericht (LSG) Rheinland-Pfalz in Mainz hat in einem am 16. März veröffentlichten Urteil (Az.: L 5 P 29/11) folgendes entschieden: Wenn pflegebedürftige Menschen bei Arzt- und Therapiebesuchen auf die Hilfe ihrer Angehörigen angewiesen sind (z.B. wegen Sturzgefahr), müssen Fahrten zur Praxis und auch die Wartezeiten bei der Pflegezeit bzw. mehr...  
Den einen oder anderen Buchtipp haben wir hier ja schon zum Thema "Pflege" gegeben (siehe u.a. hier: Pflege: Buchtipps). Weitere sollen in der nahen Zukunft folgen. Für alle Hamburger Bürger (und auch andere Interessierte) hier z.B. ein link, unter dem Sie Merkblätter und Ratgeber zu den unterschiedlichsten Pflegethemen finden: Die mehr...  
Vor mehr als drei Jahren hatten wir den ersten Beitrag zu dem Thema hier in unserem Blog: Barrierefreie Praxen . Bei allen links und Hilfestellungen, die wir damals anbieten konnten, wurde eines ziemlich klar: Es gab und gibt heute immer noch zuwenig barrierefreie Praxen, die sich auf die Bedürfnisse von mehr...  
Das "Danner-Modell" wurde nach dem Orthopäden Horst Danner von der Reha-Klinik Hamburg benannt und hat im Vergleich zum herkömmlichen "Hamburger Modell" folgende Struktur: Der Versicherte geht in einer Woche drei Tage voll zur Arbeit und an zwei Tagen zur ambulanten Reha. Zum Beispiel montags, mittwochs und freitags Arbeit im Betrieb, mehr...  
Das Antragsformular für ein Wiedereingliederungsprogramm oder das "Hamburger Modell" gibt es in der Regel bei Ihrem Arzt, bei den Krankenkassen oder bei der Rentenversicherung. Grundsätzlich wird der Antrag von Ihrem Arzt erstellt und ausgefüllt. Dann wird dieser Antrag an die Krankenkasse und den Arbeitgeber weitergereicht. Der Arbeitgeber muss laut Gesetz mehr...  
Um die Sinnhaftigkeit und damit den Erfolg eines Wiedereingliederungsprogramms zu überprüfen, sollte die obige Frage vorab - vor allem im Sinne des Betroffenen - ehrlich und offen geklärt werden. Bitte gehen Sie jedoch als Betroffene/r davon aus, dass Sie zur Klärung der Frage Unterstützung benötigen, denn letztlich ist dies eine mehr...  
Folgende links sollten Sie auf jeden Fall besuchen, wenn Sie demnächst ein Wiedereingliederungsprogramm beginnen wollen: a) Betanet: Wiedereingliederungsprogramm b) Einfach-teilhaben.de: Wiedereingliederungsprogrammc) die Seite für die Schwerbehindertenvertretung: Hamburger Modelld) Rehadat: Fallbeispiele für Wiedereingliederung mehr...  
Sie möchten den Antrag auf Schwerbehinderung einreichen? Dann wenden Sie sich am besten an das für Sie zuständige Versorgungsamt (je nach Bundesland und Region sind diese unterschiedlich in den Behörden verankert - z.B. in Baden-Würrtemberg in den Landratsämtern, in Hamburg in der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz). Daher mehr...  
Wichtig für Neukäufe: Für Gehhilfe-Rollatoren gilt ab sofort der ermäßigte Umsatzsteuersatz von sieben Prozent. mehr...  
Laut des Bundesverbands der Lohnsteuerhilfevereine (BDL) ist die zumutbare Belastung bei Krankheitskosten in der Steuererklärung teilweise verfassungswidrig. Daher rät der BDL immer öfter zum Einspruch. Laut dessen Aussage müssten Krankheitskosten vollständig - also nicht wie so oft ohne Reduzierung um die so genannte zumutbare Belastung - als außergewöhnliche Belastung abgezogen mehr...  
Ein Fall, der eigentlich nicht vor Gericht kommen dürfte - und m.E. ein Armutszeugnis für die betreffende Krankenkasse ist:  Die behinderte Klägerin hatte bei ihrer Krankenkasse einen 3500 Euro teuren Dusch-WC-Aufsatz beantragt. Denn mit diesem wäre sie in der Lage, auf der Toilette selbst ihren Intimbereich zu reinigen. Die Krankenkasse lehnte jedoch mehr...  
Was für ein Schock. Lange habe ich mich ja gewehrt, auch aufgrund der hier gefundenen Informationen: Schwerbehindertenausweis: Welche Vorteile habe ich? Gibt es auch Nachteile? Denn ehrlich gesagt, bin ich trotz EM-Rente davon ausgegangen, dass ich irgendwann wieder soweit fit sein werde, um wenigstens Teilzeit arbeiten zu können. Und ich mehr...  
Wie schon berichtet (siehe hier: Härtefallregelung: Übernahme von Kassen-Zusatzbeiträgen möglich ) gibt es Fälle, in denen der Staat für Hartz4-Empfänger die Kosten für anfallende Zusatzbeiträge übernehmen kann - auch wenn die Regierung erst einmal grundsätzlich davon ausgeht, dass ein gesetzlich Versicherter die Krankenkasse wechselt, wenn er den Zusatzbeitrag umgehen möchte.  In einer "Geschäftsanweisung" hat mehr...  
Nach einem Urteil des Landessozialgerichts Hessen (Az.: L 8 KR 311/08) ist die Krankenkasse verpflichtet, Behinderten bei drohendem Verlust der Gehfähigkeit ein Therapierad zu bezahlen - sofern der Einsatz eines solchen den Verlust der Gehfähigkeit verhindern kann.  In dem betreffenden Fall klagte eine 44-Jährige gehbehinderte Frau. Sie argumentierte, das Rad ergänze die Krankengymnastik. Leider war jedoch ihr altes Dreirad mehr...  
Ich habe mir gestern eine Bahncard besorgt, da ich demnächst wieder öfters Zug fahren muss. Und stieß dabei auf ein Angebot, das mir bisher noch nicht bekannt war - ich denke auch, dass ein Verkäufer niemanden von sich aus darauf aufmerksam machen wird: Wenn Sie eine Rente wegen voller Erwerbsminderung mehr...  
Ein Antrag zur Feststellung der Schwerbehinderung und dem Grad der Behinderung kann bei dem - für den Wohnort zuständigen - Versorgungsamt gestellt werden. 1. Sie schreiben einen formlosen Antrag, und bekommen daraufhin ein Antragsformular zugeschickt. 2. Sie holen sich gleich ein Antragsformular ab; in der Regel bekommen Sie dieses in den Versorgungsämtern, Fürsorgestellen, Sozialämtern und Behindertenverbänden. mehr...  
Das Landessozialgericht Niedersachsen hat entschieden: Eine gesetzliche Krankenkasse muss hochgradig schwerhörigen Versicherten eine Anlage finanzieren, die sowohl Telefonklingeln als auch Türklingeln  in Lichtsignale umwandelt. Das Urteil wurde am Dienstag veröffentlicht. Laut www.aerztezeitung.de hatte sich die Kasse zunächst geweigert, die Kosten für die Anlage zu übernehmen. Die Kasse begründete ihre Kostenverweigerung mit der mehr...  
Siehe hierzu folgenden Link: http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/?sid=528840 mehr...  
Behinderte, die ganztags in betreuten Werkstätten arbeiten, haben ein Recht auf  kostenloses Mittagessen. Dies beschloss das Bundessozialgericht in Kassel gestern in einem Musterverfahren. Nach Auffassung des Bundessozialgerichts gehört das Mittagessen bei einer Ganztagstätigkeit zur Eingliederungshilfe des Behinderten, und muss deshalb von deren Träger bezahlt werden. "Das Ziel dieser Hilfe ist es, den mehr...  

Barrierefreie Praxen

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"Wie komme ich in die Praxis mit meinem Rollstuhl?", "Sind dort Aufzüge, ist die Tür breit genug?", "Wie funktioniert die Untersuchung, werde ich unterstützt?"... Alles Fragen, die sich Behinderte stellen müssen - und auf die viele Ärzte und Praxen eine abschlägige Antwort erteilen müssen. Für viele Arztpraxen trifft der Begriff mehr...  
Gehörlose haben einen Anspruch auf einen Gebärdendolmetscher bei Arztbesuchen. Zudem ist ein Arzt verpflichtet, einem gehörlosen oder schwerhörigen Patienten die Untersuchungsergebnisse schriftlich mitzuteilen, wenn in einem mündlichen Gespräch Schwierigkeiten bestehen. Wie viele teilweise gefährliche Missverständnisse hier entstehen können, leuchtet sicherlich jedem ein. Dies schreibt die Apotheken-Rundschau in der Ausgabe 10/2008 mehr...  
Chronisch krank sind Personen, die sich nachweislich wegen derselben Krankheit in ärztlicher Dauerbehandlung befinden und eines der folgenden Kriterien erfüllen: a) Es liegt eine Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe 2 oder 3 vor. b) Es liegt ein Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 60 Prozent oder eine Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) von mindestens mehr...  
Behindertenparkplätze können zukünftig auch von Contergan-Geschädigten genutzt werden. Dies beschloss jüngst das Bundeskabinettt auf Vorschlag des Verkehrsministers Tiefensee. Die noch notwendigen Änderungen im Straßenverkehrsgesetz und in der Straßenverkehrsordnung sollen laut Tiefensee zum Ende diesen Jahres wirksam werden. Bislang durften Contergan-Geschädigte die Behindertenparkplätze nicht nutzen, da für deren Benutzung ja eine Gehbehinderung vorliegen mehr...  
Nach einer neuen EU-Verordnung für barrierefreie Flugreisen darf kein Passagier mit eingeschränkter Mobilität oder einer Behinderung von einer Flugreise ausgeschlossen werden. Auch darf die Fluggesellschaft keine zusätzlichen Kosten von dem betreffenden Fluggast verlangen (zum Beispiel für den Transport eines Rollstuhls, Gehhilfen). Ausnahme: Wenn ein "begründeter Sicherheitsgrund" besteht, kann die Mitnahme eines mehr...  
Das Sozialgesetzbuch unterteilt sich in zwölf Bücher. Grundsätzlich wird im Sprachgebrauch die Abkürzung "SGB" für das Sozialgesetzbuch verwendet. Die einzelnen Bücher sind gekennzeichnet durch römische Ziffern und haben jeweils einen besonderen Schwerpunkt, nämlich: Sozialgesetzbuch Erstes Buch - Allgemeiner Teil Sozialgesetzbuch Zweites Buch - Grundsicherung für Arbeitssuchende Sozialgesetzbuch Drittes Buch - Arbeitsförderung Sozialgesetzbuch Viertes Buch - Gemeinsame mehr...  
Eventuell interessant für Studierende mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten: In manchen Bundesländern werden die Studiengebühren bei Nachweis der Schwerbehinderung erlassen. Auch werden schwerbehinderte Studierende bei der Bewerbung auf einen Studienplatz in Härtfallklauseln berücksichtigt. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Studentenwerke unter dem Menuepunkt "Studium und Behinderung". Oder gehen Sie gleich mehr...  
Immer wieder erlebe ich, dass bei Renten- bzw. Reha-Anträgen  nicht damit gerechnet wird, WIE lange manche Wartezeiten sind. Meist sind die Leute dann völlig schockiert. Daher nur einige Beispiele: In gewissen psychosomatischen Fachkliniken besteht für eine Akutbehandlung aktuell eine Wartezeit von 3 Monaten bis zu zwei Jahren! Dies gilt vor allem mehr...  
Grundsätzlich ja! Basis-Voraussetzung ist natürlich der Schwerbehindertenausweis. Darüberhinaus sollte dieser das Merkzeichen "aG" (außergewöhnliche Gehbehinderung) tragen. Dann können bestehende Parkmöglichkeiten oder Einzelparkplätze in unmittelbarer Nähe der Wohnung für Sie reserviert werden, wenn: a) genügender Parkraum vorhanden ist. b) Sie selbst keine Garage oder keinen Abstellplatz in zumutbarer Entfernung zu Ihrer Wohnung haben.Bei mehr...  
Wenn Sie den blauen Parkausweis beantragen wollen, benötigen Sie folgende Unterlagen: Passfoto Schwerbehindertenausweis und den letzten Bescheid des Versorgungsamtes  Wichtig für Angehörige: Ein blauer Parkausweis kann auch beantragt werden, wenn der berechtigte Schwerbehinderte nicht selbst in der Lage ist, das Fahrzeug zu führen. mehr...  
Seit Anfang 2002 gibt es einen einheitlichen EU-Parkausweis für Schwerbehinderte. Dieser gilt für alle EU-Länder. Eine Broschüre, die über die jeweiligen Parksonderrechte aufklärt, erhalten Sie mit Ihrem Ausweis. Wichtig ist beim Parken im Ausland: Legen Sie den Parkausweis und auch den Erläuterungstext in der Landessprache aufgeklappt (zu finden in der Broschüre) von mehr...  
Das Merkmal "G" steht für "erheblich gehbehindert". Aufgrund dieses Merkmals in Ihrem Schwerbehindertenausweis stehen Ihnen aktuell (Stand: August 2008) folgende Leistungen zu: • unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Nahverkehr oder Kraftfahrzeugsteuerermäßigung • Abzugsbetrag für behinderungsbedingte Privatfahrten bei einem GdB ab 70 und dem Merkzeichen „G": bis zu 3.000 km x 0,30 € mehr...  
Haben Sie das Merkmal "RF" in Ihrem Schwerbehindertenausweis, dann heißt dies für Sie ganz konkret: • Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht • Sozialtarif beim Telefon: Ermäßigung bei den Verbindungsentgelten bis zu 6,94 € netto monatlich im Rahmen des ISDN-Sozialtarifs und für Verbindungen im T-Net durch die Deutsche Telekom, wenn diese mehr...  
Wenn Sie das Merkmal "H - hilflos" in Ihrem Schwerbehindertenausweis tragen, dann stehen Ihnen folgende Nachteilsausgleiche bzw. Vorteile zu: • unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Nahverkehr • Kraftfahrzeugsteuerbefreiung • Pauschbetrag als außergewöhnliche Belastung bei der Einkommenssteuer: 3.700,- € • in vielen Gemeinden Befreiung von der Hundesteuer mehr...  
Wenn Sie das Merkmal "GI" (Gehörlos) in Ihrem Schwerbehindertenausweis tragen, dann haben Sie folgende Nachteilsausgleiche: • unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Nahverkehr oder Kraftfahrzeugsteuerermäßigung • Sozialtarif beim Telefon bei einem GdB von 90: Ermäßigung bei den Verbindungsentgelten bis zu 8,72 € netto monatlich im Rahmen des ISDN-Sozialtarifs und für Verbindungen mehr...  
Für den Überblick: Liste der GdB-abhängigen Nachteilsausgleiche (Wichtig: Nachteilsausgleiche, die bei einem niedrigen GdB angeführt sind, gelten natürlich auch bei einem höheren GdB. In der Praxis wird oft davon gesprochen, dass sich ein GdB von mind. 50 "eigentlich erst lohnt". Auch hier: Machen Sie sich selbst ein Bild und vergessen Sie die merkmalsbezogenen mehr...  
Manch einer wird von seinem behandelnden Art aufgefordert, den Antrag auf Schwerbehinderung zu stellen. Und fragt sich erst mal, ob sich das für ihn lohnt. Daher ist es erst einmal korrekt, sich ein Bild über die Vorteile, aber auch eventuelle Nachteile, zu machen. Neben den Merkmalsbezogenen Nachteilsausgleichen (siehe dazu auch mehr...  
Als „Erleichterung im Personenverkehr" bekommen Schwerbehinderte einen Parkausweis und/ oder einen Sonderparkplatz. Die Schwerbehinderung wiederum wird durch einen Schwerbehindertenausweis mit einem besonderen Merkzeichen belegt. Grundsätzlich erfüllen Schwerbehinderte mit den Merkzeichen „aG" oder „Bl" die Voraussetzung für den blauen Parkausweis. Beim blauen Parkausweis handelt es sich um eine Ausnahmegenehmigung, die bei mehr...  
Die Nachteilsausgleiche (gleichbedeutend mit spezielle Leistungen, Vorteile etc.) sind abhängig von den Merkzeichen und dem Grad der Behinderung (GdB). Beide werden vom zuständigen Versorgungsamt bzw. von dem begutachtenden Arzt festgelegt. mehr...  
"BI" bedeutet blind oder hochgradig sehbehindert. Folgende spezielle Leistungen stehen Ihnen aufgrund diesen Merkmals zu: unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Nahverkehr Kraftfahrzeugsteuerbefreiung Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht Sozialtarif beim Telefon: Vergünstigung von 8,72 € netto monatl. (siehe „RF") Pauschbetrag als außergewöhnliche Belastung bei der Einkommenssteuererklärung: 3.700,- € Parkerleichterungen, Parkplatzreservierung Gewährung von Blindengeld (Landesblindengeldgesetze) mehr...  
Das Merkzeichen "B" zeigt die Notwendigkeit ständiger Begleitung auf. Damit verbunden sind folgende spezielle Nachteilsausgleiche: • unentgeltliche Beförderung der Begleitperson im öffentlichen Nah- und Fernverkehr, ausgenommen bei Fahrten in Sonderzügen und Sonderwagen • unentgeltliche Beförderung der Begleitperson bei innerdeutschen Flügen der Lufthansa und der Regionalverkehrsgesellschaften, Details regeln die Tarife der Fluggesellschaften mehr...  
aG bedeutet außergewöhnlich gehbehindert. Wenn Sie diesen Zusatz in Ihrem Schwerbehindertenausweis erhalten, dann stehen Ihnen folgende Nachteilsausgleiche (Leistungen) zur Verfügung:   unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Nahverkehr Kraftfahrzeugsteuerbefreiung Anerkennung der Kfz-Kosten für behinderungsbedingte Privatfahrten als außergewöhnliche Belastung: bis zu 15.000 km x 0,30 € = 4.500,- € kostenloser Fahrdienst in vielen Gemeinden mehr...  
"Ich habe meinen Schwerbehindertenausweis. Dann kann ich jetzt endlich auf den Schwerbehindertenparkplätzen parken!" - diese Aussage hörte ich letztens von einem krebskranken Freund. Und es tat mir unheimlich Leid, ihm aufgrund der Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis erklären zu müssen, dass dies nicht der Fall ist. Denn nur bei bestimmten Merkzeichen mehr...  

Was bedeutet Schwerbehinderung?

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Als schwerbehindert nach dem SGB IX (§ 2 Abs. 2 SGB IX) gelten Personen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50. Als behindert nach dem SGB IX (§ 2 Abs. 1 SGB IX) gelten Personen, deren körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit zu einer Beeinträchtigung führen, mehr...  

Rehabilitationssport/Reha-Sport

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Rehabilitationssport (oder Reha-Sport) soll den körperlichen und psychischen Folgen einer Behinderung entgegenwirken. Ziel ist u.a., die Bewegungsfähigkeit zu erhalten, aber auch das Selbstbewusstsein der Teilnehmer zu stärken. Verordnet kann der sogenannte Reha-Sport von Ihrem behandelnden Arzt. Üblich ist z.B. eine Verordnung à 50 Einheiten in 18 Monaten. Zu den Rehasportarten mehr...  

Hilfsmittel

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Hilfsmittel sind u.a. Prothesen, Hörhilfen, orthopädische Hilfsmittel (z.B. Orthesen), Inhaliergeräte oder auch Allergikerbettwäsche. Viele davon werden von der Kasse bezahlt bzw. bezuschusst. Für die jeweiligen Hilfsmittel erhalten Sie bei medizinischer Indikation eine Verordnung von Ihrem (Fach-)Arzt. Sprechen Sie aber bitte vorab noch einmal mit Ihrer Krankenkasse, bevor Sie diese Verordnung mehr...  

Delfin-Therapie

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Tiere können heilen. Dies ist inzwischen bekannt und unbestritten. Die sensiblen Delfine werden in diesem Bereich besonders geschätzt. Sicherlich haben Sie bereits über Spendenaktionen für die sogenannte Delfin-Therapie gelesen. Oder Sie staunten über die Erfolge, die sich bei schwerbehinderten oder schwer psychisch kranken Kindern und/oder Jugendlichen einstellten. Leider wird diese mehr...  

Fahrkosten

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Sie kennen das vielleicht. Man ist eigentlich zu krank, um zum Arzt zu fahren, Hausbesuche sind jedoch nicht möglich. Und so schleppt man sich mit Müh und Not in die Praxis, notfalls mit dem Taxi (oder Sie haben das Glück, dass jemand aus der Familie oder dem Freundeskreis fährt). Meist mehr...