Neues in der Kategorie Vorsorge

Wahrscheinlich kennen Sie auch die folgende Bemerkung, wenn über einen schwer erkrankten Bekannten gesprochen wird: "Aber der war doch immer bei allen Vorsorge-Untersuchungen. Da hat der Arzt bestimmt Fehler gemacht." Oder noch heftiger: "Frau Schmidt hat Krebs. Dabei ist die doch selbst Ärztin, die kann ja nicht gut sein. Gut, mehr...  
Vor einiger Zeit haben wir hier im Blog über Schreibaby-Ambulanzen geschrieben. Der Bedarf ist größer als gedacht. Denn Überforderungssituationen oder Krisen nach der Geburt gibt es in jeder frisch gebackenen Familie - vor allem, wenn die Kleinen viel schreien, wenig schlafen, sich schlecht beruhigen lassen und an Ess- oder Entwicklungsstörungen mehr...  

Krankenhaustagegeld-Versicherung

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Bei Abschluss einer Krankenhaustagegeld-Versicherung, erhalten Sie nur Zahlungen während eines Klinikaufenthalts. Aufgrund des Spardrucks in den Kliniken sinkt jedoch die Klinikaufenthaltsdauer enorm in den letzten Jahren. Zudem werden inzwischen viele ernsthafte Erkrankungen bevorzugt ambulant behandelt. Daher ist es grundsätzlich sinnvoller, stattdessen eine Krankentagegeld-Versicherung abzuschließen, um sich gegen einen drohenden Verdienstausfall mehr...  

Krankentagegeld-Versicherung

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Diese Versicherung lohnt sich für Selbständige und Freiberufler, die kein Krankengeld mitversichert haben bzw. bis zur ersten Zahlung einen gewissen Zeitraum überbrücken müssen. Zudem ist es sinnvoll für gesetzlich versicherte Angestellte und Arbeiter, da vielen das nach sechs Wochen ausgezahlte Krankengeld (ca. 70 Prozent des Bruttolohns) nicht zum Leben ausreicht. mehr...  
Bei einer Zahn-Zusatzversicherung sollten Sie auf folgende Vertragsinhalte achten: a) Welche Wartezeit nach Vertragsabschluss ist vorgesehen? Ab wann werden Leistungen erstattet? b) Gibt es für die Leistungen in den ersten Jahren bzw. dauerhaft eine jährliche Obergrenze? Können Sie damit leben? c) Sind bestimmte Leistungen (jährlich) begrenzt (z.B. Anzahl der Inlays mehr...  
Grundsätzlich ist es für jeden Auslands-Reisenden sinnvoll, eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen. Jedoch sollten bei der Auswahl der geeigneten Versicherung einige Punkte geklärt werden, damit es im Ernstfall nicht zu unerwünschten Überraschungen kommt. Die Liste der Punkte, auf die Sie bei der Prüfung einer Auslandsreise-Krankenversicherung achten sollten: a) Wie sind Sie unterwegs? mehr...  
... werden in folgendem Statement ziemlich gut beschrieben: "Es ist bequemer, mit Zusatzleistungen zu locken als mit guter Behandlung für chronisch Kranke"Professor Rolf Rosenbrock, Leiter der Forschungsgruppe Public Health des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB)zitiert in (Quelle:) Apotheken Umschau B 06/12 Auch wenn diese Aussage schon zwei Jahre alt ist, mehr...  
Die Präventionsmedizin (u.a. medizinische Maßnahmen zur Krankheitsverhütung) nimmt an Bedeutung zu. Bisher wird sie vor allem in Privatpraxen und -kliniken angeboten. Zwar stellen auch die gesetzliche Krankenkassen die Vorsorge und damit sogenannte regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen zunehmend in den Vordergrund, aber dieser Begriff wird im Bereich der Gesetzlichen Krankenkassen missverständlich verwendet. Korrekter mehr...  
Achtung! Bei Pflege-Bahr scheint noch vieles ungeklärt zu sein. Auf mündliche bzw. telefonische Zusagen und Angaben sollten Sie sich daher auf keinen Fall verlassen. Denn die Informationen, die vor einer Woche noch von Mitarbeitern einer Privaten Versicherung gegeben werden, können in der nächsten Woche schon wieder falsch sein. Neue Informationen mehr...  
Kinder müssen für die Heimunterbringung und Pflegeleistungen ihrer Eltern aufkommen, wenn deren Vermögen und die zur Verfügung stehenden Mittel aus der Pflege- und Rentenversicherung nicht ausreichen. Dazu gehören alle eigenen Einkünfte des Elternteils, also Rente, Pension, Zinsen, Leistungen der Pflegeversicherung, Leistungen der Grundsicherung etc. Eine Unterhaltspflicht für Ihre Eltern (in mehr...  
Ab Herbst 2013 werden neue Medikamente mit einem schwarzen Achtungs-Dreieck ausgezeichnet. Ziel der neuen Regelung ist, Ärzte und Patienten zu sensibilisieren und  zu motivieren, bei Medikamenten mit diesem Dreieck auf eventuelle bzw. noch unbekannte Nebenwirkungen zu achten und diese dem Hersteller zu melden. Begründet wird die neue Regelung damit, dass mehr...  
Osteoporose tritt meist im Alter auf. Es gibt jedoch auch Ausnahmen, vor allem bei jüngeren Frauen mit Untergewicht und/oder Mangelernährung: Hier entwickelt sich eine Osteoporose oft schon sehr früh. Andere Frauen sind mit oder nach den Wechseljahren betroffen. Eine frühzeitige Untersuchung mit Hilfe der Knochendichtemessung und eine angemessene Behandlung tut mehr...  
Inzwischen haben die privaten Versicherer auf die Pflegereform reagiert und bieten zum Großteil den neue private "Pflege-Bahr"-Tarif an. Folgende Bedingungen sind mit diesem Tarif verbunden und an einen Abschluss gekoppelt: a) Der Versicherte muss monatlich mindestens zehn Euro einzahlen b) In Pflegestufe III muss gewährleistet sind, dass der Versicherte mindestens mehr...  
Seit diesem Jahr gibt es den "Pflege-Bahr" (siehe auch folgende Artikel: "Wann erhalte ich den staatlichen Zuschuss für meine private Pflegeversicherung?", "Wer beantragt den staatlichen Zuschuss für meine Pflegeversicherung?" und "Das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz: Die kleine Pflegereform..."). Im ersten Quartal haben sich die privaten Versicherer jedoch mit angemessenen Angeboten noch zurückgehalten. Inzwischen mehr...  
Das neue Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen wurde in diesem Jahr in Kooperation mit dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben gegründet. Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 können Sie sich 365 Tage im Jahr rund um die Uhr anonym, kompetent und sicher beraten lassen. Ob Gewalt in Ehe und mehr...  
Vorsorgliche Gentests werden weder von den Gesetzlichen noch von den Privaten Krankenversicherungen bezahlt. Diese Gentests werden u.a. durchgeführt, um eventuelle erbliche Krankheitsrisiken festzustellen bzw. auszuschließen. Sinnvoll kann ein solcher Test sein, wenn bereits mehrere Mitglieder der Familie an Krebs erkrankt sind und der Betreffende das eigene Risiko abklären möchte. Die mehr...  
Mit dem neuen "Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten" (auch "Patientenrechtegesetz" genannt) werden die - meist bereits bestehenden - einzelnen Rechte der Patienten in Deutschland gebündelt, zusammengefasst und in Kürze im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verankert. Der Behandlungsvertrag zwischen Patienten, Ärzten und Psychotherapeuten sowie Angehörigen weiterer Heilberufe wie Heilpraktikern, mehr...  
Aktuell läuft eine neue Werbekampagne der Techniker Krankenkasse (TK): Im Mittelpunkt steht dabei das erweiterte Leistungsangebot der Krankenkasse, die sich u.a. entschlossen hat, Osteopathie als Kassenleistung anzubieten (weitere Informationen dazu finden Sie hier).Vorbildlich ist die zudem geplante Unterstützung von Lebend-Organspendern: Diese sollen ab Oktober auch stationäre Vorsorgeleistungen in Anspruch nehmen mehr...  
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat zum ersten Mal zehn Gynäkologen wegen unlauterer Werbung für Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) abgemahnt. Sie wirft den Ärzten u.a. vor, auf ihren Websites unseriöse - irreführende und vor allem Angst machende - Angaben zur Sonografie (Ultraschall-Untersuchung) der Eierstöcke zu machen. Diese Untersuchung wird in der Regel als mehr...  
In einer Online-Umfrage überprüfen zurzeit 14 Verbraucherzentralen, ob sich niedergelassene Ärzte an die rechtlich verbindlichen Spielregeln halten, die in Zusammenhang von IGeL gelten. Befragt werden sollen Patienten, die zum einen gesetzlich krankenversichert sind und zudem in den letzten zwölf Monaten IGeL in Anspruch genommen haben. Bei Interesse klicken Sie einfach mehr...  

Gesundheits- und Präventionsreisen

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Gesundheits- (oder auch Präventions-)Reisen werden von den meisten Gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst. Informationen über die einzelnen Angebote erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse bzw. über einschlägige Websites (z.B. bietet die DAK Gesundheit auf folgenden Websites eine Reihe von Gesundheitsurlauben an: www.gesundaktivreisen.de oder ww.gesundheitsplusreisen.de ; die Bahn-BKK bzw. die Novitas-BKK bietet auf  www.gesundheitsreisen.de mehr...  
Den einen oder anderen Buchtipp haben wir hier ja schon zum Thema "Pflege" gegeben (siehe u.a. hier: Pflege: Buchtipps). Weitere sollen in der nahen Zukunft folgen. Für alle Hamburger Bürger (und auch andere Interessierte) hier z.B. ein link, unter dem Sie Merkblätter und Ratgeber zu den unterschiedlichsten Pflegethemen finden: Die mehr...  
Wichtig in der Schwangerschaft: Frauen, die in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) Mitglied sind; und sich zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche befinden, haben ab sofort den Anspruch auf einen Bluttest zur Früherkennung von Schwangerschaftsdiabetes. Bisher mussten die betroffenen Frauen die Kosten für diesen Test selbst tragen (die Kassen bezahlten bisher mehr...  
Eventuell haben Sie es ja auch schon gehört oder gelesen: Endlich wird es eine neue Regelung zur Organspende geben. Da laut  Ärztepräsident Montgomery aktuell mehr als 12 000 Patienten in Deutschland dringend auf ein Spenderorgan warten, während nur ca. 18 bis 25 Prozent der Bundesbürger einen Organspendeausweis bei sich tragen, mehr...  
Bei der frauenärztlichen Vorsorgeuntersuchung (steht Ihnen ab dem 20. Lebensjahr zu) sollten Sie genau darauf achten, ob Ihr/e Frauenärztin/Frauenarzt alle Leistungen berücksichtigt. Denn viele Gynäkologen ziehen die Vorsorgeuntersuchung inzwischen im "Hauruck-Verfahren" durch und lassen z.B. die Fragen nach Erkrankungen im letzten Jahr völlig unter den Tisch fallen. Zumindest ich mehr...  

Leben retten durch Organspende

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Es ist paradox: Fast 80 Prozent der Deuschen erklären in Umfragen, dass sie nach ihrem Tod anderen Menschen mit ihren Organen helfen wollen. Gleichzeitig tragen jedoch nur 18 Prozent einen Spenderausweis bei sich. Daran können wir alle etwas ändern. Denn es war nie leichter als heute, einen Organspendeausweis auszufüllen: Auf mehr...  
Immer mal wieder wurde mir geraten, ab ca. 40 Jahren eine Knochendichte-Messung durchführen zu lassen. Grund ist u.a., dass ich in eine sogenannte Risiko-Gruppe für Osteoporose gehöre, was mir jeder Arzt immer wieder gern aufs Neue erklärte. Da die Knochendichte-Messung an sich absolut ungefährlich und auch unkompliziert ist, war ich mehr...  
Laut des Bundesverbands der Lohnsteuerhilfevereine (BDL) ist die zumutbare Belastung bei Krankheitskosten in der Steuererklärung teilweise verfassungswidrig. Daher rät der BDL immer öfter zum Einspruch. Laut dessen Aussage müssten Krankheitskosten vollständig - also nicht wie so oft ohne Reduzierung um die so genannte zumutbare Belastung - als außergewöhnliche Belastung abgezogen mehr...  
Gestern verkündete die Tagespresse, dass viele Zahnärzte bereits ab Anfang November nur noch Notfälle, d.h. akute Zahnschmerzen, behandeln. Da die Budgets bereits aufgebraucht sind, verschieben auch in diesem Jahr bundesweit Zahnmediziner teurere Eingriffe oder Vorsorgeleistungen nach 2011. Betroffen sind laut Presse u.a. Versicherte der AOK Berlin und AOK Brandenburg,  die Bundesknappschaft in Bayern und ein Großteil mehr...  
Ab sofort haben Versicherte bei der Techniker Krankenkasse (TK) den Anspruch auf drei zusätzliche Vorsorge-Untersuchungen, zwei im Kinder- und eine im Jugendalter. Zusätzlich zur U9 werden - die U10 für Kinder im Alter zwischen sieben und acht und - die U11 für Kinder im Alter zwischen neun und zehn Jahren angeboten. Zudem übernimmt die mehr...  
Auf der Website des Infozentrums für Prävention und Früherkennung (IPF) finden Sie einen guten Überblick über alle Vorsorge-Untersuchungen, die von den  Gesetzlichen Krankenkassen angeboten werden. Eine Übersicht über die entsprechenden Untersuchungen bietet das Infoblatt Vorsorge nach Plan. Es kann unter dem vorhergehenden link kostenlos heruntergeladen und ausgedruckt werden. Des Weiteren finden Sie auf der Website www.vorsorge-online.de noch mehr...  
Durch Zufall bin ich auf folgende Website gestoßen: http://www.vorsorge-online.de - und bin begeistert. Dort werden unterschiedliche Informationsblätter zur Verfügung gestellt und sind als pdf-Dateien auszudrucken. Die Themen reichen von unterschiedlichen Krankheiten (von "Allergie" bis "Zeckenbiss") über Behandlungsmethoden (z.B. "Warum und wann Antibiotika?"), bis hin zu (Vorsorge-/Labor)Untersuchungen ("Infoquelle Urin" oder "Blut -der ganz besondere Saft"). So kann mehr...  
Der Streit um die Kosten der Impfung spitzt sich zu: Einige Krankenkassen wollen die für Oktober geplanten Impfungen gegen die Schweinegrippe nicht bezahlen - ihrer Meinung nach sind diese Mittel nicht im Gesundheitsfond enthalten. Sollten sie doch dazu verpflichtet werden, müssten die Versicherten mit Zusatzbeiträgen rechnen. Siehe hierzu auch folgende Quellen: mehr...  
Immer wieder wird das vergessen, auch Arzthelferinnen denken da oft nicht daran, da vorher nachzuhaken: Wenn Sie zu einer gesetzlich verankerten Vorsorge-Untersuchung gehen, müssen Sie keine Praxisgebühr bezahlen! Quelle: U.a. www.aerztezeitung.de mehr...  
Die Bürger in Deutschland sollen ab 2010 steuerlich entlastet werden: Demnächst ist es den Selbständigen und Arbeitnehmern dank des Bürgerentlastungsgesetz möglich, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge komplett von der Steuer abzusetzen. Der Bundestag hat, wie auch in allen Nachrichtensendungen gemeldet, dieses Gesetz am letzten Freitag bereits gebilligt, mit der Zustimmung des Bundesrates wird gerechnet. Eine Einschränkung mehr...  
Wer sich für das Thema interessiert, sollte sich die aktuelle Ausgabe des Öko-Tests 6/2009 holen. In dieser werden Unfall- und Invaliditätsversicherungen für Kinder im Detail überprüft. Zudem werden wichtige Tipps gegeben, auf was man achten sollte bei einem Abschluss der Versicherung. mehr...  

Quo Vadis Patient

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Ich möchte Euch heute mal ein Buch vorstellen, von dem ich gestern erfahren habe. Selbst habe ich es jedoch noch nicht gelesen. Renate Hartwig beschreibt in Ihrem Buch "Der verkaufte Patient", den Weg, den unser Gesundheitssystems aufgrund ihrer Recherchen in den nächsten 20 Jahren gehen kann/wird. Dabei erörtert sie die derzeitigen mehr...  
Grundsätzlich Nein. Ein Versicherer darf weder vor noch nach Abschluss eines Versicherungsvertrages auf einen Gentest bestehen. Auch darf er bereits bestehende Ergebnisse genetischer Untersuchungen nicht von Ihnen verlangen oder verwenden! Eine Ausnahme gibt es jedoch: Vor Abschluss eines Vertrags - für eine Lebens-, Berufsunfähigkeits-, Erwerbsunfähigkeits- oder Pflegerentenversicherung - mit einer Versicherungssumme von mehr als 300 000 Euro oder einer mehr...  
Grundsätzlich nur unter sehr engen Voraussetzungen, also ein bedingtes "Ja": An manchen Arbeitsplätzen besteht sogar die Pflicht eines Arbeitgebers, durch einen Gentest gesundheitliche Risiken für einen Arbeitnehmer abzuklären: Und zwar an solchen Arbeitsplätzen, an denen ein Arbeitnehmer mit Fremdstoffen in Verbindung kommt, von denen bekannt ist, dass sie bei einer erblich bedingten Überempfindlichkeit des Arbeitnehmers zu mehr...  
Auf dem Titel des neuen "Spiegels" ("Risiko Vorsorge: Mediziner zweifeln am Nutzen von Gesundheits-Checks") schon zu sehen: Es geht um Vorsorge-Untersuchungen, deren Sinn und Unsinn, Erfolg und Misserfolg. Ich selbst fand den Artikel sehr interessant, aufklärend und sinnvoll. Nachdenklich machte er mich zusätzlich. Denn immer öfter stellt sich mir die Frage: Ist mehr...  
In die Runde gefragt: "Wie oft werden Sie von Ihrem Arzt auf die sogenannten Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) angesprochen?"  Es gibt Ärzte, da wird Patient behandelt, und wenn IGeL in Betracht kommen, wird es kurz angesprochen... und dann gibt es Ärzte, die bewerben sehr offensiv ihre IGeL-Leistungen - durch Broschüren, Plakate mehr...  
Ab sofort wird eine zusätzliche Untersuchung U7a im dritten Lebensjahr (zwischen dem 34. und 36. Lebensmonat)  im Rahmen des Früherkennungsprogramms für Kinder angeboten. Die Untersuchung wird von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen, und ab November 2008 von den betreffenden Ärzten und Ärztinnen durchgeführt.  Damit wird garantiert, das Kinder von ihrer Geburt bis zu ihrem mehr...  

Barrierefreie Praxen

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"Wie komme ich in die Praxis mit meinem Rollstuhl?", "Sind dort Aufzüge, ist die Tür breit genug?", "Wie funktioniert die Untersuchung, werde ich unterstützt?"... Alles Fragen, die sich Behinderte stellen müssen - und auf die viele Ärzte und Praxen eine abschlägige Antwort erteilen müssen. Für viele Arztpraxen trifft der Begriff mehr...  
Grundsätzlich gilt heute: Einmal jährlich übernimmt die Krankenkasse die Zahnsteinentfernung. Alles andere muss privat bezahlt werden, auch in Ausnahmefällen. mehr...  
Grundsätzlich wird hier zwischen einfach Kontrollleistungen und Behandlungen unterschieden. Das heißt: a) Wenn nur eine zahnärztliche Kontrolle erfolgt (hierunter fallen dann sogar einmal jährlich Zahnsteinentfernung, Röntgenuntersuchungen etc.), dann müssen keine EUR 10,- bezahlt werden. b) Wenn jedoch Behandlungsmaßnahmen notwendig sind (wie u.a. eine Füllung), muss die Praxisgebühr bezahlt werden. Wichtig! mehr...  
Mehr dazu finden Sie unter: http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1131238.html mehr...  
Viele kennen es: Medikamente, die sie früher noch vom Arzt verordnet bekamen, können nur noch in extremen Ausnahmefällen auf Kassenrezept verschrieben werden. Einen großen Teil ihrer Medikamente bezahlen viele Patienten inzwischen selbst. Gleichzeitig sind die Vertriebswege, über die Medikamente beschafft werden können, vielfältiger geworden. Und die Anzahl der rezeptfreien Arzneimittel nimmt zu. Die Anzahl der mehr...  
Mit der Gesundheitsreform werden alle von der STIKO (Ständige Impfkommission) empfohlenen Schutzimpfungen in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen. Nach wie vor können sich die Menschen hierbei natürlich freiwillig für oder gegen eine Impfung entscheiden. Eine ärztliche Beratung ist hier sicherlich sinnvoll. Folgende Impfungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen getragen: Masern mehr...  
Ab dem 1. Juli hat jeder gesetzlich Krankenversicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf eine kostenlose Vorsorgeuntersuchung. Haus- und Hautärzte müssen sich zurzeit für die Untersuchung speziell fortbilden. Bisher haben sich etwa 10. 000 der 45. 000 Hausärzte und rund 2.000 Hautärzte an dem achtstündigen Schulungsprogramm beteiligt. Bis Jahresende sollen mehr...  

Kuren und Reha - ein Überblick

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"Ich fahr' mal in Kur", diesen Spruch hörte man früher öfter. Heute kommt dies nur noch selten vor.  Durch die Sparmaßnahmen im Gesundheitssystem ist es nicht mehr so leicht, eine Kur genehmigt zu bekommen. Ohne Rückendeckung Ihrer Ärzte und ohne stichhaltige Argumente (Krankheit!) ist es aktuell kaum mehr möglich. Den mehr...  
Die acht Pflicht-Vorsorgeuntersuchungen für Kinder gehen bis zum fünften Lebensjahr des Kindes. Zur Vereinbarung eines Termines gibt es Toleranzen von einigen Wochen vor und nach dem Geburtstag, je nach Alter des Kindes. Inzwischen werden von manchen Kassen auch weitere Vorsorgeuntersuchungen wie die U7a, U9 und U10 angeboten. Es gibt mehr...  

Fitness-Center

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Die Gesetzlichen Krankenkassen können in ihrer Satzung festlegen, dass Kooperationen mit Fitness-Studios möglich sind. So können z.B. vergünstigte Konditionen für die Krankenkassenmitglieder angeboten werden. Fragen Sie doch einfach nach, ob Ihre Krankenkasse eine solche Kooperation vorweisen kann. Ob Kooperation oder nicht - wichtig für Sie als Mitglied ist folgendes: mehr...  

Bonusprogramme

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Inzwischen werden die sogenannten Bonusprogramme bei fast allen Gesetzlichen Krankenversicherungen angeboten. Im Rahmen dieser Programme wird das gesundheitsbewusste Verhalten der teilnehmenden Mitglieder (u.a. durch regelmäßige Wahrnehmung der Vorsorge-Untersuchungen, durch Sport, gesundem BMI, Teilnahme an Präventionskursen etc.) durch Sach- oder Geldprämien von den Krankenkassen honoriert. Bitte sprechen Sie Ihre Krankenkasse direkt mehr...  

Rehabilitationssport/Reha-Sport

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Rehabilitationssport (oder Reha-Sport) soll den körperlichen und psychischen Folgen einer Behinderung entgegenwirken. Ziel ist u.a., die Bewegungsfähigkeit zu erhalten, aber auch das Selbstbewusstsein der Teilnehmer zu stärken. Verordnet kann der sogenannte Reha-Sport von Ihrem behandelnden Arzt. Üblich ist z.B. eine Verordnung à 50 Einheiten in 18 Monaten. Zu den Rehasportarten mehr...  

Was macht ein Osteopath?

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Osteopathie gehört zu den alternativen Behandlungsmethoden, und ist ein überwiegend manuelles Diagnose- und Behandlungskonzept, das auf den amerikanischen Arzt Still (1828-1917) zurückgeht. Dieser stellte während seiner Tätigkeit als Mediziner fest, daß viele Erkrankungen des Körpers mit einer Änderung der Beweglichkeit und Statik des Körpers, insbesondere des Bewegungsapparates, einhergehen. Daraufhin entwickelte er ein Konzept, um mehr...  
Als ich letztens von der Cranio-Sacralen Therapie zurückkam, fragte mich mein Mann, wie es war. Und fragte mich nach Kerzen, Musik etc.? Und ich schaute ihn nur fragend an. Mir wurde plötzlich klar, dass er garnicht wusste, was ich da regelmäßig mache - und eine völlig falsche Vorstellung hatte. Also mehr...  

Hautkrebsscreening

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Der gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat sich darauf geeinigt, dass das Hautkrebsscreening in diesem Sommer in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen wird. Alle gesetzlich Versicherten über 35 Jahre haben damit die Möglichkeit, sich bei ausgebildeten Ärzten (Haut- oder Hausarzt) gegen Vorlage der Krankenversichertenkarte untersuchen zu lassen. Weitere mehr...  

Mammographie

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Inzwischen gibt es einige umfassende Mammographie-Programme in Deutschland. Die meisten dieser Programme beziehen sich auf die einzelnen Bundesländer, so auch z.B. das Programm QuaMaDi in Schleswig-Holstein. Sie haben Interesse? Unter www.mammographie-screening.de können Sie nachschauen, inwieweit Ihre Region bereits mit berücksichtigt wurde. Zudem finden Sie auf der Website  umfassende und aktuelle mehr...  

Baby Care

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Das Programm "Baby Care" gehört inzwischen bei vielen Krankenkassen zum Standard-Leistungskatalog. Durch dieses Programm sollen Frühgeburten vermieden werden. Denn Frühgeburten stellen eine enorme Belastung für Kind, Eltern und Familie dar. Gleichzeitig sind sie für die Krankenkassen mit hohen Kosten verbunden. Zudem sind die Früchenstationen oftmals nur an zentralen Krankenhäusern zu mehr...  

Was ist MammaCare?

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Mamma Care ist ein Kurs, in dem die Kursteilnehmerinnen lernen, wie Sie Ihre Brust auf Knötchen oder weitere Veränderungen abtasten können, und gehört damit in die Vorsorge-Programme. Einige Krankenkassen übernehmen die Kosten für diesen Kurs. Bei Interesse fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse einfach nach! Sinnvoll ist so ein Kurs auf mehr...  

Krebsfrüherkennung

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Frauen haben ab ihrem zwanzigsten Geburtstag, Männer ab dem fünfundvierzigsten Geburtstag Anspruch auf Vorsorgeuntersuchungen im Rahmen der Krebsfrüherkennung. In diesem Rahmen gibt es verschiedene Vorsorgeprogramme, wie z.B. Mamma Care. Achtung!! Bitte überlegen Sie sich vor der Untersuchung, was Ihnen wichtig ist bzw. lassen Sie sich auch nochmals beraten (Arzt, mehr...  

Zahnärztliche Kontrolluntersuchungen

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Jährliche zahnärztliche Kontrolluntersuchungen sind wichtig. Einerseits tun Sie etwas für Ihre Gesundheit, andererseits erhalten Sie nur so den heißbegehrten Stempel für das sicherlich bekannte Bonusheft. Und nur wenn Sie regelmäßig an diesen Kontrolluntersuchungen teilnehmen bzw. den Stempel im Bonusheft für jedes Jahr vorweisen können, erhalten Sie bei Zahnersatz einen höheren mehr...  
Die Gesetzlichen Krankenkassen übernehmen Kosten für präventive Maßnahmen. Darunter fallen auch Kurse wie z.B. Qi Gong, Yoga, Progressive Muskelrelaxion (PMR), autogenes Training, Tai Chi, Nordic Walking, Pilates, Rückenschule, Wirbelsäulengymnastik, Ernährungsberatung oder auch Raucherentwöhnung. Die Höhe der Übernahme für die jeweiligen Kurskosten (teilweise bis zu 80 Prozent) werden von den einzelnen mehr...  
Die Kasse muß alle Impfungen übernehmen, die von der sog. "Ständigen-Impfkommssion" empfohlen werden. Welche das sind ändert sich von Zeit zu Zeit. Momentan sind für Erwachsene Diphtherie und Tetanus und für Kinder Diphtherie, Keuchhusten, Tetanus, Influenzae B, Hepatitis B, Masern, Mumps und Röteln empfohlen und werden von den gesetzlichen Kassen mehr...