Homöopathie - Was ist eine Anamnese?

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Eine Anamnese bedeutet die Fallaufnahme.

In der Homöpathie findet zu Beginn eine Erst-Anamnese statt, die in der Regel mind. eine, wenn nicht sogar mehrere Stunden dauert.

Die körperliche Untersuchung spielt dabei eine eher nebensächliche Rolle. Wichtig ist das Gespräch. Der Patient wird zu seinen aktuellen Beschwerden, seinem Charakter sowie seinem aktuellen geistigen und seelischen Zustand gefragt. Fragen zu früheren Krankheiten und die der Familie dürften Sie bereits von anderen Ärzten gewohnt sein. Was vielleicht wieder eher ungewohnt ist, ist die Frage nach häufigen Träumen. Auch den Ess-, Trink- und Schlafgewohnheiten des Patienten widmet der Arzt in der Regel besondere Aufmerksamkeit.

Um es ihren Patienten etwas leichter zu machen, geben manche homöopathischen Ärzte ihren Patienten zur Vorbereitung der Anamnese mehrseitige Fragebögen aus, die sie dann zum Anamnesetermin ausgefüllt mitbringen sollen. Dies hat den Vorteil, dass sich der Patient auf den Termin vorbereiten kann, und später im Gespräch keine Teilaspekte versehentlich vergessen werden.

Auf Basis dieser Anamnese wird später das für Sie geeignete Mittel ausgewählt.

Die Erst-Anamnese wird in der Regel von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse bezahlt, sofern der Sie behandelnde Arzt die Voraussetzungen erfüllt. Fragen Sie hier vorab einfach nach. Aber in der Regel wird dies auch der Arzt aus eigenem Interesse vorab überprüfen.

Eine Auswahl an weiteren interessanten Beiträgen zu diesem Thema:

a) Homöopathie - Erfahrungsbericht
http://www.sozialblog.de/blog/2008/01/homoopathie-erfahrungsbericht.html

b) Homöopathie - welche Ärzte werden von der Kasse bezahlt?
http://www.sozialblog.de/blog/2008/01/homoopathie-welche-arzte-werde.html

c) Homöopathie - wie wird die Kostenerstattung gewährleistet?
http://www.sozialblog.de/blog/2008/01/homoopathie-wie-wird-die-koste.html

d) Homöopathie
http://www.sozialblog.de/blog/2008/03/homoopathie-1.html