Rechtsberatung in Streitfällen oder bei Fragestellungen

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Gut ist, wenn Versicherungen, Ärzte und Patienten zum Wohle der Gesundheit eines jeden Einzelnen Hand in Hand arbeiten.

Manchmal gibt es aber auch Streitigkeiten im Rahmen der knappen Kassenbudgets. Streitigkeiten, die sich z.B. um Pflegestufen drehen, um eine bestimmte Behandlung bzw. Leistungen, welche die Krankenversicherung nicht genehmigt und partout nicht bezahlen möchte, Anerkennung von Berufsunfähigkeit oder, oder, oder...

Aus Erfahrung rate ich dazu, sich in solchen Fällen immer eine neutrale und sachverständige Unterstützung zu suchen. Oft ist man selbst als Patient oder Angehöriger zu sehr involviert, emotional überfordert - und kennt sich im Zweifelsfall in Hinblick auf Rechten und Pflichten zuwenig aus. Auf der anderen Seite sitzt in der Regel ein starker Gegner und vor allem ein großer Apparat.  

Aber Unterstützung, Hilfestellung und Ratschläge gibt es:
Sei es ein Fachanwalt, der sich im Sozialrecht gut auskennt,
sei es eine unabhängige Patientenberatung (siehe hierzu auch der link http://www.unabhaengige-patientenberatung.de/),  
sei es ein Sozialverband oder auch die Sozialberatung, die vor allen in Hilfsorganisationen
(für gewisse Krankheiten gibt es diese ja wiederum in größeren Städten; einfach mal nachhaken beim Arzt) oder auch in Kliniken angeboten wird.  

Erster Ansprechpartner sollte in diesem Zusammenhang u.a. der behandelnde Arzt sein, dessen Unterstützung in solchen Streitfällen ja immer unabdingbar ist. Eventuell kann er einen guten Tipp geben, wer Ihnen in Ihrem individuellen Fall vor allem helfen kann.

Ich persönlich habe vor allem gute Erfahrungen mit der Sozialberatung in den Krankenhäusern gemacht, da sich die Sozialberaterin sehr schnell während der Behandlung mit den behandelnden Ärzten zusammensetzen und so die wichtigsten Eckdaten erfahren kann. Auch wenn es um Termine, Atteste u.ä. geht, sind die Abstimmungswege ziemlich kurz. Daher mein Tipp: Sollten Sie im Krankenhaus oder in einer Klinik sein (hier v.a. auch Reha-Klinik), nehmen Sie bei offenen Fragen den dort angebotenen Sozialdienst in Anspruch.

Zudem habe ich mir irgendwann Unterstützung durch einen Fachanwalt gesucht, der mir wiederum von Freunden empfohlen wurde. Die Entscheidung fiel mir natürlich wesentlich leichter, da wir eine Rechtsschutzversicherung haben (wobei ich jedoch auch hier erfahren musste, dass meine Rechtsschutzversicherung erst die Anwaltskosten bezahlt, wenn es vor das Sozialgericht geht - in dem Fall, dass sich die Parteien vorab einigen, müssen die Kosten allein getragen werden).

Mit den Sozialverbänden wiederum machte ich weniger gute Erfahrungen, was sicherlich auch am Wohnort bzw. an der individuellen Situation liegen mag.

Die unabhängige Patientenberatung kenne ich persönlich nicht, aber ich habe hier schon von sehr guten Erfahrungen gehört.

Lassen Sie sich helfen, und Sie werden Zeit, Nerven und im Zweifelsfall Geld sparen. Auf jeden Fall werden Sie unterstützt, wenn es um Ihre oder die Gesundheit Ihrer Angehörigen geht.