Teilweise Erwerbsminderungsrente (teilweise EM-Rente)

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Eine teilweise Erwerbsminderungsrente wird gezahlt, wenn ein Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen nur drei bis sechs Stunden einem Beruf nachgehen kann.

Teilweise erwerbsgemindert sind Personen, die aus gesundheitlichen Gründen dem Arbeitsmarkt mindestens drei und höchstens sechs Stunden zur Verfügung stehen können. Grundlage zur Einschätzung der Leistungsfähigkeit ist ein übliches Arbeitsverhältnis im Rahmen einer Fünf-Tage-Woche auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Die Höhe der Rente wird von dem Rentenversicherer errechnet. Sie beträgt die Hälfte der vollen Erwerbsminderungsrente. Zusätzlich kann eine gewisse Summe noch hinzuverdient werden. Dieser Betrag wird ebenfalls von dem Rentenversicherer bestimmt.

Bei der Antragstellung auf Rentenleistung prüft der Rentenversicherungsträger, ob eine Rehabilitationsmaßnahme in Betracht kommt. Ist das nicht der Fall, wird zunächst eine befristete Rente bewilligt.

Weiterhin wird die Arbeitsmarktlage beim Antragsverfahren beachtet. Ist der Antragsteller bei seiner eingeschränkten Leistungsfähigkeit arbeitslos, gilt der Teilarbeitsmarkt als „verschlossen" und der Antragsteller kann eine volle Erwerbsminderungsrente (EU-Rente) erhalten.