Hilfsmittel

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Hilfsmittel sind u.a. Prothesen, Hörhilfen, orthopädische Hilfsmittel (z.B. Orthesen), Inhaliergeräte oder auch Allergikerbettwäsche. Viele davon werden von der Kasse bezahlt bzw. bezuschusst. Für die jeweiligen Hilfsmittel erhalten Sie bei medizinischer Indikation eine Verordnung von Ihrem (Fach-)Arzt. Sprechen Sie aber bitte vorab noch einmal mit Ihrer Krankenkasse, bevor Sie diese Verordnung einlösen (in der Regel bei einem Sanitätshaus oder bei Ihrer Krankenkasse). Denn die einzelnen Krankenkassen haben teilweise Kooperationspartner bzw.- -verträge, an die Sie sich halten müssen, um die Kosten erstattet zu bekommen. Bitte bedenken Sie auch, dass auch hier die Zuzahlungsregelung von 10 Prozent (mindesten 5,- Euro, maximal 10,- Euro) gilt. Hinzu kommt in der Regel eine einmalige Verordnungsgebühr von 10,- Euro.

Brillen können übrigens bis zum 18. Geburtstag übernommen werden. Die einzelnen Beträge sind von der Glasart und der Schliffform abhängig. Die Kosten für therapeutische Sehhilfen wiederum werden von den Krankenkassen bei Augenverletzung und/oder bestehender Augenerkrankung übernommen.

Was Sie zu guter Letzt bei teureren Hilfsmitteln (z.B. Rollator) noch bedenken sollten: Die Kosten für die Hilfsmittel werden von den Krankenkassen bis zur Höhe der Festbeträge übernommen. Den Rest müssen Sie bezahlen (Eigenanteil). Daher lohnt sich des Öfteren auch ein Preisvergleich!     

2 Kommentare

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In der aktuellen Kundenzeitschrift meiner Krankenkasse wird noch einmal aufgelistet, was unter Hilfsmittel zu verstehen ist. Was ich sehr gut finde.

Nicht nur
- orthopädische Hilfsmittel (Einlagen, Rollstühle, Rollatoren...), Allergikerbettwäsche, Hörhilfen gehören dazu, sondern auch Blutzuckerteststreifen, Inhaliergeräte, Inkontinenz- und STOMA-Artikel, TENS-Geräte (elektromedizinische Reizstromtherapie) und Sauerstoffkonzentratoren werden aufgezählt.

Daher im Zweifelsfall bei irgendwelchen Anschaffungen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung nötig sind, vielleicht vorab erst einmal bei der Krankenkasse nachfragen...


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Den Rat von Agnes kann ich nur unterstützen:
Wir haben vor einer Weile mal den Tip bekommen statt für unsere Kinder das Inhaliergerät in der Apotheke zu leihen mal bei der Kasse nachzufragen und unsere BKK war sehr erfreut und eines zuzuschicken, da sie angeblich schon nach wenigen Benutzungen günstiger fahren, als wenn sie die Leihe bezahlen.

Und für uns ist es natürlich auch ernorm praktisch ein eigenes Gerät zu haben.