Rehabilitationssport/Reha-Sport

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Rehabilitationssport (oder Reha-Sport) soll den körperlichen und psychischen Folgen einer Behinderung entgegenwirken. Ziel ist u.a., die Bewegungsfähigkeit zu erhalten, aber auch das Selbstbewusstsein der Teilnehmer zu stärken. Verordnet kann der sogenannte Reha-Sport von Ihrem behandelnden Arzt. Üblich ist z.B. eine Verordnung à 50 Einheiten in 18 Monaten. Zu den Rehasportarten zählen vor allem Gymnastik, Leichtathletik, Schwimmen und Bewegungsspiele in Gruppen. In den Gruppenkursen werden u.a. bewegungstherapeutische Übungen unter der Leitung von qualifizierten Übungsleitern erlernt und geübt. In der Regel werden die Kurse unter ärztlicher Betreuung und Überwachung durchgeführt.

Die Krankenkasse übernimmt in diesem Fall die Kursgebühren, die dann in der Regel direkt zwischen Sportverein und Krankenkasse abgerechnet werden. Voraussetzung für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist, dass der Reha-Sport in einem anerkannten Rehabilitationssportverein durchgeführt wird (die Anerkennung erfolgt über die örtlichen Sportverbände). Darüberhinaus müssen der betreffende Kurs bzw. die dort gezeigten Übungen auf die jeweilige Behinderung ausgerichtet sein.

Bei Bedarf haken Sie am besten entweder bei Ihrer Krankenkasse, dem örtlichen Sportverein oder Ihrem behandelnden Arzt nach.