Internet-Portal "Weisse Liste" unterstützt die Suche nach dem geeigneten Krankenhaus

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Seit 5. Juni ist die neue Website im Netz: "Die "Weisse Liste" (www.weisse-liste.de) ist ein gemeinsames Projekt von Patienten- und Verbraucherorganisationen sowie der Bertelsmann Stiftung. Die Weisse Liste unterstützt Patienten bei der Suche nach dem geeigneten Krankenhaus (Pflege- und Reha-Einrichtungen sollen in einem nächsten Schritt folgen).

Ich habe mir die Website einmal angeschaut.

Professionell und gleichzeitig nutzerfreundlich ist die Suche gestaltet; von der Diagnose (die der Patient als Basisinfo haben sollte) bis hin zu gewünschten Begleitinformationen (Arztbelegung, Begleiterkrankungen etc.). Gleichzeitig sind im Glossar noch ein "Diagnosen-Dolmetscher" und auch die Erklärung vieler fachärztlicher Begriffe bzw. Diagnose- und OP-verfahren zu finden.

Für jemanden, der nicht sofort stationär aufgenommen wird, sondern für den es sich um eine planbare Zeitspanne handelt, in der er/sie stationär behandelt werden möchte, sicherlich eine interessante und - bei der fortschreitenden Spezialisierung vieler Häuser - eine zunehmend wichtige Informationsquelle.

Aufgrund meiner mir bereits seit Jahren bekannten Diagnosen habe ich mal eine Suche durchgeführt. Wobei dann doch deutlich wird, dass - sollte es zu spezifisch sein - der direkte Kontakt (Telefonat oder persönliches Vorgespräch) doch oft Nöten ist.

Denn: Einerseits habe ich den Großteil der Krankenhäuser, die sich mit dem gesuchten Krankheitsbild auskennen, auch in der Ergebnisliste wiedergefunden. Gleichzeitig waren jedoch auch einige Krankenhäuser dabei, die meine Krankheit zwar diagnostizieren könnten, aber dann für die Behandlung derselben wiederum nicht geeignet wären (was ich aus der Praxis weiß). Zum anderen fehlten noch einige Krankenhäuser, die auf dem speziellen Gebiet führend sind (so z.B. das Krankenhaus, in dem ich behandelt wurde und das ich auch immer sofort weiterempfehlen würde).  

Erstes Fazit:
Super Einrichtung für die erste Suche, vor allem, um sich ein Bild machen zu können. Persönliche Tipps von Ärzten, Vorabanfragen bei dem jeweiligen Krankenhaus, Gespräche und weitere Recherchen sind jedoch dann sicherlich noch angebracht, um sich dann auch wirklich sicher zu sein - und auch von der Krankenkasse die entsprechende Behandlung bezahlt zu bekommen.