Krankenkasse trägt Kosten für Vorsorge-Untersuchung: Keine Chance dem Hautkrebs

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Ab dem 1. Juli hat jeder gesetzlich Krankenversicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf eine kostenlose Vorsorgeuntersuchung.


Haus- und Hautärzte müssen sich zurzeit für die Untersuchung speziell fortbilden. Bisher haben sich etwa 10. 000 der 45. 000 Hausärzte und rund 2.000 Hautärzte an dem achtstündigen Schulungsprogramm beteiligt. Bis Jahresende sollen 60 Prozent der berechtigten Ärzte für die Untersuchung ausgebildet werden, damit jeder Patient möglichst zu seinem eigenen Hausarzt gehen kann. Dieser verweist ihn im Falle einer Hautkrebs-Diagnose an einen spezialisierten Facharzt. Bei der Untersuchung sollen die Ärzte ihre Patienten außerdem umfassend über die Risiken durch UV-Strahlung aufklären und sie über den richtigen Umgang mit Sonne und Solarien beraten. Sonnenbrand in der Kindheit zähle zu den größten Risiken, an Hautkrebs zu erkranken.

Anscheinend ungeklärt ist jedoch noch, wie viel Honorar die Ärzte für die Untersuchung berechnen dürfen. Ärzte- und Patientenvertreter appellierten an das Bundesgesundheitsministerium, diese Frage möglichst noch vor dem 1. Juli zu klären. Vorerst müssen sich die Patienten die Kosten auf Grundlage der Rechnung von ihrer Krankenkasse zurückerstatten lassen. Sie sollen zwischen 20 und 40 Euro pro Versichertem liegen. Wie bei jeder gesetzlichen Gesundheitsleistung entfällt bei der Vorsorge-Untersuchung auf jeden Fall die Praxisgebühr.

Mein Tipp: Am besten mal beim Hausarzt nachfragen.
(Quelle: dpa)

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Das Hautkrbesscreening soll in erster Linie von HAUSÄRZTEN erbracht werden. Die Hausärzte sollen bei einem Verdacht an Hautärzt überwiesen. Es ist auch der direkte Weg zu einem HAUTARZT möglich. Es sind mit den entsprechenden Kassenärztlichen Vereinigungen und den Krankenkassen Verträge zur direkten Abrechnung über die Krankenversichertenkarte abgeschlossen worden, so dass eine Privatzahlung NICHT notwenidg ist.