Neues Urteil: Ärztliche Behandlung kann von Berufsunfähigkeitsversicherung nicht erzwungen werden

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Laut eines Urteils des Saarländischen Oberlandesgerichtes darf eine Berufsunfähigkeitsversicherung von einem Versicherten nicht verlangen, sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Diese Verpflichtung des Versicherten bestünde nicht.

Eine Ausnahme bestünde nur, falls im Versicherungsvertrag eine entsprechende Verpflichtung verankert sei.

(Az.: 5 W 258/06-78)

Quelle: Vdk-Zeitung November 2008, dpa/syk, "recht und schaden"

Persönliche Anmerkung: Juristisch mag dies zwar korrekt sein. In Hinblick auf notwendige Verhandlungsspielräume mit der Versicherung, sicherlich aber auch im eigenen Interesse, würde ich mich in der Regel nicht weigern, mich ärztlich behandeln zu lassen.