Achtung: Alternative Behandlungsmethoden nur schwer von der Steuer absetzbar!

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Laut eines Urteils des Hessischen Finanzgerichts in Kassel (Az.: 3 K 1718/05) können alternative Behandlungsmethoden nur mit einem amtsärztlichen Attest als steuerlich relevante "außergewöhnliche Belastung" bei der Einkommensteuererklärung abgesetzt werden.

In dem amtsärztlichen Attest muss auf jeden Fall die Behandlungsbedürftigkeit nachgewiesen werden. Ein Attest des behandelnden Arztes wiederum wird von den Finanzämtern nicht anerkannt, da die Gefahr von "Gefälligkeitsbescheinigungen" nicht von der Hand zu weisen sei.