Wer trägt welche Kosten bei der häuslichen Pflege?

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Viele Pflegebedürftige werden von ihren Angehörigen zuhause gepflegt. Was für die Pflegebedürftigen und ihre Familien oft die beste Lösung ist, gleichzeitig jedoch auch einige Gefahren - vor allem für die pflegenden Angehörigen - birgt. Vor allem Burnout, Stresssreaktionen und -krankheiten sind nicht selten.

Daher empfiehlt es sich, rechtzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen und sich helfen zu lassen. Denn eines ist wichtig: Sie müssen nicht alles allein bewerkstelligen. Beraten Sie sich mit dem behandelnen (Haus-)Arzt, mit Pflege-Dienstleistern, mit Sozialarbeitern der ehrenamtlichen Vereine, wie und wo Sie Hilfsleistungen und Unterstützung beantragen können. Denn Sie haben ein Recht auf Unterstützung.

 

Anbei ein Überblick über die Kostenträger bei der häuslichen Pflege 

a) Krankenkassen:
Sie übernehmen die Kosten bei Krankheit, unter anderem für Häusliche Krankenpflege, Behandlungspflege oder Hilfsmittel.
 
b) Pflegekassen:
Diese sind zuständig für die Grundsicherung und die Unterstützung bei Pflegebedürftigkeit. Hierunter fällt z.B. Häusliche Pflege, Hilfsmittel oder die soziale Sicherung der Pflegeperson.
 
c) Sozialhilfe:
Diese bietet Unterstützung, wenn die Pflegebedürftigkeit weniger als sechs Monate dauert oder die Leistungen der Pflegekasse nicht ausreichen.
 
Rat finden Sie auch auf einigen fachkundigen Webseiten. Empfehlenswert finde ich z.B. die Seite http://www.pflegestufe.info 
 

1 Kommentare

MT  Standard-Benutzerbild

Man sollte definitiv nicht als Privatperson die Pflege von seinen Angehörigen übernehmen. Die pflegenden Familienmitglied sind nur gestresst - gestresst auf Arbeit, gestresst im Privatleben, wenn sie überhaupt noch eins haben und leider sind die meisten auch gestresst und genervt gegenüber den Pflegebedürftigen. Ich finde die folgende Seite sehr empfehlenswert. http://www.pflege.de/magazin/pflege-wohnformen/haeusliche-pflege

Ich habe davon schon leider zu oft gehört, und es ist einfach schade, wenn man sich in den letzten Jahren noch zerstreitet, wegen der Pflege des Angehörigen.
Man bekommt dort gute Informationen zum Thema und wenn man möchte, kann man auch für sich daheim ein 24-Stunden-Pflegepersonal einstellen.