Pflegehilfsmittel

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Pflegehilfsmittel (auch Hilfsmittel zur Pflege genannt) sind Produkte, die Pflegebedürftigen ermöglichen, ihren Alltag so selbständig wie möglich zu gestalten und zu erleichtern.

Damit die Krankenkasse die entstehenden Kosten übernimmt bzw. bezuschusst, müssen Pflegedienst und/oder Arzt in einem Antrag bestätigen, dass der/die Versicherte die jeweiligen Hilfsmittel benötigt. Den Antrag selbst muss der/die Versicherte dann bei der Pflegekasse einreichen.

Unterschieden wird u.a. zwischen:

a) technischen Hilfsmitteln (z.B. Gehwagen, Notruftelefone oder Spezialbetten)
Hier muss der/die Versicherte einen Selbstkostenanteil von zehn Prozent tragen. Bei teureren Geräten liegt die Höchstgrenze  jedoch bei 25,- EUR.

b) Pflegehilfsmittel für den Verbrauch (z.B. Mundschutz und Einmalhandschuhe)
Hier bekommt der/die Versicherte eine einmalige Monatserstattung in Höhe von 31,- EUR.

Grundsätzlich ist es besser, sich vorab bei der Pflegekasse zu erkundigen, welche Schritte notwendig sind, um die einzelnen Pflegehilfsmittel zu erhalten und die Kosten bis zum Selbstkostenanteil erstattet zu bekommen.

Achtung:
Bei Inkontinenzmaterial oder Stomaartikeln gelten Ausnahmeregelungen bzw. individuelle Lieferverträge bei den Krankenkassen.

Quelle: U.a. Apotheken Umschau, Websites der Gesetzlichen Krankenversicherungen








1 Kommentare

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Eine hilfreiche Definition von "Pflegehilfsmittel" habe ich letztens in der Zeitschrift "Angehörige pflegen 2/2013" gefunden:

Dort wird folgendes Bild aufgezeigt: Alles, was in erster Linie von pflegenden Angehörigen verwendet wird bzw. die Pflege erleichtern soll, ist ein "Pflegehilfsmittel"... Oder anders: Zwischen Patient und Pflegehilfsmittel ist noch etwas Luft.

Die Definition fand ich ganz hilfreich!