Pflegeberatung

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Wenn Angehörige pflegebedürftig werden, muss oft sehr schnell gehandelt werden. Entscheidungen müssen gefällt werden über Pflege-Alternativen, Einrichtungen und Anträge. Entscheidungen, mit denen man erst einmal völlig überfordert ist. Denn in der Regel beschäftigt man sich im Normalfall doch erst mit diesen Themen, wenn man selbst bzw. Angehörige betroffen sind. Lassen Sie sich daher in einem Pflegefall unbedingt beraten, um für die pflegebedürftige Person und die Angehörigen eine optimale Lösung finden zu können.

Unterstützung in Form einer Pflegeberatung erhalten Sie u.a. bei den Gesetzlichen Krankenkassen, aber bei den einzelnen Kommunen. Auch Pflege-Einrichtungen/-Dienste oder Sozialberatung helfen weiter. Darüberhinaus haben fast alle deutsche Bundesländer (Ausnahmen: Sachsen und Sachsen-Anhalt) inzwischen wohnortnahe Pflegestützpunkte aufgebaut, die umfassende, neutrale und kostenlose Beratung im Bereich Pflege anbieten.

Folgende Leistungen werden in den Pflegestützpunkten u.a. angeboten:

- Beratung zu rechtlichen und finanziellen Fragen
- Konkrete Hilfestellung bei der Inanspruchnahme von Leistungen
- Frühzeitige Beratung vor Pflege- und Betreuungsbedarf, z.B. bei beginnender Demenz
- Frühzeitige begleitende Hilfeplanung, z.B. bei Änderung des Pflegebedarfs
- Aufklärung über Vorsorge- und Reha-Maßnahmen
- Bereitstellung von Antragsformularen

Konkrete Informationen über die Beratungsleistungen und die nächst gelegenen Standorte finden Sie auf der entsprechenden Webseite (s.u.).

Übersicht über die Webseiten der Pflegestützpunkte (nach Bundesland geordnet):

Baden-Würrtemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen (hier muss ein pdf-Download heruntergeladen werden)

Nordrhein-Westfalen

Saarland

Schleswig-Holstein

Thüringen

Quellen: Die Websites der einzelnen Bundesländer, Apotheken Umschau