Hartz IV-Empfänger dürfen volle Fahrtkostenerstattung für Meldetermine bei Behörden verlangen

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Ein neues Urteil des Bayerischen Landessozialgericht in München (Aktenzeichen: L 11 AS 774/10, bekannt gegeben am 11. Mai 2012) stellt eines klar: Das Jobcenter muss immer die volle Fahrtkosten erstatten, wenn es einen Hartz-IV-Empfänger zur persönlichen Vorsprache in die Behörde einlädt. Explizit erwähnt wurde in dem Urteil, dass damit auch nachvollziehbare Umwege (z.B. wegen Staugefahr, Baustellen oder Wetter) ohne vorherige Rücksprache erlaubt sind und damit vom Jobcenter bezahlt werden müssen!

Quelle: www.vdk.de