Vorstellung Stiftung und Website myhandicap.de

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Die Stiftung MyHandicap ist eine gemeinnützige Organisation. Gegründet und geprägt ist sie in ihrer Tätigkeit und Zielsetzung vom Schicksal eines bemerkenswerten Mannes: Der Stifter und Stiftungsratspräsiden Joachim Schoss verlor bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall im Ausland seine rechte Seite (Bein und Arm) - mit tiefgreifenden menschlichen, beruflichen und finanziellen Folgen. Nachdem es ihm gelungen ist, sich im Leben neu zu etablieren und wieder einen eigenbestimmten Alltag zu führen, gründete er die internationale Stiftung MyHandicap.

Die Stiftung hat unter anderem zum Ziel, die Lebenssituation von Menschen zu verbessern, die durch eine körperliche Behinderung oder schwere chronische Erkrankung in ihrem Alltag maßgeblich beeinträchtig sind. Mit ihrem umfassenden Angebot setzt sich die Stiftung MyHandicap damit aktiv für die (Re-)Integration von Menschen mit Behinderung ein.

In diesem Zusammenhang bietet die Internetplattform www.myhandicap.de/ umfassende Information und Beratung zu allen Bereichen des Lebensalltags. Hier begegnen sich seit vielen Jahren Menschen mit Behinderung in einem offenen, unabhängigen und positiven Umfeld und können Motivation und Anregungen für ein selbstbestimmtes Leben nach eigenen Vorstellungen und Fähigkeiten finden.

Im Forum beantworten Fachexperten wie Anwälte oder Ärzte Ihre Fragen, ebenso wie andere Betroffene. Im Infobereich sind hilfreiche Artikel sowie aktuelle Neuigkeiten zu allen Bereichen des Lebens mit Behinderung zu finden. Detaillierte Pläne für den Ausbau von rollstuhlgerechten Badezimmern und/oder behindertengerechten Umbauten, aber auch andere Berichte  z.B. zu den Paralympischen Sportarten finden Sie unter Downloads. Das alles natürlich kostenfrei und unabhängig. Bei Interesse können Sie sich zudem eintragen, um den monatlich erscheinenden Handycap-Newsletter zu abonnieren.

Mit der öffentlich und kostenfrei zugänglichen Datenbank MyAdress baut MyHandicap ein interaktives Online-Adressverzeichnis in Europa auf. Hier werden alle Adressen erfasst, die für den Alltag eines behinderten Menschen wichtig sind: Parkplätze, Toiletten, Akut- und Unfallkliniken, ebenso wie Tankstellen. Aber auch jede Menge Anschriften und Informationen rund um Themen wie Einkaufen, Freizeit, Sport, Gesundheit, Banken, Bildung und Vereine sind hier zu finden. Die Website bietet selbst eine Jobbörse für Behinderte sowie Ratschläge zu Schule und Ausbildung mit Behinderung. Kurz: Ein themenübergreifendes, weit gefasstes Informationsangebot, das keine Fragen offen lässt und so jedem Betroffenen Mut macht.

Was ich persönlich bemerkenswert und nachahmenswert finde: Zur intensiven Betreuung von Neubetroffenen hat MyHandicap eine Botschafterorganisation ins Leben gerufen. Hilfesuchenden stehen Botschafterinnen und Botschafter zu Seite, die den steinigen und leidvollen Weg vom Krankenbett zu einem weitgehend selbstbestimmten Leben bereits zurückgelegt haben. Diese kennen den Schmerz, die Verzweiflung und die Ängste. Aber sie haben auch positive Erfahrungen gesammelt. Und sie haben es geschafft, trotz der oft schweren Behinderung heute ein eigenständiges und selbständiges Leben zu können.

Falls Sie noch mehr über MyHandicap erfahren wollen, schauen Sie sich doch einfach folgenden Kurzfilm an! Oder Sie gehen direkt auf die Website www.myhandicap.de/

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Hi,

im Großraum Hamburg gibt es seit März 2012 einen neuen Verein für Menschen mit Handicaps: Netzwerk Flaschenpost e.V.

Ziel des Vereins ist u.a., sich zu finden, um sich dann gegenseitig mit Rat und Tat zu unterstützen. Zudem soll schrittweise ein interaktives, modernes Vereinsportal mit Mail-, Profil-, Chat- und Telefonfunktion aufgebaut werden. Selbstverständlich wird dabei auf Barrierefreiheit geachtet. Die Bedürfnisse erkrankter Menschen stehen bei der Planung und Umsetzung an erster Stelle!

Mehr Informationen finden Sie unter http://www.netzwerk-flaschenpost.de.