Wie finde ich einen professionellen und gut ausgebildeten Osteopathen?

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Private Krankenkassen bezuschussen oder übernehmen schon seit längerem die Kosten für osteopathische Behandlungen, wenn diese im Tarif mit versichert sind. Einige Gesetzliche Krankenkassen ziehen nun nach (siehe u.a. BKK vor Ort oder die TK). Gleichzeitig ist es jedoch für Unkundige immer noch schwierig, den passenden Osteopathen zu finden. Die Krankenkassen selbst können in der Regel nicht weiterhelfen, da die Osteopathie auch für sie Neuland ist. Erschwerend kommt hinzu, dass in Deutschland die Berufsbezeichnung "Osteopath" bisher leider nicht geschützt wurde.

Daher bietet es sich an, vorab gründlich zu recherchieren:
Adressen von Osteopathen mit einer professionellen und hochwertigen Ausbildung finden Sie bei der Deutschen Gesellschaft für Osteopathische Medzin e.V. (DGKM) unter www.dgom.info oder beim Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD) unter www.osteopathie.de.

Übrigens kann sowohl ein Arzt, Heilpraktiker oder Physiotherapeut Osteopath sein (Physiotherapeuten dürfen jedoch nur auf Anweisungen eines Arztes behandeln). Da der Einsatz der Osteopathie bei vielfältigen Symptomen und Krankheiten helfen kann, ist bei den meisten Osteopathen zudem mit einer Spezialisierung zu rechnen (z.B. orthopädische Beschwerden oder psychische Probleme). Erkundigen Sie sich daher auf jeden Fall vorab bei dem infrage kommenden Osteopathen, ob er sich mit Ihren Beschwerden auskennt. Und fragen Sie nach den Preisen (diese sollten sich zwischen 60 bis 120 EUR,- für eine Sitzung bewegen). Achten sollten Sie zudem darauf, dass der Osteopath auf eine ausführliche Anamnese  (Erhebung der Krankheitsgeschichte) Wert legt und mit anderen behandelnden Ärzten zusammenarbeitet (z.B. über Anfrage der schulmedizinischen Diagnosen und Unterlagen).

Quelle: Brigitte woman 10/12

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