Pflege-Bahr: Unwissen und Fehlinformationen noch verbreitet!

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Achtung! Bei Pflege-Bahr scheint noch vieles ungeklärt zu sein. Auf mündliche bzw. telefonische Zusagen und Angaben sollten Sie sich daher auf keinen Fall verlassen.

Denn die Informationen, die vor einer Woche noch von Mitarbeitern einer Privaten Versicherung gegeben werden, können in der nächsten Woche schon wieder falsch sein. Neue Informationen werden gegeben, die dann doch wieder korrigiert werden usw. usw.

Diese Erfahrung musste ich - und damit auch mein Versicherungsberater - nun schon zweimal machen: Zum ersten Mal in meinem eigenen Fall und nun zum zweiten Mal, als es um meine Schwiegereltern ging. In beiden Fällen ging es um die Angabe der zu zahlenden Prämien. In meinem eigenen Fall war dies noch zu vernachlässigen, während im zweiten Fall bei mir schlagartig die Schnappatmung einsetzte: Die Prämien, die meine Schwiegereltern nun plötzlich bezahlen sollten, differierten gegenüber den ersten Angaben der Versicherung um mehr als 70 EURO monatlich.

Mein Fazit:
- Selbst schriftliche Vorab-Informationen können falsch sein. 
- Die Mitarbeiter bei den Versicherungen und die Versicherungsberater tappen derzeit auch noch öfters im Dunkeln.
- Für ältere Menschen lohnt sich die Pflege-Bahr-Versicherung in der Regel nicht, da die Prämien zu hoch sind und darüberhinaus die Wartefrist von fünf Jahren eine hohe Hürde darstellt.

Jetzt muss ich nur noch überlegen, wie ich meinen Schwiegereltern beibringe, dass die ersten Informationen der Versicherung falsch waren. 

Weitere Infos zu Pflege-Bahr:
Was muss ich bei der Auswahl einer privaten Pflegeversicherung beachten?
Wann erhalte ich den staatlichen Zuschuss für meine private Pflegezusatzversicherung?
Wer beantragt den staatlichen Zuschuss für meine neue Pflegeversicherung?
Welche Bedingungen muss ich erfüllen, um eine private "Pflege-Bahr"-Versicherung abschließen zu können?