Schwerbehinderung über 50 Prozent: In vielen Gemeinden Befreiung von der Hundesteuer

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Wenn Sie Hundebesitzer sind, und gleichzeitig einen Schwerbehindertengrad von mindestens 50 Prozent haben, sollten Sie sich bei Ihrer Gemeinde bzw. bei der Hundesteuerstelle kundig machen, inwieweit eine Befreiung von der Hundesteuer auf Antrag möglich ist. Denn wie ich inzwischen erfahren habe, ist dies in einigen deutschen Gemeinden der Fall.

In der Regel wird dies nur noch nicht offensiv genug kommuniziert. Daher lohnt es sich, direkt nachzufragen bzw. über eine Suchmaschine mit den Begriffen "Ihre Gemeinde" und "Befreiung Hundesteuer bei Schwerbehinderung" zu recherchieren.

Ich selbst habe es übrigens über eine Hundebesitzer-Bekanntschaft durch Zufall im Gespräch erfahren (nachdem wir uns über vier Jahre kennen, sind wir inzwischen ehrlich und offen genug, um auch über so etwas wie Schwerbehinderung zu sprechen und entdeckten, dass wir Beide betroffen sind). Nachdem ich dann nochmals mit dem Verkehrsamt in Hamburg telefonierte und dieses die Information bestätigte, bringe ich den informellen Antrag morgen zur Post. Wäre schön, wenn es klappt. Denn das gesparte Geld kann ich gut für die Medikamente gebrauchen, die mein alter Hund inzwischen täglich benötigt.

2 Kommentare

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Es scheint übrigens zu klappen. Zumindest habe ich heute ein Schreiben erhalten mit einem Formular erhalten, in das ich meine Kontoinformationen eingeben soll, damit das Finanzamt die Hundesteuer zurückerstatten kann. Wie das in der Zukunft dann geregelt werden soll, muss ich noch herausfinden!

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Nun habe ich es schwarz auf weiß: Ich bin von der Hundesteuer befreit - bis mein Schwerbehindertengrad unter 50 Prozent fällt.

Letztlich war alles total unkompliziert. Daher kann ich jedem mit einem Schwerbehindertengrad über 50 Prozent nur raten, nachzufragen...