Sie bekommen demnächst eine Dividende von Ihrer Krankenkasse? Das sollten Sie beachten!

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Einige Gesetzliche Krankenkassen(u.a. TK, hkk, einige BKKs) haben ja im letzten Jahr entschieden, aufgrund der guten finanziellen Lage eine Dividende an ihre Mitglieder auszuschütten. Im nächsten Jahr wird es soweit sein.

Wichtig für Sie ist, diese Dividende in Ihrer Steuererklärung 2014 zu berücksichtigen. Sie müssen dafür einfach die erhaltene Dividende von den gezahlten Krankenversicherungsbeiträgen abziehen, da es sich bei dieser ja letztlich um zurückgezahlte Beiträge handelt.

Quelle: TK aktuell, Magazin der Techniker Krankenkasse, 3/2013

2 Kommentare

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Ich finde diese Lösung suboptimal. Die Betroffenen werden sich natürlich freuen, aber warum senkt man nicht einfach die Beiträge? Jetzt wird Bürokratie beschäftigt, um erst Geld einzuziehen, das man dann wieder zurückzahlt. Typisch deutsch.

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Wenn es nur das wäre:
wenn es sich "letztlich um zurückbezahlte KK.Beiträge handelt, dürfte es von Sozielhilfeträgern, hier Bezirk Mittelfranken, ja nicht als Einkommen behandelt und in voller Höhe vom Empfänger, dem KK-Versicherten, zurückgefordert werden dürfen. Wir haben hier also nicht nur typisch deutsche Bürokratie sondern eine Mogelpackung, Motto: bezahle als Versicherter ruhig zu hohe Beiträge - Rückzahlungen kassieren wir Sozialhilfeträger, heißt es doch bei der TK:"TK-Dividende"!

Und ich Idiot dachte schon, ich hätte da mal eine Rücklage für Salben, Cremes oder eine neue Brille, die ja von keiner KK mehr bezahlt werden.
Ich gestehe: selber schuld: wäre ich nach dem Schlaganfall mit 73 J. nicht schwerbehindert weil halbseitig gelähmt, könnte ich ja arbeiten gehen. Was werde ich wohl bei künftigen Wahlen machen?