Ab wann gilt die Rente mit 63?

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Die Rente mit 63 wird zum 1. Juli 2014 eingeführt. Zumindest ist dies so geplant.
Jeder, der zu diesem Zeitpunkt die Kriterien erfüllt, kann die Rente mit 63  beantragen.
Sie gilt für diejenigen, die über lange Zeit, also 45 Jahre, eingezahlt haben.
Über die Anrechnung von Zeiten der Arbeitslosigkeit hat sich die Koalition jedoch leider noch nicht geeinigt.


Quelle:
Schwäbische Post vom 12.02.2014, Interview mit Ronald Weinschenk, Versichertenberater.


3 Kommentare

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Ich habe mir mit einem Rentenschätzer mal die Differenz der Rente mit 63 bzw. 65 oder 67 angeschaut. Ist schon interessant. So viel weniger ist es gar nicht. Natürlich muss man es relativ betrachten. Am Besten ist es vorher im Lotto zu gewinnen und darauf nicht angewiesen zu sein.

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Interessant wiederum finde ich, dass im aktuellen Spiegel der Spieß umgedreht wird... und dafür plädiert wird, dass es keine Zwangsrente ab 65 oder 67 geben soll! Jeder soll solange arbeiten dürfen, wie er will! Finde ich grundsätzlich gut, wenn das aktuelle Personalmanagement in Konzernen und Unternehmen nicht etwas ganz anderes lebt - von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen!

Kennen denn all die Politiker und Journalisten nicht die aktuelle Realität in den Unternehmen und Konzernen?

Da gilt ein Mitarbeiter ab ca. 50 bis 55 Jahren als alt - es sei denn, er sitzt ganz oben. Und wenn die nächste Restrukturierung kommt, müssen gerade diese Mitarbeiter ab ca. 50 bis 55 Jahren mit allem rechnen, vor allem mit Kündigungen.

Die Älteren haben vielleicht noch Glück und erhalten ein Angebot auf Altersteilzeit etc.

Hat denn jemand, z.B. von der Presse, schon einmal in den Konzernen und Banken nachgeschaut, wie viel Prozent der Mitarbeiter überhaupt noch über 60 Jahre alt sind?

Wie viele Menschen könnten denn von der Rente ab 63 wirklich profitieren? Und wie viele Unternehmen sind wirklich bereit, über 65-Jährige zu beschäftigen (wenn sie nicht gesuchte Ingenieure oder unersetzbare Führungskräfte sind...)?

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Inzwischen wurde beschlossen, dass Arbeitslosigkeit bei der Rente mit 63 Jahren nur insofern berücksichtigt wird, als dass die Zeit, in denen der Antragsteller Arbeitslosengeld I empfing, zu den Beitragsjahren zählt. Hartz IV wird jedoch genauso wenig berücksichtigt wie eine Arbeitslosigkeit in den letzten beiden Erwerbsjahren zwischen 61 und 63.

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