Elternunterhalt: Zahlungsaufforderungen vom Sozialamt immer noch einmal prüfen!

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Meist reichen Rente und Pflegegeld von älteren Pflegebedürftigen nicht mehr aus, um die immer höheren stationären oder ambulanten Pflegekosten zu tragen. In der Regel werden die restlichen Kosten von den Sozialhilfeträgern übernommen, bevor sich diese im nächsten Schritt an die Kinder der Pflegebedürftigen wenden, um den Elternunterhalt einzufordern.

Trifft eine solche Zahlungsaufforderung der Sozialhilfeträger ein, sollten Sie sich nicht sofort damit einverstanden erklären. Lassen Sie die Berechnung Ihrer Leistungsfähigkeit und damit die Höhe des Elternunterhalts unbedingt noch einmal von unabhängigen Dritten, z.B. von Fachanwälten, überprüfen.

Eine erste Prüfung können Sie auch selbst durchführen, indem Sie sich z.B. auf der Website www.elternunterhalt.org detailliert über die aktuellsten Urteile zum Thema "Elternunterhalt" und die möglichen Berechnungen informieren.

Denn meist achten die Sozialämter bei ihren Berechnungen nicht auf die individuellen Lebensumstände der betroffenen Kinder und verschicken daher oft fehlerhafte und zu hohe Unterhaltsforderungen. Ein begründeter Widerspruch, verfasst mit Hilfe eines Anwalts oder einer unabhängigen Beratung, hat oft Erfolg und verhilft Ihnen zu Ihrem Recht.

Quellen: Das ERSTE: Ratgeber Recht - Zahlen für die Schwiegermutter, www.elternunterhalt.org




1 Kommentare

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Das die Renten älterer Menschen nicht mehr ausreichen ist m.E. bereits ein unhaltbarer Zustand. Nun sollen auch noch zusätzlich die Kinder zahlen.

Zumindest gibt es scheinbar einige Freibeträge. Siehe:

http://bsk-halle.de/gebiete/familienrecht-kinder-haften-fuer-ihre-eltern.pdf