Bewegung auf Rezept

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In manchen Bundesländern (Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen) können Ärzte ihren Patienten ein Rezept für Bewegung austellen und damit deren Motivation steigern, Sport zu treiben. Ein Rezept auf Bewegung kann damit auch als Empfehlung des Arztes verstanden werden, an einem gesundheitsorientierten Bewegungsangebot im nahegelegenen Sportverein teilzunehmen. 

Diese Rezepte sind für den Arzt jedoch freiwillige Leistungen. Er kann sie nicht extra abrechnen. Zudem sind die Krankenkassen grundsätzlich nicht verpflichtet, Sportkurse zu bezuschussen.

Gleichzeitig gibt es in der Praxis jedoch diverse Präventionsprogramme der Gesetzlichen Krankenkassen, über die - auch ohne Rezept - unter bestimmten Bedingungen eine Vielzahl von Sportkursen bezuschusst werden können. Erkundigen Sie sich einfach direkt bei Ihrer Krankenkasse oder schauen Sie auf der Website Ihrer Krankenkasse nach.

Leser aus Hessen finden im Internet detaillierte Informationen und geeignete Sportangebote auf www.rezeptfuerbewegung.de.

Quellen: "Bewegung auf Rezept", in: Welt am Sonntag vom 23.03.2014, www.rezeptfuerbewegung.de