Fahrgeld von Reha-Patienten muss zu 100 Prozent erstattet werden

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Laut eines Urteils des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen  (Az.: L 8 R 875/13) muss der Rentenversicherungsträger die Reisekosten für eine Reha zu 100 Prozent bezahlen. Auch wenn eine tägliche An- und Abreise notwendig sei, darf der Träger  die Kostenrückerstattung nicht nach eigenen Regeln deckeln.

Der Richter verwies in einem solchen Fall auf das Sozialgesetzbuch. Dort ist die Erstattung von Fahrtkosten für Teilnehmer an Reha-Maßnahmen abschließend geregelt. Aufgrund der klaren Gesetzeslage hat das Landesgericht auch keine Revision für das Bundessozialgericht zugelassen.

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Quelle: www.aerztezeitung.de