VdK legt Verfassungsbeschwerde für menschenwürdige Pflege ein

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Der Sozialverband VdK e.V. hat am 8. November 2014 eine Verfassungsbeschwerde für menschenwürdige Pflege beim Bundesgericht in Karlsruhe eingereicht.

Prof. Alexander Graser, Verfassungsrechtler an der Universität Regensburg.erstellte gemeinsam mit dem Rosenheimer Rechtsanwalt und Menschenrechtsexperten Dr. Christoph Lindner die Beschwerdeschriften im Auftrag des Sozialverbands VdK. Dieser wiederum unterstützt mit der Verfassungsbeschwerde auch sieben Betroffene, die aufgrund ihrer Lebenssituation damit rechnen müssen, zukünftig in einem Pflegeheim untergebracht werden zu müssen.

Mit der Beschwerde wollen die Beschwerdeführer gegen die Verletzungen der Grundrechte in deutschen Pflegeheimen vorgehen - und auch deutlich machen, dass die bisherigen, gesetzlichen Vorgaben bei Weitem nicht ausreichen, um die offenkundigen Missstände zu beseitigen und damit die Lage der Pflegebedürftigen, aber auch der Pflegenden zu verbessern.

Ausführliche Informationen zu der Verfassungsbeschwerde finden Sie auf der Website des VdK unter folgendem link:
VdK-Verfassungsbeschwerde für menschenwürdige Pflege eingereicht



1 Kommentare

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Ich bin froh, dass sich der VDK auch für eine menschenwürdige Pflege einsetzt. Es gibt ja leider keine Lobby für die Alten und Kranken. Genauso wenig wie für die Pflegenden.
Wenn nun wieder eine Gesetzesreform zur Pflege ansteht. wäre es meiner Ansicht nach ein erster Schritt das Entgelt für die Pflege in einem Heim bei der Aufnahme des Bewohners, seinem Pflegegrad entsprechend fest zu schreiben. Bessert sich der Zustand des Bewohners soll das Entgelt NICHT reduziert werden. Verschlechtert sich der Zustand des Bewohners soll das Entgelt für mindestens ein Jahr NICHT erhöht werden.
Damit würde die aktivierende Pflege im Heim gefördert und die schlechte Versorgung weniger reizvoll.Vielleicht gibt es dann ein Umdenken in den Heimen.
Ich bin bereits in einem Alter, in dem ich mir Gedanken mache, wie es sein wird, wenn ich selbst einmal in ein Heim muss. Ich hoffe dass ich menschlich versorgt werde und nicht gewinnmaximiert.

Mit freundlichen Grüßen
Anton Geiger

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