Vorsorge dient zur Früherkennung von Krankheiten!

| | Kommentare (1)
Wahrscheinlich kennen Sie auch die folgende Bemerkung, wenn über einen schwer erkrankten Bekannten gesprochen wird: "Aber der war doch immer bei allen Vorsorge-Untersuchungen. Da hat der Arzt bestimmt Fehler gemacht." Oder noch heftiger: "Frau Schmidt hat Krebs. Dabei ist die doch selbst Ärztin, die kann ja nicht gut sein. Gut, dass ich da nie hingegangen bin."

Hier wird das Denken mancher Menschen sehr deutlich:
a) "Wenn Mensch sich richtig ernährt, Sport treibt und auf sich achtet, dann kann er ja eigentlich nicht krank werden."
b) "Wenn ich zur Vorsorge gehe, werde ich nicht krank."
c) "Mein Arzt ist gut, wenn ich gesund bin. Und wenn ich krank bin, kann er mich heilen. Sonst taugt er nichts."

Leider stimmt das nicht! Denn der Mensch kann auch heute noch nicht alles bestimmen, heilen bzw. vermeiden. Er hat nicht alles in der Hand, auch wenn uns ein gewisser Fortschrittsglaube dies manchmal vorgaukeln möchte.

Denn auch Menschen, die ein achtsames Leben führen, können krank werden. Gute Ärzte können trotz all ihres hervorragenden Fachwissens und der neuesten Diagnose-Techniken nicht alle Krankheiten vermeiden oder gar heilen. Und Vorsorge-Untersuchungen dienen eben nicht der Krankheitsvermeidung, sondern der "Früherkennung". Die Vorteile der Vorsorge-Untersuchungen liegen nämlich darin, dass mögliche Krankheiten oder Symptome (z.B. Tumore) rechtzeitig entdeckt und damit schnellstmöglich behandelt werden können. Damit steigen wiederum die Heilungschancen. Und darum geht es!

Quelle: U.a. Vital 11/2014




1 Kommentare

Standard-Benutzerbild

Da ich bald beruflich in die Schweiz gehe, ist das Thema Krankenversicherung für mich sehr aktuell geworden. Gerade dort, wo der Arbeitnehmer die Beiträge selbst übernimmt, sollte man mit diesen Gedanken nicht fahrlässig umgehen, denn man wird schneller einmal krank als gedacht. Ich persönlich denke, die Wahl der Krankenkasse und der Krankenversicherung (ob privat oder gesetzlich) entscheidet schon massgeblich in der Zukunft.