Behinderten-Pauschbetrag

| | Kommentare (0)
Der Bundesfinanzhof hat in einem Urteil vom 05.06.2014 entschieden, dass Menschen mit Behinderung bei ihrer Steuererklärung entscheiden müssen, ob sie den Behinderten-Pauschbetrag geltend machen oder für bezahlte Pflegeleistungen lieber die Steuerermäßigung als haushaltsnahe Dienstleistungen in Anspruch nehmen wollen.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass der Behinderten-Pauschbetrag je nach Grad der Behinderung (GdB) 310 bis 1.420 Euro betragen kann. Die Einkommensteuer wiederum kann sich um 20 Prozent reduzieren - höchstens aber um 4.000 Euro bei einer Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen, die auch Pflegeleistungen umfasst. Daher im Zweifel am besten einen Steuerberater fragen!

Quelle:
Newsletter 22|2014 - Der PARITÄTISCHE Hamburg


Jetzt kommentieren